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Die Top 10 der Stromverbraucher

Vor 20 Jahren galten Wasch- und Spülmaschinen, Kühlschränke oder Leuchtmittel als größte Stromverbraucher im Haushalt. Heute sind diese Geräte viel effizienter. Die Waschmaschine zum Beispiel ist mittlerweile so sparsam, dass sie gar nicht mehr in unseren Top 10 auftaucht. Problematisch ist allerdings die Tatsache, dass wir immer mehr und immer größere Geräte im Haushalt haben, die teilweise permanent am Netz hängen. Hier die 10 größten Verbraucher:

Platz 1: Elektrische Warmwasserbereitung  Haushalte, die ihr Warmwasser elektrisch aufbereiten, kommen auf einen Anteil am Stromverbrauch von 27,7 Prozent. Daher ist die elektrische Warmwasserbereitung die Nummer 1 in unserem Ranking. Im Durchschnitt über alle Haushalte gesehen liegt der Verbrauch bei 11,9 Prozent. Tipp: Einen vollelektronisch geregelten Durchlauferhitzer statt eines hydraulischen Geräts einsetzen!

Platz 2: Home Office  Mit 12,9 Prozent Anteil am Stromverbrauch verbrauchen PC, Drucker, Netzteile, WLAN-Router etc. vergleichsweise viel Strom. Tipp: Die Geräte müssen nicht permanent eingeschaltet sein. Abhilfe schaffen schaltbare Steckdosenleisten.

Platz 3: TV/Audio  Knapp hinter dem Heimbüro steht die Unterhaltungselektronik, mit einem Anteil am Stromverbrauch von 11,9 Prozent. Auch hier lassen sich Standby-Verbräuche leicht durch den Einsatz schaltbarer Steckdosenleisten vermeiden.

Platz 4: Kühlen und Gefrieren Der Kühlschrank schlägt mit 10,4 Prozent zu Buche. Tipp: Niemals heiße Speisen reinstellen und die Kühlschranktür so selten und kurz wie möglich öffnen.

Platz 5: Beleuchtung  9,7 Prozent des Stromverbrauchs entfallen auf die Beleuchtung im Haushalt. Tipp: LED statt Glühbirne und das Licht abschalten, wenn man nicht im Raum ist.

Platz 6: Kochen Je nach eingesetzter Technologie verursacht das Kochen 9 Prozent des Stromverbrauchs. So benötigt der Induktionsherd weniger Strom als die alte Herdplatte. Tipp: Ein Topf ohne Deckel verbraucht gleich das Dreifache an Energie!

Platz 7: Elektro-Kleingeräte  Alles zusammen machen elektrische Kleingeräte, wie der Staubsauger oder die Kaffeemaschine, etwa 7,7 Prozent des Stromverbrauchs aus. Tipp: Die kleinen Geräte helfen uns aber auch beim Sparen. Wasser für Tee oder zum Nudeln kochen klappt im Wasserkocher schneller und effizienter als auf dem Elektroherd.

Platz 8: Trocknen  6,6 Prozent des Stroms entfallen im Schnitt auf den Trockner. Tipp: Ein Gerät mit Wärmepumpentechnologie ist am ehesten umwelt- und geldbeutelschonend. Noch besser aber ist die Wäscheleine!

Platz 9: Umwälzpumpe  Die elektrisch betriebene Umwälzpumpe der Heizungsanlage landet mit 6 Prozent auf dem neunten Platz. Ihre Aufgabe ist der Transport des erwärmten Wassers zu den Heizkörpern. Tipp: Der Austausch einer alten Pumpe durch eine moderne, energieeffiziente Pumpe kann rund 100 Euro Stromkosten im Jahr einsparen.

Platz 10: Geschirrspülen  Spülen verbraucht 5,1 Prozent des Stroms. Dabei benötigt der Geschirrspüler weniger Wasser und Energie, als das Spülen von Hand. Tipp: Die Maschine immer nur voll beladen einschalten.

Quelle: Energieagentur NRW 2015

Waschmaschine richtig reinigen

Wer Strom sparen will, wäscht seine Wäsche bei niedrigen Temperaturen, denn das Aufheizen des Wassers kostet beim Waschen die meiste Energie. Mit modernen Waschmaschinen und -mitteln ist das auch kein Problem, die Wäsche wird auch bei 40 Grad sauber.

Was gut für die Umwelt und den Geldbeutel ist, kann leider der Waschmaschine schaden. Wegen der niedrigen Temperaturen können Fette und Schmutz nicht ausreichend gelöst und abtransportiert werden. Das begünstigt Schimmelbildung und die Vermehrung von Bakterien. Wenn die Wäsche und die Maschine muffig riechen, hilft nur noch eine sorgfältige Reinigung:

  • Keime und Bakterien lassen sich gerne auf Kalkablagerungen nieder. Deshalb ist es wichtig, die Waschmaschine regelmäßig zu entkalken. Eine verkalkte Maschine erhöht zudem den Energieverbrauch. Geben Sie eine Tasse Essigessenz oder Zitronensäure in die Trommel und starten Sie einen leeren Waschgang bei 90° C. Das entkalkt die Trommel und das Abflusssystem. Reinigen Sie die Maschine je nach Häufigkeit der Waschgänge alle zwei bis drei Monate auf diese Weise. Tipp: Zitronensäure ist weniger agressiv als Essigessenz und duftet angenehmer. Beachten Sie vorher die Gebrauchsempfehlungen der Hersteller!
  • Im Waschmittelfach lagern sich die Rückstände von Waschmitteln und Weichspülern ab. Bei manchen Waschmaschinen lässt sich das Fach entnehmen und leicht reinigen. Andernfalls können Sie das Fach mit Essig oder Zitronensäure und warmem Wasser reinigen. Lassen Sie das Putzmittel 10 bis 20 Minuten einwirken, bevor Sie es mit einem Schwamm entfernen. An Ecken und Kanten gelangen Sie mit einer alten Zahnbürste.
  • Gerne wird das Flusensieb am Sockel der Waschmaschine vergessen. Schrauben Sie es heraus und reinigen Sie es wie das Waschmittelfach mindestens einmal im Monat.
  • Auch in dem Gummiring an der Tür sammeln sich gerne Flusen und Schmutz. Reinigen Sie den Ring am besten nach jedem Waschgang mit einem Lappen. Damit sich keine Pilze oder Bakterien in der feuchtwarmen Umgebung bilden können, ist es wichtig, die Tür der Maschine nach jedem Waschgang zu öffnen. Das gilt auch für das Waschmittelfach.

 

Mit niedriger Temperatur energieeffizient waschen

Waschen: Sparsame 20-Grad-Programme sind Pflicht!

Die Ökodesign-Regelung schreibt vor, dass neue Waschmaschinen mit einem 20-Grad-Programm ausgestattet sein müssen. Durch die abgesenkte Waschtemperatur lässt sich im Haushalt noch wesentlich effizienter waschen, da etwa 80 Prozent der Energie für die Wassererwärmung zu Buche schlagen. Das 20-Grad-Programm eignet sich für kurz getragene und nur leicht verschmutzte Wäsche.

Kaum zu glauben, aber das funktioniert: Durch die ausgefeilte Technik der neuen Geräte in Kombination mit einer verbesserten Zusammensetzung von Waschmitteln wird die Kleidung auch bei niedrigen Temperaturen wieder „energieeffizient“ aufgefrischt und dabei die Haushaltskasse geschont.

Bild: Hausgeräte+/Bosch

 

Neue Waschmaschinen sparen Strom und Wasser.

Saubere Sachen: Sparen beim Waschen

Dreimal wöchentlich wird in einem deutschen Durchschnittshaushalt die Waschmaschine angeworfen. Leider läuft beim Waschen oftmals vieles falsch: Die Waschmaschine ist nicht voll beladen, es wird zu heiß gewaschen oder das Waschmittel wird falsch dosiert.
Beachtet man ein paar Punkte, lassen sich ganz leicht Strom und Wasser sparen, und die Wäsche wird trotzdem sauber:

1. Die Trommel sollte immer voll beladen werden. Die alte Regel, wonach eine Handbreit Platz bleiben muss, gilt für heutige Waschmaschinen nicht mehr.

2. Die Vorwäsche kann man sich meistens sparen. Nur bei sehr stark verschmutzter Wäsche, wie Berufs- oder Gartenkleidung, kann sie nötig sein.

3. Kochwäsche bei 95 °C ist unnötig! Normal verschmutzte Kochwäsche wird auch bei 60 °C sauber. Der größte Teil der Energie wird beim Waschen durch das Erhitzen des Wassers verbraucht. So sinkt der Stromverbrauch um 40 Prozent bei einer Waschtemperatur von 30 statt 40 °C, bei 40 statt 60 °C sind es 44 Prozent.

4. Die heutigen Waschmittel sind auch mit kaltem Wasser sehr leistungsfähig. Bei der Dosierung sollte man sich an der Verschmutzung, der Wasserhärte und den Herstellerangeben orientieren. Überdosierung belastet die Umwelt, Unterdosierung kann wiederum zu Schmutz- und Kalk-Ablagerungen im Gewebe und an der Maschine führen.

5. Moderne Waschmaschinen verbrauchen wesentlich weniger Wasser als ältere Modelle, und je weniger Wasser aufgeheizt werden muss, desto mehr Energie wird gespart. Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollte man außerdem auf das Energielabel achten. Neben dem Energieverbrauch (A+++ bedeutet niedriger Verbrauch) ist auch die Schleuderwirkung relevant (A bedeutet besser).

Weitere Infos zu Waschmaschinen und nützliche Tipps zur richtigen Pflege von Textilien gibt es hier:
www.hausgeraete-plus.de