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Energiesparen beim Wäschetrocknen

Wer seine Wäsche an der frischen Luft trocknet, spart am meisten Strom. Diese Methode bietet sich insbesondere im Sommer an. Auf dem Balkon oder im Garten trocknet die Wäsche schnell und duftet herrlich frisch, denn UV-Licht wirkt desinfizierend und killt Geruchsbakterien. Wer keine Möglichkeit hat, die Wäsche im Freien auf die Leine zu hängen, dem hilft ein elektrischer Wäschetrockner. Besonders stromsparend arbeiten dabei Wärmepumpentrockner, ein Teil der erzeugten Abwärme wird fürs nächste Trocknen genutzt. Die Geräte sparen somit kräftig Energie!

Noch einige Tipps:

Der Energieverbrauch beim Trocknen hängt letztlich auch von der richtigen Programmwahl und der Nutzung ab. Wer aktiv zur Energieeffizienz beitragen möchte, sollte die Wäsche bei mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute in der Waschmaschine schleudern, um die Restfeuchte so gering wie möglich zu halten. Wichtig: die regelmäßige Reinigung von Flusensieb und Kondensator beim Trockner. Manche Modelle verfügen über einen selbstreinigenden Kondensator, der dafür sorgt, dass abgelagerte Flusen sofort beseitigt werden und die Energieeffizienz nicht beeinträchtigt wird. Moderne Geräte schalten sich automatisch ab, wenn sie fertig sind – anders als veraltete Wäschetrockner, die nach Ende des Trocknungsgangs im Standby-Modus bleiben und Energie verschwenden.

Bildquelle: Siemens

Neue Waschmaschinen sparen Strom und Wasser.

Saubere Sachen: Sparen beim Waschen

Dreimal wöchentlich wird in einem deutschen Durchschnittshaushalt die Waschmaschine angeworfen. Leider läuft beim Waschen oftmals vieles falsch: Die Waschmaschine ist nicht voll beladen, es wird zu heiß gewaschen oder das Waschmittel wird falsch dosiert.
Beachtet man ein paar Punkte, lassen sich ganz leicht Strom und Wasser sparen, und die Wäsche wird trotzdem sauber:

1. Die Trommel sollte immer voll beladen werden. Die alte Regel, wonach eine Handbreit Platz bleiben muss, gilt für heutige Waschmaschinen nicht mehr.

2. Die Vorwäsche kann man sich meistens sparen. Nur bei sehr stark verschmutzter Wäsche, wie Berufs- oder Gartenkleidung, kann sie nötig sein.

3. Kochwäsche bei 95 °C ist unnötig! Normal verschmutzte Kochwäsche wird auch bei 60 °C sauber. Der größte Teil der Energie wird beim Waschen durch das Erhitzen des Wassers verbraucht. So sinkt der Stromverbrauch um 40 Prozent bei einer Waschtemperatur von 30 statt 40 °C, bei 40 statt 60 °C sind es 44 Prozent.

4. Die heutigen Waschmittel sind auch mit kaltem Wasser sehr leistungsfähig. Bei der Dosierung sollte man sich an der Verschmutzung, der Wasserhärte und den Herstellerangeben orientieren. Überdosierung belastet die Umwelt, Unterdosierung kann wiederum zu Schmutz- und Kalk-Ablagerungen im Gewebe und an der Maschine führen.

5. Moderne Waschmaschinen verbrauchen wesentlich weniger Wasser als ältere Modelle, und je weniger Wasser aufgeheizt werden muss, desto mehr Energie wird gespart. Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollte man außerdem auf das Energielabel achten. Neben dem Energieverbrauch (A+++ bedeutet niedriger Verbrauch) ist auch die Schleuderwirkung relevant (A bedeutet besser).

Weitere Infos zu Waschmaschinen und nützliche Tipps zur richtigen Pflege von Textilien gibt es hier:
www.hausgeraete-plus.de