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Jeden Tag ein bisschen Umweltschutz

Jeder von uns kann und sollte täglich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Hier ein paar Ideen, wie wir uns umweltbewusster verhalten können:

  • Das Auto öfter stehen lassen und aufs Fahrrad steigen: Legen wir jeden Tag 3 Kilometer mit dem Rad statt dem Auto zurück, ersparen wir der Umwelt ¼ Tonne CO2 im Jahr.
  • Ein schmutzige Auto wird in der Waschanlage umweltfreundlicher sauber als bei der Reinigung mit der Hand. Wir sparen die Hälfte an Wasser.
  • Auch der Abwasch zu Hause sollte professionell erledigt werden: Die Spülmaschine benötigt weniger Wasser und Energie als die Handwäsche. Achtet aber darauf, dass die Spülmaschine ausgelastet ist, bevor ihr sie anmacht.
  • Im Badezimmer können wir jede Menge Energie und Wasser sparen, wenn wir duschen, statt ein Bad zu nehmen. Außerdem gehört der Wasserhahn beim Einseifen oder beim Zähneputzen zugedreht.
  • Viele Kosmetikartikel, Shampoos und Peelings enthalten kleine Plastikteilchen, sogenanntes Mikroplastik, das über das Abwasser die Umwelt verschmutzt. Deshalb Pflegeprodukte sparsam einsetzen oder lieber gleich Naturkosmetik kaufen.
  • Verwendet zu Hause und im Büro Energiesparlampen. Die verbrauchen bis zu Dreiviertel weniger Energie als die herkömmliche Glühbirne.
  • Achtet im Büro auf den Papierverbrauch. Emails und andere Dokumente sollten nur ausgedruckt werden, wenn sie wirklich benötigt werden.
  • Wer den Kaffee-to-go nicht aus dem Pappbecher sondern aus dem Mehrwegbecher trinkt, erspart der Umwelt jede Menge Müll.
  • Nicht-Vegetarier können einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie ihren Fleischkonsum reduzieren. Immerhin muss sich die Tierzucht für 70 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen verantworten.

Nachhaltig und effizient auf Reisen gehen!

Endlich wieder Urlaubszeit! Obwohl wir uns im Alltag sehr viel Mühe geben, eine nachhaltige Lebensweise zu pflegen – wir lieben Bio, fahren Fahrrad und schauen beim Kauf eines Elektrogerätes auf das Energielabel – werden viele von uns auf Reisen zu kleinen Umweltsündern.  Hier ein paar Tipps, wie man sich auch nachhaltig im Urlaub verhalten kann:

  • Am Urlaubsziel sollte man das Auto ruhig mal stehen lassen und die Gegend zu Fuß oder mit einem Leihrad erkunden. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind statt eines Mietwagens zu empfehlen.
  • Pflegeartikel in Minigrößen sind schnell aufgebraucht und verursachen viel mehr Plastikmüll als normale Größen.
  • Auch in den Ferien sollte auf einen geringen Wasserverbrauch achten, d.h. auch im Urlaub muss man nicht stundenlang unter der Dusche stehen.
  • Das Handtuch im Hotel gerne öfter als einmal benutzen, damit es nicht so oft gewaschen werden muss.
  • Im Urlaub regional und saisonal essen. Wer die lokale Küche ausprobiert, lernt auch das Urlaubsland besser kennen.
  • Eine Klimaanlage im Hotelzimmer verbraucht viel Strom. Wer jedoch nicht darauf verzichten kann, sollte darauf achten, sie beim Verlassen des Zimmers abzuschalten. Um zu verhindern, dass sich die Räume aufheizen, lieber die Fenster tagsüber geschlossen halten und mit Rollos oder Jalousien abdunkeln.

Duschen mit Köpfchen

Neben dem Heizen gehört die Trinkwassererwärmung zu den größten Energieverbrauchern im Haushalt. Dabei geht die größte Menge Wasser für die tägliche Körperpflege drauf, also beim Duschen oder Baden. Wer hier Wasser sparen will, verzichtet am besten gleich auf die volle Badewanne und stellt sich stattdessen unter die Dusche.
Zum Vergleich: Pro Vollbad verbrauchen wir etwa 120 bis 150 Liter Wasser, beim Duschen sind es rund 40 bis 60 Liter.

Doch auch beim Duschen lassen sich mit ein paar einfachen Tricks noch Wasser und Energie einsparen. So senkt ein moderner Sparduschkopf die Durchflussmenge des Wassers deutlich. Außerdem gilt die Devise: Nicht zu lange unter der Dusche stehen. Wer morgens statt sieben Minuten nur fünf Minuten duscht, kann aufs Jahr gerechnet viel Geld sparen.
Weiterer Tipp: Beim Einseifen können Sie die Dusche abstellen! Und vielleicht müssen Sie auch nicht jeden Tag duschen?

Teil 2: Im Sommer lässt sich gut Energie sparen, denn…

  • unsere Wäsche können wir bei Sonnenschein auf dem Balkon oder im Garten trocknen. Dadurch sparen wir uns den Strom für den Wäschetrockner und die Wäsche duftet herrlich frisch.
  • jetzt trauen wir uns auch mal unter die kalte Dusche. Das sorgt bei heißen Temperaturen für angenehme Abkühlung, strafft das Bindegewebe und kurbelt den Kreislauf an. Außerdem entfällt die Wassererwärmung – immerhin zweitgrößter Energieverbraucher im Haushalt.
  • es bleibt jetzt länger hell. Wir sparen uns den Strom für die Beleuchtung (oder setzen sehr effiziente LED-Leuchten bzw. Lampen ein). Und wenn wir abends den Tag auf der Terrasse oder dem Balkon gemütlich ausklingen lassen, dann am liebsten bei romantischem Kerzenschein.
  • der Herd bleibt öfter aus und der Grill wird angeworfen. Tipp: Tofu-Würstchen und Gemüsekreationen sind klimafreundlicher als ein Steak. Ein Kilogramm Rindfleisch  verursacht immerhin so viele Treibhausgase wie 19 Kilogramm Gemüse.
Die Energiekosten für ein Vollbad sind ungefähr dreimal so hoch wie für eine Dusche

Energietipp: Warmwasserkosten senken

Knapp über 15 Prozent des durchschnittlichen Energieverbrauchs von Haushalten entfallen auf die Erwärmung von Wasser. Damit wird für die Warmwasserbereitung nach dem Heizen die meiste Energie benötigt. Rund 60 Liter warmes Wasser verbraucht jeder von uns im Schnitt täglich. Der größte Teil davon wird für die Körperpflege verwendet, der Rest geht fürs Waschen, Putzen und Kochen drauf.

Hier einige Tipps, wie Sie energieeffizient mit Wasser umgehen:

1. Kein Geheimnis: Die warme Dusche anstelle des heißen Bads spart bis zu 70 Prozent Wasser ein. Zum Vergleich: Für ein Vollbad benötigen Sie zwischen 120 und 150 Liter Wasser. Beim Duschen werden nur 30 bis 50 Liter Wasser gebraucht und natürlich auch entsprechend weniger Energie verwendet

2. Lassen Sie warmes Wasser nicht laufen. Schließen Sie den Wasserhahn während Sie sich einseifen, die Haare shampoonieren oder die Zähne putzen.

3. Mit Einhebelmischern statt Zwei-Griff-Armaturen lässt sich die Wassertemperatur schneller regulieren. Das spart Wasser und Energie.

4. Tropfende Hähne verschwenden sehr viel Wasser. Bereits bei einem Tropfen pro Sekunde gehen in 24 Stunden 20 Liter Wasser verloren. Verwenden Sie Keramikdichtungen für Ihre Armaturen.

Mehr Infos zum Thema Trinkwassererwärmung gibt es unter www.waerme-plus.de. Hier finden Sie Informationen zur Nutzung von Umweltwärme zur Warmwasserbereitung, zu aktuellen Förderprogrammen und vieles mehr.

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