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Nachhaltig im Urlaub

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Dass wir Deutschen gerne fremde Länder bereisen, ist bekannt. Leider sind wir nicht besonders umweltfreundliche Touristen. Laut einer neuen Studie der Universität Sydney belegen wir bei den CO2-Emissionen nach den USA und China den dritten Platz.

Dabei lässt sich der Urlaub ganz einfach nachhaltig gestalten. Hier ein paar Tipps:

  • Das Zuhause bitte umweltfreundlich verlassen. Soll heißen Licht aus, alle Stecker aus der Steckdose ziehen und die Heizung ausschalten. Wer länger als zwei Wochen unterwegs ist, kann auch den Kühlschrank enteisen und abschalten.
  • Umweltschonendes Kofferpacken bedeutet, dass man so wenig wie möglich mitnimmt. Ein leichteres Flugzeug produziert weniger C02 und meistens bleiben viele Klamotten sowieso ungetragen im Koffer.
  • Füllt die Pflegeartikel in Reisegröße lieber immer wieder auf, statt neue zu kaufen. Das vermeidet Plastikmüll.
  • Regionaler Urlaub ist natürlich viel besser für die Umwelt als Kreuzfahrten oder Fernreisen. Wer aber aufs Fliegen nicht verzichten will, hat bei vielen Reiseveranstaltern die Möglichkeit zur Kompensation, indem er bei der Buchung des Tickets gleich Geld für Klimaschutzprojekte spendet. Seriöse Kompensationsanbieter erkennt man am Gold-Standard-Siegel.
  • Bahn, Bus oder Carpooling-Plattformen zur Bildung von Fahrgemeinschaften sind eine umweltfreundlichere Alternative zum Flieger. Außerdem sieht man auf der Reise noch etwas von der Landschaft im Urlaubsland und kann nette Leute kennenlernen.
  • Echte Öko-Touristen achten bei der Auswahl ihres Hotels auf Zertifikate für Umweltfreundlichkeit.
  • In der Unterkunft sollte die Klimaanlage nicht auf vollen Touren laufen und auch nur eingeschaltet werden, wenn man sich im Zimmer befindet.
  • Wer die Handtücher im Hotel öfter als nur einmal benutzt, leistet auch schon einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz.
  • Achte auch bei den Lebensmitteln im Urlaub auf regionale und saisonale Produkte, die nicht eingeflogen werden müssen.
  • Der Urlaubsort lässt sich mit dem Fahrrad umweltfreundlicher erkunden als mit dem Mietwagen.
  • So, und jetzt einen schönen Urlaub!

Nachhaltig und effizient auf Reisen gehen!

Endlich wieder Urlaubszeit! Obwohl wir uns im Alltag sehr viel Mühe geben, eine nachhaltige Lebensweise zu pflegen – wir lieben Bio, fahren Fahrrad und schauen beim Kauf eines Elektrogerätes auf das Energielabel – werden viele von uns auf Reisen zu kleinen Umweltsündern.  Hier ein paar Tipps, wie man sich auch nachhaltig im Urlaub verhalten kann:

  • Am Urlaubsziel sollte man das Auto ruhig mal stehen lassen und die Gegend zu Fuß oder mit einem Leihrad erkunden. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind statt eines Mietwagens zu empfehlen.
  • Pflegeartikel in Minigrößen sind schnell aufgebraucht und verursachen viel mehr Plastikmüll als normale Größen.
  • Auch in den Ferien sollte auf einen geringen Wasserverbrauch achten, d.h. auch im Urlaub muss man nicht stundenlang unter der Dusche stehen.
  • Das Handtuch im Hotel gerne öfter als einmal benutzen, damit es nicht so oft gewaschen werden muss.
  • Im Urlaub regional und saisonal essen. Wer die lokale Küche ausprobiert, lernt auch das Urlaubsland besser kennen.
  • Eine Klimaanlage im Hotelzimmer verbraucht viel Strom. Wer jedoch nicht darauf verzichten kann, sollte darauf achten, sie beim Verlassen des Zimmers abzuschalten. Um zu verhindern, dass sich die Räume aufheizen, lieber die Fenster tagsüber geschlossen halten und mit Rollos oder Jalousien abdunkeln.

Weiter ist nicht unbedingt besser

Bald ist es wieder soweit, der heiß ersehnte Urlaub steht vor der Tür. Die meisten von uns freuen sich das ganze Jahr über auf Sommer, Sonne und Strand. Leider gehört unsere Lieblingsjahreszeit nicht gerade zu den klimafreundlichsten. Vor allem lange Flugreisen verursachen große Mengen an schädlichen Treibhausgasen – umso länger der Flug, umso höher die Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Zum Vergleich: Die Reise (Hin- und Rückflug) von Deutschland nach Barcelona verursacht etwa 870 kg CO2, das Fliegen nach New York bereits 3650 kg und nach Sydney sogar fast 15000 kg.
Aber nicht nur das CO2 aus verbranntem Kerosin wirkt sich negativ auf die Umwelt aus. In großer Höhe verursachen Flugzeuge auch Schleierwolken, die zur Klimaerwärmung beitragen und die Abgase bilden das Treibhausgas Ozon.
Bevor wir also unseren Urlaub buchen, sollten wir uns Gedanken über unser Reiseziel machen. Wenn wir den größten Teil unserer Zeit faul am Strand verbringen wollen, müssen wir dafür nicht gleich um die halbe Welt jetten. Und wem Nord- oder Ostsee zu frisch oder zu wenig mediterran erscheinen, der findet in Mittelmeerländern wie Frankreich oder Italien wunderbare Urlaubsziele mit reichhaltigem Kulturangebot.
Noch ein Hinweis: Zwar locken viele Billigflieger mit Schnäppchenpreisen, aber gerade bei kürzeren Strecken bilden Bus und Bahn oftmals günstige und vor allem sehr viel umweltfreundlichere Alternativen.

Machen Sie den Urlaubscheck!

In vielen Bundesländern haben die „großen“ Ferien schon begonnen. Bevor Sie mit Auto, Bahn oder Flieger in den Urlaub fahren, sollten Sie darauf achten, dass Haustiere und Pflanzen gut versorgt sind.

Aber auch an den „unsichtbaren“ Stromverbrauch sollten Sie denken, bevor Sie sich in die wohlverdienten Ferien stürzen. Ziehen Sie vor der Abreise am besten sämtliche Stecker, denn Fernseher, Stereoanlage, Computer etc., verbrauchen teilweise auch im Stand-by-Modus noch Strom, das gilt insbesondere für ältere Geräte. Manche Elektrogeräte sogar noch, wenn sie direkt am Gerät ausgeschaltet werden. Daher vor dem Reiseantritt checken, ob auch alles tatsächlich vom Netz genommen wurde.

Was ist mit dem Kühl- und Gefrierschrank? Der gehört zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Hersteller empfehlen erst ab einer Abwesenheit von zwei Wochen und länger, das Geräte bzw. die Geräte abzuschalten. Zu beachten ist, dass eine Wiederinbetriebnahme mit einem relativ hohen Energieaufwand verbunden ist. Wenn Sie abschalten wollen: Die Geräte abtauen und reinigen. Und lassen Sie die Tür immer einen Spalt offen stehen, damit sich kein Schimmel bildet. Aber nicht zu weit, sonst könnte das Gewicht der Tür die Scharniere beschädigen.

Tipp: Bevor Sie vor Reiseantritt Lebensmittel wegwerfen, laden Sie Ihre Nachbarn nochmal zum Essen ein!