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Umweltbundesamt will Fußverkehr stärken

Zu Fuß gehen entlastet die Umwelt und ist gut für die Gesundheit. Nun will das Umweltbundesamt diese Fortbewegungsmöglichkeit fördern und ruft dazu auf, häufiger zu Fuß zu gehen.

Auf dem Fußverkehrskongress in Berlin wurde zu diesem Zweck bereits ein Strategiepapier vorgestellt. Um die Deutschen zu mehr Fußgängen zu animieren, soll der Fußverkehr sicherer und barrierefreier werden. Dafür soll es künftig breitere Gehwege und kürzere Wartezeiten an Ampeln geben. Dagegen soll für Autofahrer in den Städten Tempo 30 flächendeckend eingeführt werden und Falschparker sollen mit höheren Bußgeldern zur Kasse gebeten werden.

Wer sein Auto öfter stehen lässt, schone nicht nur die Umwelt, sondern spare Geld und tue was für seine Gesundheit, so das Umweltbundesamt. Bis 2030 will die Behörde mit der Fußverkehrsstrategie die Zahl der Fußgänger von derzeit etwa 27 Prozent in den Städten auf 41 Prozent erhöhen.

Frühlingsputz mit natürlichen Reinigern

Der Frühling steht vor der Tür, für viele von uns bedeutet das die Generalreinigung der eigenen vier Wände. Dass der Frühlingsputz gar nicht so ungefährlich ist, zeigt eine neue Studie aus Norwegen. Demnach kann häufiges Putzen mit chemischen Reinigungsmitteln die Lunge langfristig stark schädigen. Laut Studie können Menschen, die 20 Jahre lang als Reinigungskräfte gearbeitet oder intensiv im Haushalt geputzt haben, eine ähnlich stark beanspruchte Lunge aufweisen, wie Raucher, die täglich 20 Zigaretten rauchen. Frauen sind allerdings weitaus mehr gefährdet als Männer, denn letztere leisten wesentlich weniger Hausarbeit.

Allzweckreiniger, Scheuermilch und Co wirken sich aber nicht nur negativ auf unsere Gesundheit aus. Laut Umweltbundesamt landen jedes Jahr mehr als 630.000 Tonnen Chemikalien aus Wasch- und Reinigungsmitteln im Abwasser und belasten die Umwelt. Dabei lassen sich mit wenigen Zutaten ganz einfach biologischen Putzmittel herstellen:

  • Kalkablagerungen und Schmutz in Bad und Küche geht man am besten mit Essig, Essigessenz oder Zitronensäure an den Kragen. Dafür einfach ein paar Spritzer Säure ins Putzwasser geben.
  • Angebranntes, Ablagerungen oder Schmutz lassen sich mit Natron bekämpfen. Das Pulver mit ein wenig Wasser mischen, einwirken lassen und mit einem Schwamm nachbearbeiten.
  • Natron wirkt übrigens auch wahre Wunder bei stinkenden und verstopften Abflüssen. Dafür eine halbe Tasse Natronpulver in den Abfluss geben und eine halbe Tasse Essig-Essenz hinterher kippen. Den Abfluss mit einem feuchten Tuch für etwa 15 Minuten abdecken und anschließend mit heißem Wasser nachspülen.

Schulstart mit dem blauem Engel

Nach den Sommerferien drücken in Deutschland wieder rund 11 Millionen Schülerinnen und Schüler die Schulbank. Vor allem zu Schulbeginn werden also jede Menge Bücher, Hefte und andere Papierprodukte gekauft. Da für die Papierherstellung Wälder und andere wichtige Ressourcen dran glauben müssen, sollten bereits Kinder und Jugendliche zu einem möglichst umweltfreundlichen Papierverbrauch sensibilisiert werden. Derzeit besteht aber lediglich jedes zehnte gekaufte Schulheft aus 100% Recyclingpapier.

Bei der Produktion von recyceltem Papier werden keine zusätzlichen Bäume gefällt und sie benötigt 60% weniger Energie sowie 70% weniger Wasser als die Herstellung von Frischfaserpapier. Das Bundesumweltamt ruft daher zum siebten Mal die Kampagne „Schulstart mit dem Blauen Engel“ aus. Die Kampagne richtet sich insbesondere an Lehrer, Schüler und Eltern und soll zu einem umweltbewussten Kauf von recyceltem Papier motivieren. Kennzeichen ist der blaue Engel.

Mehr Infos und die kostenlose Broschüre gibt es hier!