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Gefrorenes Obst und Gemüse enthält viele Vitamine.

Sparen beim Gefriergerät

Endlich ist die Eis-Saison eingeläutet. Einen großen Vorrat unseres Lieblingsdesserts lagern wir am besten in einem Gefriergerät. Aber auch andere Lebensmittel bleiben dort lange frisch und helfen bei einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung. Bei einer  Neuanschaffung sollte man sich unbedingt für ein sparsames Gerät entscheiden. Die effizientesten Geräte liegen in der Energieeffizienzklasse A+++.  Und hier noch ein paar Tipps rund ums Thema Gefriergerät:
Groß oder klein?
Machen Sie sich vor der Kaufentscheidung Gedanken über ihren tatsächlichen Bedarf und über die Größe ihres künftigen Gerätes!
Gefriertruhe oder Gefrierschrank?
Gefriertruhen bieten mehr Platz im Innenraum, sind besser gedämmt, dichter und dadurch effizienter. Dagegen benötigen Gefrierschränke weniger Platz, sind übersichtlicher und einfacher in die Küche zu integrieren.
Wo aufstellen?
Kühl- und Gefriergeräte sollten immer in kühler Umgebung stehen, also zum Beispiel nicht direkt neben der Heizung oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.
Welche Temperatur?
Betriebstemperatur eines Gefrierschranks ist –18 °C, eines Kühlschranks 7 °C. Die Tür immer kurz und nur wenn nötig öffnen!  Mit jedem Öffnen entweicht Kälte und damit wird unnötig Strom verbraucht!
Was darf rein?
Lebensmittel, die im Kühl- und Gefrierschrank gelagert werden, sollten bereits abgekühlt sein, sonst steigt der Stromverbrauch!
Wann abtauen?
Wenn sich eine Eisschicht gebildet hat, sollte abgetaut werden. Sonst erhöht sich der Stromverbrauch. Moderne Geräte verfügen über eine sogenannte No-Frost-Funktion. Die verhindert automatisch Eisbildung.

Frisch ist besser!

Oft stehen wir vor der Frage: Selber kochen oder lieber Tiefkühlpizza? Zugegeben, wenn es schnell gehen muss, sind Fertiggerichte und Tiefkühlkost recht praktisch.
Allerdings sind sie meistens nicht sehr gesund, schmecken oft nicht so gut und sind klimaschädlicher als Selbstgekochtes: Je mehr Verarbeitungsschritte ein Produkt benötigt  beispielsweise für den Transport und das Einfrieren desto mehr Energie verbraucht es. Tiefgekühlte Lebensmittel verursachen nämlich im Schnitt dreimal so viele Treibhausgase wie frische, unverarbeitete Produkte.
So können wir zum Beispiel mit Kartoffeln aus der Region als Alternative zu Tiefkühlpommes im Jahr bis zu 4,8 kg CO2 einsparen. Außerdem macht Kochen – vor allem in Gesellschaft – Spaß und wir wissen genau, was drin ist!

Quelle: oekom e.V. (Verein für ökologische Kommunikation)