Schlagwort-Archiv: Stromsparen

Schnell und sparsam Eier kochen

Nicht nur zu Ostern sind Eier eine beliebte Speise. 235 Eier pro Person wurden im Durchschnitt laut Bundesanstalt für Landwirtschaft im Jahr 2016 verzehrt; drei Stück mehr als im Jahr zuvor. Zum Osterfest steigt die Nachfrage nach Eiern zwar, aber nur geringfügig. Im Durchschnitt essen wir zu Ostern zwei Eier mehr als sonst. Dagegen verbrauchen wir in der Vorweihnachtszeit fürs Plätzchenbacken weitaus mehr Eier.

Besonders energieeffizient werden Eier im Eierkocher zubereitet, der spart im Vergleich zur Herdplatte bis zu 75 % Strom ein. Darüber hinaus hilft das Gerät bei der optimalen Zubereitung des Frühstückeis. Eierkocher lohnen sich besonders in Haushalten, in denen oft und viele Eier gegessen werden, oder zu Ostern, wenn eine größere Menge gekocht werden soll.

Die Geräte sind so sparsam, weil die Eier nicht im Wasser gekocht, sondern im Wasserdampf gegart werden. Je mehr Eier sich dabei im Eierkocher befinden, desto weniger Wasser wird benötigt, da der Wasserdampf an der größeren Eieroberfläche kondensieren und wieder verdampfen kann.

Tipp: Bestückt mit bunten Eiern ist ein Eierkocher ein schönes Geschenk für das Osterfest.

Spartipp Wasserkocher: Die richtige Füllmenge

Ein Wasserkocher ist nicht bloß etwas für Teeliebhaber, er sollte in keinem Haushalt fehlen. Das Gerät bringt Wasser nicht nur schneller zum Kochen als der Elektroherd, es spart dabei auch noch ein Drittel der Energie ein. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie den Wasserkocher nur mit der tatsächlich benötigten Menge Wasser befüllen. Wer immer zu viel Wasser kocht, steigert den Energiebedarf und den CO2-Ausstoß unnötig. Erhitzen wir beispielsweise täglich einen Liter Wasser zu viel, macht das 25 kg CO2 im Jahr. Andererseits sparen wir etwa zehn Euro jährlich, wenn wir nur so viel Wasser kochen, wie wir brauchen. Übrigens: Qualitativ minderwertige Wasserkocher schalten sich oft erst eine Minute nach dem Kochen ab. Achten Sie also beim nächsten Kauf auf einen guten Wasserkocher. Auch verkalkte Geräte haben einen erhöhten Energiebedarf.

Natürlich Eier färben

Das Färben von Eiern ist ein schöner Brauch und gehört zum Osterfest, wie das Verstecken und Suchen von Ostereiern. Auf natürliche Weise und damit frei von schädlichen Zusatzstoffen können Eier mit vielen Pflanzenarten oder Obst und Gemüse gefärbt werden. Zum Beispiel sorgt Rote Beete für ein schönes Rot, Heidelbeeren machen die Eier blau, Spinat färbt sie grün und Möhren zaubern ein schönes Gelb-Orange.
Dafür die jeweilige Zutat einfach klein raspeln, einen Sud kochen und die Eier je nach gewünschter Farbintensität für einige Zeit darin baden.
Die Eier sollten vor dem Färben immer gründlich mit Essigwasser gereinigt werden, damit sie die Farbe besser annehmen. Schöne Muster erhält man zusätzlich, indem man Farn oder Efeu mit einem Nylonstrumpf an den Eiern befestigt. Der Strumpf wird entfernt, sobald das Ei getrocknet ist.
Wer seine Ostereier in einem Eierkocher statt im Kochtopf zubereitet, spart bis zu 50 Prozent Energie.
Übrigens sollten Sie die Eierschalen nicht wegwerfen. Kalkliebende Pflanzen wie Schnittlauch, Lavendel, Geranien, Bohnen und Erbsen freuen sich, wenn Sie die Blumenerde mit diesem natürlichen Dünger versorgen. Dafür einfach die zerbröselten Eierschalen unter die Blumenerde mischen.

Bildquelle: M. Großmann  / pixelio.de

Auch Weihnachten nicht mit der Hand spülen!

Nach einem guten Weihnachtsessen muss natürlich auch abgespült werden. Hier gilt, wie übrigens im gesamten Jahr: Die Spülmaschine ist deutlich sparsamer als das Spülen von Hand! Besonders effizient arbeitet die Maschine, wenn sie voll beladen ist und das Geschirr nicht unter fließendem warmem Wasser vorgespült wurde. Dadurch wird unnötig Wasser und Energie verschwendet. Es reicht vor dem Einräumen grobe Speisereste im Mülleimer zu entsorgen.

Bildquelle: Bauknecht

 

Sparen beim Adventsbacken

Der Winter ist die Jahreszeit, in der wir am meisten Energie verbrauchen. Kein Wunder, wir müssen heizen und das Licht früher anschalten. Und was wäre die Adventszeit ohne leckere Plätzchen? Mit den folgenden Tricks lässt sich beim Backen locker eine Menge Strom sparen:

Vorheizen kann man sich häufig sparen. Nur sehr empfindliche Teige wie Biskuit müssen in den vorgeheizten Ofen. Wer auf das Vorheizen verzichtet, verbraucht bis zu 20 Prozent weniger Energie beim Backvorgang.

Backofentür geschlossen halten spart bis zu 25 Prozent Energie ein, denn bei offener Backofentür entweicht sofort Wärme, die der Ofen nachheizen muss. Schauen Sie also durch die Glastür und öffnen Sie diese nur, wenn Sie wirklich überprüfen müssen, ob die Kekse fertig sind.

Umluft ist effizienter als Ober- und Unterhitze: Ein Ventilator verteilt die warme Luft gleichmäßig, so dass eine um 20 bis 30° C niedrigere Temperatur eingestellt werden kann.
Energieeinsparung: bis zu 40 Prozent!

Backzeit spart, wer zwei Bleche mit Keksen oder zwei Kuchen gleichzeitig backt. Braucht der Kuchen länger als 40 Minuten, kann der Ofen zudem problemlos zehn Minuten vor Ende der Backzeit ausgeschaltet werden. Die Restwärme reicht aus, um den Kuchen fertig zu backen.

Reihenfolge festlegen: Bei unterschiedlichen Plätzchensorten sollten Sie mit den Keksen beginnen, die die niedrigste Temperatur brauchen.

Clever beim PC sparen

PCs können sehr viel Strom verbrauchen. Daher sollte man sich bereits vor der Anschaffung eines neuen Computers überlegen, wofür man den PC hauptsächlich nutzen wird. Denn je höher die Leistung eines Computers, desto mehr Strom verbraucht er.

So ist eine leistungsstarke Grafikkarte oder ein Prozessor mit hoher Taktfrequenz für Menschen, die ihren Rechner vor allem für Schreibarbeiten nutzen, unnötig. Hier reicht die Standardausstattung eines energiesparenden Computers völlig aus.

Zuhause oder im Büro lässt sich Strom sparen, wenn man den Rechner bei längeren Pausen in den Ruhezustand bzw. Sleep-Modus versetzt. Nicht benötigte Systemkomponenten, wie Bildschirm oder Festplatte, werden dann abgeschaltet. Den Computer aus dem Schlaf- oder Ruhemodus zu wecken, verbraucht außerdem weniger Strom, als ihn komplett hochzufahren. Über Nacht oder bei längeren Pausen sollte der PC allerdings heruntergefahren werden.

Auch das WLAN-Gerät sollte man überprüfen. Ältere Modelle funken sogar nachts, wenn der Computer ausgeschaltet ist. Neuere Router besitzen dagenen eine Nachschaltung. Damit lassen sich Zeiträume festlegen, in denen der Router das WLAN abschaltet. Tipp: Die Nachtschaltung kann man auch tagsüber aktivieren, wenn man nicht zuhause ist und kein WLAN benötigt.

Die Nacht der Geister und Gespenster

Bald ist es wieder soweit! Das traditionelle Halloween aus den USA findet schon lange auch bei uns immer mehr Fans. Was viele nicht wissen, Halloween ist ein keltischer Brauch, den es bereits 500 Jahre vor Christus gab. In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November – dem keltischen Neujahrsfest – verkleideten sich die alten Volksstämme, um böse Geister und Gespenster zu vertreiben. Das Wort “Halloween“ stammt von “All Hallows Evening”, dem Abend vor Allerheiligen. Irische Einwanderer brachten den Halloween-Brauch in den 1840er Jahren in die USA, von wo er später nach Europa überschwappte.

Auch in Deutschland haben Halloween-Partys mittlerweile ihren festen Platz. Falls Sie eine Feier planen, hier ein paar Vorschläge:

  • Verzichten Sie auf Einweggeschirr. Leihen Sie sich Teller und Besteck bei Freunden und Nachbarn aus, das ist umweltfreundlicher. Vergessen Sie auch nicht, die Nachbarn gleich miteinzuladen.
  • Reicht der Platz im Kühlschrank nicht aus, um alle Getränke kühl zu stellen, hilft eine mit kaltem Wasser und Eiswürfeln gefüllte Wanne. Am Tisch bleiben die Getränke in Tonkübeln oder Styroporhüllen länger kalt.
  • Sparen Sie nicht am Kostüm oder an der Deko: Neben Skeletten, Spinnen, Fledermäusen und Gespenstern, die man sich am besten bei seinen Kindern leiht, kann man die Wände und Fenster mit Tüchern verkleiden. Nützliche Schmink- und Dekotipps gibt es z.B. auf Youtube
  • Nutzen Sie für die Party-Beleuchtung farbige und stromsparende LED-Lichterketten und -Lampions. Teelichter erzeugen warmes Licht und die richtige Stimmung. Aber bitte nur dort aufstellen, wo sie sicher stehen. Vorsicht wegen der Deko!
  • Animieren Sie ihre Gäste zur Bildung von Fahrgemeinschaften, und geben sie Infos zu den Anfahrtswegen mit Bus und Bahn. Das ist klimafreundlicher als das Auto, und man kann in Ruhe das eine oder andere Gläschen genießen.

In diesem Sinne wünschen wir allen ein gruseliges „Happy Halloween“!

Gepflegte Maschine, gepflegter Kaffee

Ältere Kaffeemaschine benötigen drei Viertel ihres Stroms für die Warmhaltefunktion und den Standby-Betrieb. Diesen überflüssigen Energieverbrauch können wir vermeiden, wenn wir das Gerät nach Gebrauch abschalten oder bei programmierbaren Maschinen eine möglichst kurze Ausschaltzeit wählen. Moderne energieeffiziente Modelle verfügen über eine Auto-off-Funktion und haben einen niedrigen Stand-by-Verbauch.

Damit die Kaffeemaschine lange lebt, sollte sie regelmäßig entkalkt werden. Dabei gilt, je härter der Wassergrad, desto häufiger ist eine Entkalkung erforderlich. Ein gutes Anzeichen dafür, dass es mal wieder soweit ist, ist wenn das Wasser eine sehr lange Durchlaufzeit benötigt und der unüberhörbare Geräuschpegel bei der Zubereitung.
Tipp: Bio-Kaffee wird auf besonders umweltverträgliche Weise hergestellt, denn der ökologische Landbau kommt ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel aus.

Käffchen? Ja, bitte!

Mittlerweile haben wir viele Möglichkeiten unseren Kaffee zu kochen. Aber welche ist die effizienteste?
Am wenigsten Energie verbraucht man, wenn man für die Kaffeezubereitung einen modernen Wasserkocher und eine Durchdrückkanne oder einem Handfilter benutzt. Vorausgesetzt natürlich, dass man nur so viel Wasser kocht, wie man tatsächlich benötigt. Die Filterkaffeemaschine verbraucht ein wenig mehr Energie.

Portionskaffeemaschinen, die mit Pads oder Kapseln funktionieren, sind günstig in der Anschaffung und haben den Vorteil, dass sie den Kaffee immer frisch zubereiten. Allerdings wird es sehr umständlich und zeitaufwendig, wenn man für mehrere Personen Kaffee braucht. Zudem verursachen Kapselmaschinen sehr viel mehr Verpackungsmüll als herkömmliche Geräte.

Wer regelmäßig und in großen Mengen Kaffee trinkt, sollte über den Kauf eines Vollautomaten nachdenken. Die Geräte sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, der Tassenpreis des frisch gemahlenen Bohnenkaffees ist im Vergleich zu Portionsmaschinen aber bis zu vier Mal billiger ist. Ein Vollautomat rentiert sich bereits bei einem täglichen Kaffeekonsum von zwei bis drei Tassen.

Zum Vergleich: Pro Tasse zahlt man im Schnitt etwa 8 Cent, während ein Kapselkaffee bei durchschnittlich 30 Cent liegt. Bei drei Tassen Kaffee am Tag – das macht im Jahr 1092 Tassen – summieren sich die Kosten auf rund 328 Euro für Kaffee aus der Kapsel, wogegen der gute alte Bohnenkaffee bei etwa 88 Euro liegt.

Im Stromverbrauch gibt es keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen Voll- und Kapselautomaten. Achten Sie aber auf einen automatischen Wechsel in den Standby-Betrieb: Vollautomaten sollten den Bereit-Zustand nach maximal einer Stunde, Kapselautomaten nach 30 Minuten automatisch verlassen, damit keine wertvolle Energie verbraucht wird.

Quelle: ecotopten

Teil 2: Im Sommer lässt sich gut Energie sparen, denn…

  • unsere Wäsche können wir bei Sonnenschein auf dem Balkon oder im Garten trocknen. Dadurch sparen wir uns den Strom für den Wäschetrockner und die Wäsche duftet herrlich frisch.
  • jetzt trauen wir uns auch mal unter die kalte Dusche. Das sorgt bei heißen Temperaturen für angenehme Abkühlung, strafft das Bindegewebe und kurbelt den Kreislauf an. Außerdem entfällt die Wassererwärmung – immerhin zweitgrößter Energieverbraucher im Haushalt.
  • es bleibt jetzt länger hell. Wir sparen uns den Strom für die Beleuchtung (oder setzen sehr effiziente LED-Leuchten bzw. Lampen ein). Und wenn wir abends den Tag auf der Terrasse oder dem Balkon gemütlich ausklingen lassen, dann am liebsten bei romantischem Kerzenschein.
  • der Herd bleibt öfter aus und der Grill wird angeworfen. Tipp: Tofu-Würstchen und Gemüsekreationen sind klimafreundlicher als ein Steak. Ein Kilogramm Rindfleisch  verursacht immerhin so viele Treibhausgase wie 19 Kilogramm Gemüse.