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Strom sparen im Büro

Nicht nur in den eigenen vier Wänden, auch im Büro gehört Energiesparen zum guten Ton. Hier ein paar Anregungen:

  • Wer veraltete Beleuchtungssysteme gegen moderne LED-Leuchten tauscht, kann viel Geld sparen. Bewegungsmelder im Flur oder Schilder an der Tür („Licht aus?“) reduzieren ebenfalls die Energiekosten.
  • Mit Strommessgeräten lässt sich auch der Stromverbrauch von Elektrogeräten im Büro erfassen. Ist dieser zu hoch, lohnt es sich über die Neuanschaffung von effizienteren Geräten nachzudenken.
  • Schaltbare Steckdosenleisten trennen alle angeschlossenen Geräte per Knopfdruck vom Netz.
  • Nicht jeder Arbeitsplatz benötigt einen eigenen Drucker. Viel Energie lässt sich sparen, wenn ein Gerät von mehreren Personen gemeinsam genutzt und auf überflüssiges Ausdrucken verzichtet wird.
  • Für kurze Arbeitspausen sollte man am PC den Energiesparmodus aktivieren. Ab einer halben Stunde Pause und zum Feierabend ist es sinnvoll, den Rechner und andere Geräte am Arbeitsplatz ganz auszuschalten.
  • Gerade im Winter sollten die Fenster niemals auf „Kipp“ stehen. Dadurch geht kostbare Heizenergie verloren. Lieber mehrmals täglich bei abgeschalteter Heizung Stoßlüften. Tipp: Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sorgen für frische Luft und sparen langfristig Heizkosten.
  • Im Sommer gehören gerade in Büros Klimaanlagen zu den größten Stromverbrauchern überhaupt. Strom spart, wer auf eine extreme Kühlung verzichtet. Dadurch lässt sich meist auch eine Erkältung vermeiden.
  • Auch in der Tee-Küche steckt viel Einsparpotenzial: Den Geschirrspüler immer voll beladen, das Essen in der Mikrowelle aufwärmen statt auf dem Herd und zum Warmhalten des Kaffees lieber eine Thermoskanne als die Kaffeemaschine nutzen.
Zwei Föhne, aber die Frisur sitzt noch immer nicht!

Mehr Effizienz beim Frisieren

Zwar wird der Haartrockner meist nur wenige Minuten am Tag genutzt, auf ein Jahr gerechnet summiert sich der Stromverbrauch dann allerdings  doch. Im Handel werden derzeit überwiegend Geräte mit Leistungen von rund 2000 Watt angeboten.

Wie viel Strom benötigt ein Haartrockner über das gesamte Jahr? Ein Trockner mit einer Leistung von 2000 Watt, der täglich 5 Minuten genutzt wird, verbraucht rund 60 kWh Strom und verursacht Kosten von circa 17 Euro jährlich. Wer länger für die Haarpflege benötigt oder eine große Familie hat, kommt auf entsprechend höhere Kosten. Genaue Zahlen lassen sich mithilfe eines Energiemessgerätes ermitteln. Dabei sollte man auch die unterschiedlichen Gebläse- und Heizstufen beachten.

Strom sparen kann man zum Beispiel auch, wenn man auf das Zweckentfremden des Haartrockners verzichtet. So kostet beispielsweise das Abtauen des Gefrierschranks mit dem Trockner nicht nur unnötig Energie, sondern ist auch eine riskante Angelegenheit!

Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Energie lässt sich früh erlernen.

Energiesparen fängt schon bei den Kleinen an

Den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und umweltfreundliches Verhalten kann man schon in jungen Jahren lernen. Im Kindergarten und daheim können die Themen kindgerecht und auf spielerische Weise aufgegriffen werden. Hier ein paar Ideen, wie Sie Energieeffizienz in den Alltag Ihrer Kinder integrieren:

Seien Sie Vorbild: Überlegen Sie, was Sie Ihrem Kind vorleben wollen und überprüfen Sie Ihr eigenes Verbrauchsverhalten.

Gehen Sie auf die Jagd: Mithilfe eines Strommessgerätes können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den besonders hungrigen Geräten in der Wohnung auf die Schliche kommen.

Engagieren Sie kleine Küchenhelfer: Kinder helfen gerne beim Kochen. Dabei können Sie viel über das Thema Energiesparen im Haushalt und über die Saisonalität und Regionalität von Lebensmitteln lernen.

Gehen Sie in Wettbewerb: Energiesparen schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Familienkasse. Das Familienmitglied, das sich die meiste Mühe beim Sparen gibt, hat eine kleine Belohnung verdient.

Ziehen Sie den Stecker: In manchen Kinderzimmern geht es munter zu. Fernseher, DVD-Player, Playstation und Co. gehören gerade bei größeren Kindern zur Grundausstattung. Damit die Geräte im Stand-by-Modus nicht unnötig Strom verbrauchen, lohnt sich die Anschaffung einer Steckdosenleiste. Mit einem Klick lassen sich alle Geräte komplett ausschalten.

Lassen Sie ein Licht aufgehen: Verwenden Sie im Kinderzimmer energiesparsame LED-Leuchten und gewöhnen Sie Ihren Kindern auch gleich an, Lampen auszuschalten, wenn sie den Raum für längere Zeit verlassen.

Das Strommessgerät entlarvt große Stromfresser.

Einfach mal nachmessen…

Wie viel Strom ein Elektrogerät verbraucht, hängt unter anderem von seiner technischen Ausstattung, seinem Alter und seiner Benutzung ab. Viele Geräte wie Computer, Fernseher oder DVD-Player verbrauchen aber noch im Leerlauf, dem sogenannten Standby-Modus, Strom, einige Geräte sogar, wenn sie bereits ausgeschaltet sind!

Den Verbrauch eines Elektrogeräts können Sie mithilfe eines Strommessgerätes herausfinden. Das hat verschiedene Vorteile: Sie ermitteln Einsparpotenziale bei den Stromkosten, bekommen ein Gefühl für den Verbrauch der Geräte und spüren große und kleine Stromverbraucher auf.

Wie funktioniert ein Strommesser?

Das Strommessgerät wird wie ein Verlängerungskabel zwischen Elektrogerät und Steckdose geschaltet. Das Display zeigt den Stromverbrauch und die Kosten. Zuvor wird der aktuelle Strompreis eingegeben. Messbar sind Elektrogeräte, die über einen Stecker mit dem Stromnetz verbunden sind. Ausgenommen von Messungen sind festangeschlossene Geräte wie der Elektroherd oder der Durchlauferhitzer.

 Wie lange messen?

Den Stromverbrauch von Kühl- und Gefriergeräten sollte man über einen Zeitraum von 24 Stunden ermitteln, andere Geräte misst man eine Stunde. Bei Waschmaschinen, Wäschetrocknern oder der Geschirrspülmaschine nimmt man sich den einzelnen Arbeitsvorgang vor.

Überprüfen Sie insbesondere die Geräte, die auf Bereitschaft geschaltet sind. Vor allem bei Fernseher oder Computer lohnt es sich mal nachzumessen.

Tabellen mit Vergleichswerten finden Sie hier.

 

 

 

Verbrauche ich zu viel Strom?

Ein deutscher Single-Haushalt benötigt im Schnitt etwa 2.050 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr, ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht etwa 4.750 kWh jährlich.

Wie viel Strom ein Haushalt verbraucht ist neben dem persönlichen Nutzverhalten vor allem abhängig vom spezifischen Verbrauch seiner Elektrogeräte. Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Haushaltsgeräte zu viel Strom verbrauchen, empfiehlt sich die Überprüfung mit der Hilfe eines Strommessgerätes. Damit können Sie den Stromverbrauch aller Geräte, die über den Stecker mit dem Stromnetz verbunden sind, ganz einfach ermitteln. Bei fest angeschlossenen Elektrogeräten, wie Elektroherd oder Durchlauferhitzer, ist die Messung nicht möglich.

Unser Tipp: Sie müssen das Messgerät nicht gleich selbst kaufen, sondern können es bei vielen Energieversorgern für einen gewissen Zeitraum ausleihen. Die Energieberater helfen Ihnen außerdem bei der späteren Auswertung der Ergebnisse und geben sinnvolle Spartipps. Schauen Sie auf der Webseite Ihres Energieversorgers nach, ob er Messgeräte verleiht!