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Endlich Spargelzeit

Wer beim Einkauf auf regional erzeugte und saisonale Lebensmittel achtet, kann seinen ökologischen Fußabdruck deutlich verringern. Doch kürzere Transportwege sind nicht nur klimaschonend und günstiger, sie sorgen auch dafür, dass  das Obst und Gemüse, das auf unseren Tellern landet, frischer und schmackhafter ist, da es in Ruhe vor Ort reifen kann und nicht schon unreif geerntet wird.

Die Saison des wohl beliebtesten Frühjahrsgemüses der Deutschen ist jetzt eingeläutet:  die Spargelsaison. Wir essen im Schnitt 1,5 Kilogramm Spargel pro Kopf und Jahr. Zum Vergleich: Beim Rosenkohl sind es 300 Gramm jährlich. Kein Wunder, denn das Königsgemüse, wie Spargel auch genannt wird, schmeckt nicht nur lecker, es enthält auch viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe und ist zudem kalorienarm.

Achten Sie beim Spargelkauf  auf regionale Produkte, denn am häufigsten kommt das Gemüse aus Peru. Frische Stangen erkennt man am Quietschen, wenn man sie aneinander reibt. Außerdem sollten die Köpfe fest verschlossen sein und der Spargel frisch riechen. Spargel hält sich am längsten, wenn er in ein feuchtes Küchentuch gewickelt im Kühlschrank lagert. Achten Sie aber drauf, dass sie keine geruchsintensiven Lebensmittel im Kühlschrank haben, denn Spargel nimmt leicht andere Gerüche an.

In diesem Sinne: Bon Appétit!

Frisch auf den Teller

Im Supermarkt erhalten wir das ganze Jahr über alles, was das Herz begehrt. Daher wissen wir oft nicht, wann heimisches Obst und Gemüse Saison hat. Es lohnt sich allerdings, mal darüber nachzudenken, was so in unserem Einkaufswagen landet. Denn frisches, regionales Obst und Gemüse schmeckt nicht nur besser, es schont dazu die Umwelt.

So haben regionale Produkte weitaus kürzere Transportwege und belasten das Klima weniger, als Produkte, die aus der Ferne importiert werden müssen. Der saisonale Anbau im Freiland spart außerdem die Energie, die für den Anbau in beheizten Gewächshäusern benötigt wird.

Weiterer Vorteile: Frisch und reif geerntete Früchte haben den höchsten Gehalt an Vitaminen und Nährstoffen, und sie können ihr Aroma voll entwickeln. Außerdem ist regionales Obst und Gemüse in der Saison viel günstiger als teure Flugimporte. Daher sollten wir immer mal einen Blick auf den heimischen Saisonkalender werfen:

Im Frühjahr ist die Auswahl bei Obst und Gemüse zwar noch nicht sonderlich groß, aber ab Ende April können wir uns auf die Spargelzeit freuen und frischen Rhabarber genießen. Auch Spitzkohl und der Vitamin-C-Lieferant Spinat sind im Frühling frisch zu haben.