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Welche Fehler man beim Heizen besser vermeidet

Die Heizsaison ist eingeläutet. Da das Heizen rund 70 Prozent der Stromrechnung ausmacht, können wir Geld und Energie sparen, wenn wir folgende Tipps beachten:

  • Während die Heizung läuft, sollte das Fenster geschlossen bleiben. Gekippte Fenster lassen die Wärme entweichen. Besser: Zwischendurch einige Minuten Stoßlüften.
  • Keine tropischen Temperaturen: Jedes Grad mehr erhöht die Heizkosten um sechs Prozent. Richtwerte für das Wohnzimmer sind 20 Grad, für die Küche 18 Grad, Schlafzimmer 16-18 Grad und im Bad nicht mehr als 22 Grad.
  • Heizkörper nicht zustellen: Große Möbelstücke oder schwere Gardinen verhindern, dass die Heizluft frei zirkuliert.
  • Auch bei Abwesenheit sollte die Heizung nicht komplett herunter gedreht werden, denn das Aufwärmen einer ausgekühlten Wohnung verbraucht mehr Energie als eine konstante Temperatur. Programmierbare Thermostatventile helfen bei der effizienten  Wärme-Regulierung.
  • Heizung regelmäßig entlüften und warten lassen. Eine Heizung, die nicht ordnungsgemäß funktioniert, erhöht die Stromrechnung.

Heiße Sommertage

Endlich Sommer! Doch die Hitze kann uns manchmal ganz schön zu schaffen machen. Dennoch:  Wenn es in der  Wohnung wärmer ist als draußen, müssen wir nicht gleich die Klimaanlage anwerfen. Viel umweltschonender und kostengünstiger sind folgende Mittel:

Wohnung tagsüber abdunkeln: Wer Rollläden oder Fensterläden hat, sollte diese unten bzw.  geschlossen lassen. Das mindert die Sonneneinstrahlung um bis 75 Prozent. Blickdichte Vorhänge, Jalousien und Innenrollos haben einen ähnlichen Effekt. Rollos mit einer hellen Außenseite reflektieren die Sonnenstrahlen und halten so einen großen Teil die Wärme draußen.

Richtig lüften: Im Sommer sollten Sie nur morgens und abends ordentlich lüften, dann nämlich, wenn die Temperaturen abgesunken sind. Wer tagsüber das Fenster offen hat, lässt unnötig heiße Luft in die Wohnung.

Elektrogeräte aus: Fernseher, Computer, Lampen und Co erzeugen Wärme, die den Raum zusätzlich aufheizen. Elektrische Geräte sollten gerade im Sommer nur angeschaltet werden, wenn sie tatsächlich genutzt werden. Das spart natürlich auch Strom.

Kühlende Bettwäsche: Verzichten Sie bei heißen Temperaturen auf Biber-Bettwäsche. Wer sich leichte und kühlende Stoffe ins Bett holt, schläft auch in heißen Sommernächten gut. Achten Sie auf hochwertige Baumwollstoffe, die atmungsaktiv und kühl auf der Haut liegen. Auch Bettwäsche aus Baumwoll-Satin oder aus Seide wirkt temperaturausgleichend.

Richtig Duschen: Vor dem Schlafengehen erfrischt eine lauwarme Dusche am besten, denn wer zu kalt duscht, wirft seine innere Heizung an. Auch auf zu heißes Duschen sollten wir verzichten.

 

Es ist kalt geworden!

In Deutschland hat der Winter endlich Einzug gehalten. Nach den milden Temperaturen in der Weihnachtszeit sollte man jetzt wieder verstärkt auf sein Heizverhalten achten. Hier einige Tipps:
• Gluckernde Heizungen wärmen nicht richtig und sollten dringend entlüftet werden. Dafür mit einem Spezialschlüssel einfach das Ventil vorsichtig aufdrehen und Luft entweichen lassen bis Wasser kommt.
• Heizungen nie mit Möbeln oder schweren Gardinen zubauen, das verhindert die Zirkulation der Wärme im Raum.
• Damit in kalten Nächten die Wärme nicht nach draußen gelangt, sollten Rollos, Vorhänge und Jalousien geschlossen bleiben.
• Richtiges Lüften spart Energie: Die Fenster nie gekippt lassen, sondern kurz und kräftig stoßlüften!
• Eine voll aufgedrehte Heizung verbraucht unnötig viel Energie und belastet die Atemwege. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie.
• Unsere empfohlenen Richtwerte für Raumtemperaturen: Im Wohnbereich etwa 20 °C, in der Küche 18 bis 20 °C, im Bad 23 °C und im Schlafzimmer 16 bis 18 °C.

Räume sollten unterschiedlich beheizt werden

Richtwerte für sinnvolle Raumtemperaturen

In deutschen Haushalten geht rund drei Viertel der Energie fürs Heizen drauf.  Dabei kann man ganz leicht Kosten einsparen, wenn man beachtet, dass jedes Grad Celsius weniger die Heizkosten um sechs bis acht Prozent senkt.

Da Räume zu unterschiedlichen Zwecken und Zeiten genutzt werden, sollten sie auch unterschiedlich beheizt werden. Natürlich muss jeder für sich selbst herausfinden, bei welchen Temperaturen er sich wohl fühlt. Es gibt jedoch Richtwerte für angenehme und sinnvolle Raumtemperaturen, die sich bewährt haben, und die man als Grundlage für die richtige Einstellung der Soll-Temperatur an den Thermostaten in den einzelnen Räumen nutzen kann:

Das Badezimmer sollte vor allem morgens kuschelig warm sein. Die optimale Raumtemperatur liegt hier bei 23 °C. Da man in kühlen Räumen besser schläft, reichen im Schlafzimmer Raumtemperaturen zwischen 15 und 18 °C aus. Für das Wohnzimmer werden Werte von 20 bis 22 ° C empfohlen, und das Kinderzimmer sollte eine Raumtemperatur von 20 °C haben. In der Küche, wo der Backofen oder Herdplatten den Raum schon mal mitbeheizen, liegen die optimalen Raumtemperaturen zwischen 18 und 20 °C. Und da man sich eher selten für längere Zeit im Flur aufhält, reichen dort 15 °C aus.