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Intelligente Straßenbeleuchtung in Norwegen

Norwegen hat in Sachen Energieeffizienz die Nase vorn. In keinem anderen Land der Erde sind so viele Elektroautos zugelassen wie in dem skandinavischen Staat. Nun hat man sich etwas Neues einfallen lassen: Derzeit läuft ein Projekt zur Einsparung von Energie bei der Straßenbeleuchtung. Auf einem 9 km langen Highway-Abschnitt in der Nähe der Stadt Hole wurden Straßenlaternen mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Sind keine Autos oder Radfahrer unterwegs, wird die Beleuchtung auf 20 Prozent gesenkt. Bei Verkehr dagegen steigt die Leistung auf 100 Prozent. Pro Woche lassen sich dadurch 2100 kWh Energie einsparen. Selbstverständlich sind die Straßenlaternen mit LED-Lampen ausgestattet. Die Kosten des Projekts sind zwar nicht bekannt, aber sie sollen sich nach etwa vier Jahren amortisieren. Das Projekt ist nicht das erste dieser Art. In Oslo gibt es bereits seit einiger Zeit einen Straßenabschnitt mit automatischer Beleuchtung.

Die Top 10 der Stromverbraucher

Vor 20 Jahren galten Wasch- und Spülmaschinen, Kühlschränke oder Leuchtmittel als größte Stromverbraucher im Haushalt. Heute sind diese Geräte viel effizienter. Die Waschmaschine zum Beispiel ist mittlerweile so sparsam, dass sie gar nicht mehr in unseren Top 10 auftaucht. Problematisch ist allerdings die Tatsache, dass wir immer mehr und immer größere Geräte im Haushalt haben, die teilweise permanent am Netz hängen. Hier die 10 größten Verbraucher:

Platz 1: Elektrische Warmwasserbereitung  Haushalte, die ihr Warmwasser elektrisch aufbereiten, kommen auf einen Anteil am Stromverbrauch von 27,7 Prozent. Daher ist die elektrische Warmwasserbereitung die Nummer 1 in unserem Ranking. Im Durchschnitt über alle Haushalte gesehen liegt der Verbrauch bei 11,9 Prozent. Tipp: Einen vollelektronisch geregelten Durchlauferhitzer statt eines hydraulischen Geräts einsetzen!

Platz 2: Home Office  Mit 12,9 Prozent Anteil am Stromverbrauch verbrauchen PC, Drucker, Netzteile, WLAN-Router etc. vergleichsweise viel Strom. Tipp: Die Geräte müssen nicht permanent eingeschaltet sein. Abhilfe schaffen schaltbare Steckdosenleisten.

Platz 3: TV/Audio  Knapp hinter dem Heimbüro steht die Unterhaltungselektronik, mit einem Anteil am Stromverbrauch von 11,9 Prozent. Auch hier lassen sich Standby-Verbräuche leicht durch den Einsatz schaltbarer Steckdosenleisten vermeiden.

Platz 4: Kühlen und Gefrieren Der Kühlschrank schlägt mit 10,4 Prozent zu Buche. Tipp: Niemals heiße Speisen reinstellen und die Kühlschranktür so selten und kurz wie möglich öffnen.

Platz 5: Beleuchtung  9,7 Prozent des Stromverbrauchs entfallen auf die Beleuchtung im Haushalt. Tipp: LED statt Glühbirne und das Licht abschalten, wenn man nicht im Raum ist.

Platz 6: Kochen Je nach eingesetzter Technologie verursacht das Kochen 9 Prozent des Stromverbrauchs. So benötigt der Induktionsherd weniger Strom als die alte Herdplatte. Tipp: Ein Topf ohne Deckel verbraucht gleich das Dreifache an Energie!

Platz 7: Elektro-Kleingeräte  Alles zusammen machen elektrische Kleingeräte, wie der Staubsauger oder die Kaffeemaschine, etwa 7,7 Prozent des Stromverbrauchs aus. Tipp: Die kleinen Geräte helfen uns aber auch beim Sparen. Wasser für Tee oder zum Nudeln kochen klappt im Wasserkocher schneller und effizienter als auf dem Elektroherd.

Platz 8: Trocknen  6,6 Prozent des Stroms entfallen im Schnitt auf den Trockner. Tipp: Ein Gerät mit Wärmepumpentechnologie ist am ehesten umwelt- und geldbeutelschonend. Noch besser aber ist die Wäscheleine!

Platz 9: Umwälzpumpe  Die elektrisch betriebene Umwälzpumpe der Heizungsanlage landet mit 6 Prozent auf dem neunten Platz. Ihre Aufgabe ist der Transport des erwärmten Wassers zu den Heizkörpern. Tipp: Der Austausch einer alten Pumpe durch eine moderne, energieeffiziente Pumpe kann rund 100 Euro Stromkosten im Jahr einsparen.

Platz 10: Geschirrspülen  Spülen verbraucht 5,1 Prozent des Stroms. Dabei benötigt der Geschirrspüler weniger Wasser und Energie, als das Spülen von Hand. Tipp: Die Maschine immer nur voll beladen einschalten.

Quelle: Energieagentur NRW 2015

Strom sparen bei der Weihnachtsbeleuchtung

Schätzungsweise 9 Milliarden zusätzliche Lämpchen und Lichter sollen auch in diesem Jahr deutschlandweit für eine festliche Adventszeit sorgen. Insgesamt verbraucht die Leuchtdekoration rund 760 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch einer Stadt mit 250.000 Einwohnern.

Wer möglichst energieeffizient durch die Weihnachtszeit kommen möchte, sollte bei der Lichterdeko auf LED-Lampen setzten und den alten Lichterschmuck mit herkömmlichen Glühlampen im Keller lassen. Dadurch sparen wir bis zu 90 Prozent Strom bei der Beleuchtung ein. Zudem ist Preis für die Leuchtdioden in den vergangenen Jahren gesunken und mit einer  Lebensdauer von 50.000 Stunden hat man die Anschaffungskosten schnell wieder drin.

Wichtig: Um Stromschläge und Brandrisiken zu vermeiden, beim Kauf von Lichterketten immer auf das Prüfsiegel achten.

Spart die Zeitumstellung Strom?

Jedes Jahr am letzen Wochenende im Oktober stellen wir unsere Uhren von Sommer- auf Winterzeit um. In diesem Jahr findet die Zeitumstellung am 29. Oktober 2017 statt. Um drei Uhr in der Früh werden die Uhren um eine Stunde zurück gestellt.

Die Zeitumstellung wurde 1980 in Deutschland als Antwort auf die Ölkrise im Jahre 1973 eingeführt. Das Vorstellen der Uhren im Sommer sollte den Stromverbrauch reduzieren. Eine Stunde mehr Tageslicht heißt schließlich eine Stunde weniger künstliche Beleuchtung aus der Steckdose. Im Herbst werden die Uhren dann wieder zurückgestellt.

Mittlerweile weiß man allerdings, dass die Umstellung der Zeit keine Energieeinsparungen bedeuten. Zwar lässt sich im Sommer die Tageshelligkeit besser ausnutzen und damit Strom beim Licht sparen, dieser Energieeinspareffekt  wird jedoch durch den Mehrverbrauch an Heizenergie zunichte gemacht. Denn nun heizen wir während der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst vermehrt in den Morgenstunden. Außerdem gibt es mittlerweile  sehr effiziente Energie- und LED-Lampen, mit denen wir bei der Beleuchtung sehr viel Strom einsparen können.

Übrigens zeigen Umfragen, dass die große Mehrheit der Deutschen gegen die Zeitumstellung sind, weil diese regelmäßig für Verwirrungen und Schlafstörungen sorgt.

Die große Silvester-Sause

Eine klimafreundliche Party ist nur etwas für Öko-Spinner? Falsch! Eine tolle Silvester-Party schmeißen und trotzdem an Energieeffizienz und Umwelt denken, das geht. Hier ein paar Tipps:

  • Die Einladungen erfolgen natürlich papierlos über Facebook, WhatsApp oder das Telefon.
  • Die Gäste sollten mit dem öffentlichen Nahverkehr oder dem Fahrrad anreisen. Hilfreich sind daher schon ein paar Infos vorab, wie man am besten zur Party gelangt.
  • Wenn die Anfahrt per Bus oder Bahn nicht geht, sollten Fahrgemeinschaften gebildet und vermittelt werden.
  • Luftschlangen, Konfetti, Luftballons landen am nächsten Tag sowieso wieder auf dem Müll. Lieber Girlanden aufhängen, die man noch für die nächste Party verwenden kann
  • Für die richtige Dekoration und Stimmung sorgen Solar- oder LED-Lichterketten.
  • Sind alle Gäste da, kann die Heizung während der Party ruhig ein paar Grad heruntergedreht werden – ausgelassenes Tanzen sorgt für die richtige „Temperatur“.
  • Das Buffet sollte nicht aufwendig gekocht sein: Fingerfood spart große Spülaktionen hinterher.
  • Vegetarische Häppchen aus regionalem und biologischem Anbau sind besonders klimafreundlich.
  • Auch die Drinks können gerne regional sein: Vom deutschen Schnaps über das Bier zum Bio-Wein.
  • Im Winter kann man die Getränke sehr gut auf dem Balkon kühlen.
  • Auf Pappbecher und Pappteller sollte wenn möglich verzichtet werden, Freunden stellen bestimmt gerne leihweise Geschirr und Besteck zur Verfügung.
  • Weniger Müll produziert, wer seinen Becher mit dem Namen beschriftet. Das funktioniert auch mit Gläsern. Der Permanentmaker lässt sich hinterher leicht mit Alkohol entfernen.
  • Nach der Party das übriggebliebene Essen nicht in Alufolie wickeln, sondern in Frischhalteboxen aufbewahren oder den Gästen mitgeben.
  • So toll die Party auch war, am nächsten Tag wartet das große Aufräumen. Wenn Freunde dabei helfen, geht es schneller und macht mehr Spaß. Benutzen Sie biologisch abbaubare Reinigungsmittel wie Essigreiniger und denken Sie an die Mülltrennung.

Und nun viel Spaß beim Feiern!

Umweltfreundlich durch den Advent

Fast 500 Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen deutsche Haushalte in der Adventszeit zusätzlich. Damit ließen sich rund 140.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen. Für den enormen Anstieg in den Wochen vor Weihnachten sind vor allem die Festtagsbeleuchtung, aber zum Beispiel auch unsere gesteigerte Backlust verantwortlich. Wer auf ein paar Dinge achtet, kann auch die Weihnachtszeit nachhaltig genießen.

  • Nutzen Sie LED-Lichterketten. Die sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, sparen jedoch bis zu 80 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen.
  • Zeitschaltuhren sorgen dafür, dass die Weihnachtsdeko nicht permanent leuchtet, also auch dann, wenn niemand was davon hat.
  • Wer einen Garten oder Balkon hat, kann mit solarbetriebenen Lichtern im Außenbereich für festliche Stimmung sorgen.
  • In der Weihnachtsszeit entsteht etwa 10 Prozent mehr Verpackungsmüll. Setzen Sie also auf umweltfreundliche Verpackungen. Tipps finden Sie hier.
  • Nutzen Sie zum Dekorieren von Bäumen statt Lametta und Plastikkugeln natürliche Materialien wie Strohsterne, Tannenzapfen oder getrocknete Früchte.
  • Verschenken Sie zu Weihnachten nur Elektronik mit effizientem Energieverbrauch. Informationen dazu liefert das Energielabel.
  • Ohne Gewissensbisse schlemmen können wir, wenn wir uns beim Kauf des Festtagsbratens über die regionale Herkunft des Fleisches informieren und auf Bio-Qualität achten.
  • Wenn Sie bei der Zubereitung des Weihnachtsbratens und beim Plätzchenbacken unsere Spartipps beachten, können Sie den Energieverbrauch deutlich reduzieren.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine frohe Adventszeit.

Energiesparen im Bad

…. und trotzdem nicht auf Komfort verzichten? Hier ein paar Tipps:

  1. Vertrödeln Sie Ihre Zeit morgens nicht unter der heißen Dusche. Eine kurze warme Dusche mit anschließendem kalten Schauer macht hellwach.
  2. Entfernen Sie alle Halogenlampen aus dem Bad und ersetzen Sie diese durch moderne LED-Lampen. Diese sind energieeffizienter und langlebiger!
  3. Wer beim Zähneputzen und Rasieren das warme Wasser voll aufdreht und laufen lässt, verplempert unnötig Geld.
  4. Eine elektrische Zahnbürste verursacht im Stand-by-Modus fast 10 Euro Stromkosten im Jahr. Vermeiden Sie also das ständige Aufladen im Akku und ziehen Sie nach dem Ladevorgang den Stecker. Gleiches gilt für den elektrischen Rasierer. Am sparsamsten ist die klassische Nassrasur.
  5. Machen Sie keine Wellnessoase aus dem Badezimmer: Wer regelmäßig Gesichtssolarien, Fußsprudelbäder, Wärmelampen oder Sprudelmatten für Badewannen einsetzt, sollte sich über hohe Stromkosten nicht wundern.

 

Spartipps fürs Licht

Wir haben ein paar Tipps, wie Sie das Beste aus Ihrer Beleuchtung herausholen können:

  1. Streichen Sie Ihre Wände und die Decken möglichst in hellen Farben. Sie reflektieren das Licht und Sie können Lampen mit geringerer Leistung aufstellen.
  2. Helle Lampenschirme verstärken die Beleuchtung. Reinigen Sie die Schirme regelmäßig mit einem feuchten Tuch, denn Staub mindert die Leuchtkraft. Achtung: Vorher die Lampe ausschalten!
  3. Überschätzen Sie das Einsparpotenzial von gedimmten Licht nicht. Ein Dimmer sorgt zwar für eine gemütliche Atmosphäre, senkt aber den Stromverbrauch nicht im gleichen Maße wie die Helligkeit.
  4. Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum für längere Zeit verlassen.
  5. Wer zur Bequemlichkeit oder Vergesslichkeit neigt, sollte auf Bewegungsmelder zurückgreifen. Die Geräte eignen sich besonders für den Einsatz im Hausflur oder der Garage.
  6. Für die Beleuchtung des Aquariums oder des Gartens empfehlen sich Zeitschaltuhren, die zur gewünschten Zeit das Licht ausschalten.
  7. Verwenden Sie LED-Lampen, die sind am sparsamsten!
Entspannen auf dem Balkon gehört im Frühjahr zu unserer Lieblingstätigkeit.

Den Balkon fit machen für die Outdoor-Saison

Ob Grillen, Frühstücken oder Entspannen: Die Outdoor-Saison ist wieder eröffnet. Doch nach dem langen Winter muss der Balkon erst einmal wieder in Form gebracht werden.  So geht es im Handumdrehen:

– In den Wintermonaten hat sich einiges an Schmutz angesammelt. Durchfegen entfernt schon mal den gröbsten Dreck. Je nach Bodenbelag danach entweder wischen oder schrubben. Bei Holzfliesen oder -dielen sollte überprüft werden, ob alles noch fest sitzt. Schrauben sollten gegebenenfalls nachgezogen werden.
– Kontrollieren Sie ihren Sichtschutz, falls Sie einen haben. Löcher sind nicht nur unschön, sondern können für kleine Kinder und Haustiere gefährlich sein.
– Auch die Möbel müssen entstaubt werden. Plastik lässt sich mit Wasser und einem Spritzer Spülmittel und Essig reinigen. Für Holz sollten nur spezielle Holzreiniger verwendet werden.
– Achten Sie bei Neuanschaffungen auf die Balkongröße. Einklappbare Möbel sind praktisch und lassen sich schnell wegräumen.
– Bevor Sie ins Pflanzenzenter fahren, erstellen Sie am besten eine Checkliste mit den Dingen, die  Sie benötigen: Balkonkästen, Töpfe, Blumenerde, Gartenwerkzeug, Pflanzensamen, Jungpflanzen etc. Dadurch behalten Sie den Überblick.
– Überlegen Sie auch rechtzeitig, welche Pflanzen sie haben möchten. Ausgesäte Samen brauchen ihre Zeit.
– Leider wächst und gedeiht nicht alles problemlos. Je nachdem ob der Balkon im Schatten oder in der prallen Sonne liegt, müssen die Pflanzen ausgesucht werden. Zum Beispiel brauchen Erdbeeren sehr viel Licht und Sonne. Am besten beim Fachmann informieren.
– Damit die grüne Pracht sich gut entwickeln kann, braucht sie viel Platz und Pflege. Also bitte nicht zu dicht bepflanzen und das Gießen nicht vergessen – besonders im Hochsommer mehrmals täglich!
– Für stimmungsvolles Licht in lauen Sommernächten sorgen Lampions, Lichterketten und Windlichter. LED-Solarlichterketten sind dabei besonders energieeffizient.
– Und nun ab auf den Balkon und das schöne Wetter genießen.

Viele Lichter im Advent

Zu keiner Jahreszeit werden in Deutschland mehr Lichter angeknipst als im Advent: Rund 500 Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen wir aktuell für die Festtagsbeleuchtung unserer Häuser und Straßen. Der Großteil davon geht dabei nicht etwa für die öffentliche Festbeleuchtung drauf, sondern für die Lichterketten, Weihnachtssterne und Lämpchen in privaten Haushalten.
Zum Vergleich: In den fünf Wochen zwischen dem ersten Advent und den Heiligen Drei Königen verbraucht ein Durchschnittshaushalt um die 190 kWh für seinen weihnachtlichen Lichterschmuck. Das entspricht etwa der Hälfte des Stroms, den wir sonst im ganzen Jahr für die Beleuchtung verbrauchen.
Tipp: Fans opulenter Adventsbeleuchtung können bis zu 80 Prozent sparen, wenn sie zu LED-Lämpchen statt auf herkömmliche Lichter zurückgreifen.

Quelle: ifed