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Sharing: Voll im Trend

Gemeinsam im Auto weite Strecken fahren, Übernachten in gemütlichen Wohnungen statt im Hotel. Unternehmen wie Airbnb, Uber und DriveNow haben eine neue Kultur des Teilens geschaffen. Der Vorteil einer Sharing Economy besteht darin, dass wir Produkte zusammen mit anderen nutzen und dadurch die Umwelt und unseren Geldbeutel schonen. Diese Apps helfen uns dabei:

  • In Deutschland landen täglich 27 Millionen Kilo Nahrung im Müll.* Apps wie ToGoodtoGo, Zu gut für die Tonne oder Mealsaver haben der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt. Die App-Nutzer finden Restaurants, Bäckereien und Cafés, bei denen sie günstig kurz vor Ladenschluss Essen abholen können, das sonst im Müll gelandet wäre.
  • Immer die neuste Designermode im Schrank? Kein Problem. Das Start-up Kleiderei aus Hamburg liefert alle vier Wochen ein auf dich zugeschnittenes neues Outfit. Die Kleiderflatrate kostet 49 Euro im Monat, inklusive Versand. Bei Kilenda gibt es Kinder- und Babykleidung und Spielsachen auf Leihbasis.

*Quelle: WWF-Studie

Frisch ist besser!

Oft stehen wir vor der Frage: Selber kochen oder lieber Tiefkühlpizza? Zugegeben, wenn es schnell gehen muss, sind Fertiggerichte und Tiefkühlkost recht praktisch.
Allerdings sind sie meistens nicht sehr gesund, schmecken oft nicht so gut und sind klimaschädlicher als Selbstgekochtes: Je mehr Verarbeitungsschritte ein Produkt benötigt  beispielsweise für den Transport und das Einfrieren desto mehr Energie verbraucht es. Tiefgekühlte Lebensmittel verursachen nämlich im Schnitt dreimal so viele Treibhausgase wie frische, unverarbeitete Produkte.
So können wir zum Beispiel mit Kartoffeln aus der Region als Alternative zu Tiefkühlpommes im Jahr bis zu 4,8 kg CO2 einsparen. Außerdem macht Kochen – vor allem in Gesellschaft – Spaß und wir wissen genau, was drin ist!

Quelle: oekom e.V. (Verein für ökologische Kommunikation)

Jedes Lebensmittel hat seinen Platz

Mehr Ordnung im Kühlschrank hilft beim Stromsparen

Marmelade, Milch, Wurst: Oft wird der Einkauf wahllos in den Kühlschrank gestopft. Doch Lebensmittel bleiben länger frisch und aromatisch, wenn sie an den richtigen Platz geräumt werden. Immerhin betragen die Temperaturunterschiede im Kühlschrank um die 6 °C. Das systematische Einordnen hilft auch dabei, Strom zu sparen, denn das Kramen bei offener Gerätetür verbraucht unnötig Energie.

Im Kühlschrank gilt: Unten ist es kälter als oben. Das oberste Fach ist mit 8 bis 10 °C einer der wärmsten Orte und ideal für lang haltbare Lebensmittel, Marmelade oder zubereitete Speisen. Letztere sollten nur abgekühlt in den Kühlschrank kommen, auch das spart Strom. Zudem eignet sich die Gerätetür mit rund 8 °C für Lebensmittel, die es nicht allzu kalt brauchen, darunter Butter, Eier, Soßen oder Getränke.

Das mittlere Fach (5 °C) ist ideal für Milchprodukte wie Quark oder Pudding, angebrochene Lebensmittel, z.B. offene Dosen, aber auch für Aufschnitt wie Käse und Wurst.

Das untere Fach über dem Gemüsefach ist mit ca. 2 bis 3 °C der kühlste Ort im Kühlschrank. Hier lassen sich leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch und Fisch verstauen, die möglichst gut abgedeckt und separat von anderen Speisen untergebracht werden sollten.

Das Gemüsefach befindet sich zwar ganz unten, ist mit 8 bis 10 °C aber ein eher warmer Bereich und für Obst, Salat und Gemüse gedacht. Allerdings gibt es kälteempfindliche Obst- und Gemüsesorten, die nicht in den Kühlschrank gehören. Dazu gehören Südfrüchte wie Bananen, Ananas, Mango etc. und südländisches Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Zucchini. Ihre optimale Aufbewahrungstemperatur liegt bei etwa 13 Grad. Einheimische Gemüsesorten wie Brokkoli oder Kohl können dagegen bedenkenlos im Kühlschrank verstaut werden.

Tipp: Äpfel und Tomaten sollten nicht mit anderen Obstsorten in Berührung kommen, da sie hohe Mengen an Ethylen freisetzen. Das gasförmige Pflanzenhormon lässt Obst und Gemüse schneller reifen bzw. verderben.

Mehr Infos finden Sie hier!

Bildquelle: Miele