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Eine Million Elektrofahrzeuge sollen bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren.

Neue Studie: Elektroautos

Im Rahmen der Studie „E-Mobilität – wie ticken die deutschen Internetnutzer?“, die CHIP gemeinsam mit EFAHRER.com durchgeführt hat, wurden im Sommer diesen Jahres 1.000 Deutsche online zum Thema E-Mobilität befragt. Ziel der Studie war es herauszufinden, wie informiert die Bürger über E-Mobilität sind. Nüchternes Ergebnis: Etwa 67% der Befragten gaben an, schon einmal von E-Mobilität gehört zu haben. Immerhin 41% finden die Thematik sehr interessant, davon mehr Männer (27%) als Frauen (15%). Die meisten Deutschen fühlen sich allerdings nicht gut informiert. So gaben über die Hälfte der Befragten (56%) an, einen „weniger guten“ Kenntnisstand zu besitzen. Indes fühlen sich 27% sehr gut über E-Mobilität informiert.

Worüber soll informiert werden? Ganz klar: Rund 70 % der Befragten wünschen sich Testberichte zu E-Autos und Modellvergleiche. Genauso gefragt sind Informationen zu staatlichen Förderungsmöglichkeiten von E-Autos.

Wie sieht es für E-Mobilität in Deutschland aus? Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sehen. Ein ambitioniertes Ziel, denn derzeit gibt es hierzulande knapp 54.000 Elektroautos . Zwei der größeren Herausforderungen, vor denen Elektroautos stehen, sind die geringe Akkureichweite und die unzureichende Infrastruktur von Ladestationen. Aber auch der vergleichsweise hohe Kaufpreis hält viele Interessierte vom Kauf ab.

E-Mobilität: Ladesäulen-Ausbau zieht an

Die Energiewirtschaft drückt beim Ausbau von Ladesäulen auf die Tube. Rund 6.700  Ladesäulen gibt es in mittlerweile deutschlandweit. Da viele Stationen über zwei oder mehr Ladebuchsen verfügen, ist die Anzahl der Ladepunkte an Ladesäulen seit dem vergangenen Sommer von 10.700 auf rund 13.500 angewachsen. Das ist ein Anstieg um immerhin 25 Prozent.* Allerdings ist damit leider noch immer nicht die Anzahl erreicht, die für ein flächendeckenden Ausbau nötig wäre. Auch die von der Bundesregierung geplanten 100.000 Ladepunkte bis zum Jahr 2020 scheinen noch in weiter Ferne.

Die schlechte Ladeinfrastruktur und auch die langen Ladezeiten sind mitverantwortlich dafür, dass die Deutschen zu wenige Elektroautos kaufen. Von 46 Millionen Pkw, die auf deutschen Straßen unterwegs sind, sind laut Kraftfahrtbundesamt weniger als 54.000 Autos mit elektrischem Antrieb. Damit ist das von der Bundesregierung anvisierte Ziel von einer Millionen E-Autos bis 2020 nicht erreichbar.

„Wenn die Elektromobilität in Deutschland in den nächsten Jahren den Durchbruch schaffen soll, muss die Automobilindustrie endlich Modelle auf den Markt bringen, die in Preis und Leistung mit Verbrennern konkurrieren können“, fordert Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW- Hauptgeschäftsführung. Zudem müsse die Ladeinfrastruktur im privaten Bereich durch Fördermittel und Anpassungen im Wohnungseigentumsrecht erleichtert werden. Denn wer keine Ladebuchse in der eigenen Garage hat, hat kaum Lust, sich Abends erstmal auf die Suche nach einer Ladesäule zu machen.

*Zum Ladesäulenregister: Mit der neuen Plattform www.ladesaeulenregister.de bieten der BDEW und die Energie Codes und Services GmbH ab sofort ein umfassendes Serviceangebot rund um Fragen der Infrastruktur für Elektromobilität.

Apps zum Energiesparen

Apps können dabei helfen, unseren Alltag energieeffizienter zu gestalten. Wir stellen zwei Apps vor, die es bei den letzten Energy App Awords ins Finale geschafft haben:

1. „WATT für Dich“: Bewegung gegen Prämien

Ab sofort lassen wir das Auto stehen und gehen zu Fuß, denn jeder Schritt zählt. Energis, ein Verbund aus mehreren saarländischen Energieversorgern, bringt mit seiner kostenlosen Smartphone-App mehr Bewegung in unseren Alltag. Die App „Watt für Dich“ erfasst die körperliche Aktivität des Nutzers und rechnet sie in Energie um. Wer täglich mindestens 5000 Schritte schafft, erhält Bonuspunkte, die er gegen Prämien wie Kopfhörer, Kamera oder Kugelgrill eintauschen kann. Neben mehr Bewegung soll die App natürlich vor allem für Kundentreue sorgen.

1. eeMobility: Ganz leicht laden

Die wichtigsten Fragen für Fahrer von E-Autos: Wo befindet sich die nächste freie Zapfsäule? Wann ist die Elektrizität besonders günstig? Das Münchner Start-up eeMobility informiert rund ums Thema Elektromobilität und versorgt seine Kunden mit einfachen Ladelösungen. eeMobility wendet sich zunächst an Dienstwagenflotten von Unternehmen und stellt ihnen die passende Ladeinfrastruktur zur Verfügung: Es kümmert sich um Projektmanagement, Installation, Instandhaltung und Abrechnungen. Mit der eeMobility-App auf dem Handy lassen sich problemlos alle öffentlichen Ladestationen in Europa finden und freischalten und alle Verbrauchsdaten werden übersichtlich aufgelistet.