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ein Zehntel des weltweit verbrauchten Stroms für den Betrieb von Klimaanlagen genutzt wird?

Der Sommer in diesem Jahr hat zumindest in Europa neue Hitzerekorde gebrochen. Kaum verwunderlich, dass auch der Verkauf von Klimaanlagen in die Höhe geschossen ist: In jeder Sekunde gehen weltweit zehn Klimaanlagen über die Ladentheken. Rund 1,6 Milliarden Klimaanlagen sind aktuell in Betrieb, die Hälfte davon in den USA und China. Laut der Prognose der IEA (Internationale Energieagentur) wird sich die Zahl bis zum Jahr 2050 sogar auf 5,6 Milliarden Geräte mehr als verdreifachen.

Was viele Bauherren und Modernisierer nicht wissen: Auch mit einer Wärmepumpe lassen sich Wohnräume effizient, kostengünstig und umweltfreundlich kühlen – was bei anderen Heizsystemen nicht möglich ist.

Nachhaltig und effizient auf Reisen gehen!

Endlich wieder Urlaubszeit! Obwohl wir uns im Alltag sehr viel Mühe geben, eine nachhaltige Lebensweise zu pflegen – wir lieben Bio, fahren Fahrrad und schauen beim Kauf eines Elektrogerätes auf das Energielabel – werden viele von uns auf Reisen zu kleinen Umweltsündern.  Hier ein paar Tipps, wie man sich auch nachhaltig im Urlaub verhalten kann:

  • Am Urlaubsziel sollte man das Auto ruhig mal stehen lassen und die Gegend zu Fuß oder mit einem Leihrad erkunden. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind statt eines Mietwagens zu empfehlen.
  • Pflegeartikel in Minigrößen sind schnell aufgebraucht und verursachen viel mehr Plastikmüll als normale Größen.
  • Auch in den Ferien sollte auf einen geringen Wasserverbrauch achten, d.h. auch im Urlaub muss man nicht stundenlang unter der Dusche stehen.
  • Das Handtuch im Hotel gerne öfter als einmal benutzen, damit es nicht so oft gewaschen werden muss.
  • Im Urlaub regional und saisonal essen. Wer die lokale Küche ausprobiert, lernt auch das Urlaubsland besser kennen.
  • Eine Klimaanlage im Hotelzimmer verbraucht viel Strom. Wer jedoch nicht darauf verzichten kann, sollte darauf achten, sie beim Verlassen des Zimmers abzuschalten. Um zu verhindern, dass sich die Räume aufheizen, lieber die Fenster tagsüber geschlossen halten und mit Rollos oder Jalousien abdunkeln.

Strom sparen im Büro

Nicht nur in den eigenen vier Wänden, auch im Büro gehört Energiesparen zum guten Ton. Hier ein paar Anregungen:

  • Wer veraltete Beleuchtungssysteme gegen moderne LED-Leuchten tauscht, kann viel Geld sparen. Bewegungsmelder im Flur oder Schilder an der Tür („Licht aus?“) reduzieren ebenfalls die Energiekosten.
  • Mit Strommessgeräten lässt sich auch der Stromverbrauch von Elektrogeräten im Büro erfassen. Ist dieser zu hoch, lohnt es sich über die Neuanschaffung von effizienteren Geräten nachzudenken.
  • Schaltbare Steckdosenleisten trennen alle angeschlossenen Geräte per Knopfdruck vom Netz.
  • Nicht jeder Arbeitsplatz benötigt einen eigenen Drucker. Viel Energie lässt sich sparen, wenn ein Gerät von mehreren Personen gemeinsam genutzt und auf überflüssiges Ausdrucken verzichtet wird.
  • Für kurze Arbeitspausen sollte man am PC den Energiesparmodus aktivieren. Ab einer halben Stunde Pause und zum Feierabend ist es sinnvoll, den Rechner und andere Geräte am Arbeitsplatz ganz auszuschalten.
  • Gerade im Winter sollten die Fenster niemals auf „Kipp“ stehen. Dadurch geht kostbare Heizenergie verloren. Lieber mehrmals täglich bei abgeschalteter Heizung Stoßlüften. Tipp: Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sorgen für frische Luft und sparen langfristig Heizkosten.
  • Im Sommer gehören gerade in Büros Klimaanlagen zu den größten Stromverbrauchern überhaupt. Strom spart, wer auf eine extreme Kühlung verzichtet. Dadurch lässt sich meist auch eine Erkältung vermeiden.
  • Auch in der Tee-Küche steckt viel Einsparpotenzial: Den Geschirrspüler immer voll beladen, das Essen in der Mikrowelle aufwärmen statt auf dem Herd und zum Warmhalten des Kaffees lieber eine Thermoskanne als die Kaffeemaschine nutzen.

Heiße Sommertage

Endlich Sommer! Doch die Hitze kann uns manchmal ganz schön zu schaffen machen. Dennoch:  Wenn es in der  Wohnung wärmer ist als draußen, müssen wir nicht gleich die Klimaanlage anwerfen. Viel umweltschonender und kostengünstiger sind folgende Mittel:

Wohnung tagsüber abdunkeln: Wer Rollläden oder Fensterläden hat, sollte diese unten bzw.  geschlossen lassen. Das mindert die Sonneneinstrahlung um bis 75 Prozent. Blickdichte Vorhänge, Jalousien und Innenrollos haben einen ähnlichen Effekt. Rollos mit einer hellen Außenseite reflektieren die Sonnenstrahlen und halten so einen großen Teil die Wärme draußen.

Richtig lüften: Im Sommer sollten Sie nur morgens und abends ordentlich lüften, dann nämlich, wenn die Temperaturen abgesunken sind. Wer tagsüber das Fenster offen hat, lässt unnötig heiße Luft in die Wohnung.

Elektrogeräte aus: Fernseher, Computer, Lampen und Co erzeugen Wärme, die den Raum zusätzlich aufheizen. Elektrische Geräte sollten gerade im Sommer nur angeschaltet werden, wenn sie tatsächlich genutzt werden. Das spart natürlich auch Strom.

Kühlende Bettwäsche: Verzichten Sie bei heißen Temperaturen auf Biber-Bettwäsche. Wer sich leichte und kühlende Stoffe ins Bett holt, schläft auch in heißen Sommernächten gut. Achten Sie auf hochwertige Baumwollstoffe, die atmungsaktiv und kühl auf der Haut liegen. Auch Bettwäsche aus Baumwoll-Satin oder aus Seide wirkt temperaturausgleichend.

Richtig Duschen: Vor dem Schlafengehen erfrischt eine lauwarme Dusche am besten, denn wer zu kalt duscht, wirft seine innere Heizung an. Auch auf zu heißes Duschen sollten wir verzichten.

 

die durchschnittliche Bürotemperatur aus den 1960ern stammt?

Wer kennt das Büro-Phänomen nicht: Während die Herren auch Winter im T-Shirt vorm PC sitzen oder unter Hemd und Krawatte schwitzen, klagen die Damen über kalte Finger und würden sich am liebsten in eine Decke wickeln.

Das hat einen guten Grund, wie zwei Forscher der Universität Maastricht kürzlich in einer Untersuchung heraus fanden: Die Durchschnittstemperatur in den meisten Büros basiert auf einer Formel aus den 60er Jahren, die auf die Bedürfnisse eines 40-jährigen Mannes von 70 Kilo Gewicht zugeschnitten sind. Also aus einer Zeit stammt, in der Frauen am Arbeitsplatz eher zu den Ausnahmeerscheinungen gehörten und daher erst gar nicht in irendwelche Rechnungen miteinkalkuliert wurden.

Mittlerweile hat sich die Situation aber geändert und die Forscher sprechen sich dafür aus, das Klima im Büro an die modernen Verhältnisse anzupassen. Während Männer eine Raumtemperatur von 21 Grad bevorzugen, fühlen sich Frauen bei warmen 24 Grad am wohlsten. Frauen frieren nun einmal schneller, weil sie meist weniger wiegen, einen höheren Körperfettanteil und einen langsameren Stoffwechsel haben.

Es lohnt sich aber auf die weiblichen Bedürfnisse einzugehen: Zum einen lässt sich der CO2-Ausstoß von Bürogebäuden reduzieren, wenn die Klimaanlage nicht ständig auf Hochtouren läuft. Darüber hinaus machen Arbeitnehmer, die nicht frieren, weniger Fehler, als ihre bibbernden Kollegen.

 

Kühle Räume auch an heißen Tagen

Bei heißen Temperaturen sorgen geschlossene Fenster und abgedunkelte Räume tagsüber für eine relativ kühle Wohnung. Deshalb am besten morgens und abends Stoßlüften. Hilfreich sind auch Rollläden, die Außen angebracht sind. Vorteil: Sie sperren die Hitze aus. Das alleinige Zuziehen von Vorhängen bringt dagegen nicht so viel, die Hitze gelangt trotzdem in den Raum. Wenn, dann sollte man am besten helle Vorhänge oder Rollos nutzen.

Wer allerdings gar nicht auf das Klimagerät verzichten kann, sollte hier unbedingt auf die Energieeffizienz achten. Seit 2013 gibt es auch für Klimageräte ein EU-Energielabel mit den  Energieeffizienzklassen A+++ bis D. Besonders sparsame Klimageräte (Ein- und Zweischlauchgeräte) sind in den Energieeffizienzklassen A++ und A+++ zu finden. Die Kennzeichnungspflicht gilt für Klimageräte bis 12 kW Kühlleistung.

 

Mehr sparen beim Klimatisieren

Das Verschatten von Räumen durch Markisen und Jalousien hält Wärme draußen.
Wem das allerdings nicht ausreicht, und wer über den Kauf einer Klimaanlage nachdenkt, sollte sich ein sparsames Gerät mit hoher Effizienzklasse zulegen.

Ein Blick auf das EU-Energielabel informiert über die Effizienzklasse, die Kühlleistung, den Stromverbrauch und über die Lärmentwicklung. Mittlerweile gehören die meisten Geräte, die im Handel angeboten werden, der Effizienzklasse A an. Das hört sich zwar erstmal gut an, doch A-Geräte haben einen vergleichweise hohen Stromverbrauch. Die effizientesten Klimaanlagen, die sogenannten Splitgeräte, sind in der A+++-Klasse erhältlich.

Bildquelle: STIEBEL ELTRON

 

Klimaanlage: Split oder Mono?

Ein Klimagerät transportiert die Wärmeenergie von drinnen nach draußen. Das funktioniert auf zwei Wegen: Bei den zweiteiligen Splitgeräten befindet die kühlende Fläche im Innengerät, das sich im Wohnraum befindet. Das Außengerät, das man zum Beispiel auf den Balkon stellen oder an die Fassade montieren kann, beherbergt eine wärmeableitende Fläche. Innen- und Außengerät sind hier durch flexible Rohrleitungen verbunden.
Bei den energieintensiveren Monoblockgeräten stecken die kühlende und wärmende Fläche dagegen im selben Gehäuse. Die Wärme wird hier über einen dicken Schlau durch das Fenster nach draußen abtransportiert.
Fazit: Splitgeräte sind deutlich sparsamer als Kompaktgeräte. Außerdem kühlen sie die Räume schneller und geräuschärmer, sind allerdings auch in der Anschaffung teurer und erfordern einen Wanddurchbruch.

Bildquelle: Stiebel Eltron