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Weg mit der Wegwerfmentalität

Egal ob alte Klamotten oder Geräte: Was nicht mehr passt oder kaputt ist, landet heute schnell im Müll.
Reparaturen sind aus der Mode gekommen. Sobald etwas nicht mehr ganz funktioniert oder einen Defekt hat, wird es ausgetauscht. Das ist bei älteren elektrischen Geräten, die viel Strom verbrauchen, auch sinnvoll. Bei vielen anderen Gegenständen kann sich eine Reparatur jedoch durchaus lohnen.

Leider haben die meisten von uns keinen Schimmer, wie das geht. Abhilfe schaffen die sogenannten Repair Cafes, von denen es auch in Deutschland immer mehr gibt. Hierbei handelt es sich um ehrenamtlich organisierte Treffen, auf denen Gegenstände wie Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr wieder in Stand gesetzt wird. Das notwendige Werkzeug und Material für unterschiedlichste Reparaturen ist vorhanden und Expertinnen und Experten aus den Bereichen Elektrik, Schneiderei, Tischlerei oder der Fahrradmechanik helfen bei den Reparaturen.
Auf diese Weise schonen wir die Umwelt, sparen Geld und lernen neue Menschen kennen.

Cleveres Osterfrühstück!

Zu einem gelungenen Ostermorgen gehören (neben der Suche nach bunten Nestern und Ostereiern) vor allem heißer Kaffee, knusprige Brötchen und frische Eier. Bei der Zubereitung des Osterfrühstücks – und übrigens jedem anderen Frühstück auch – lässt sich schnell viel Strom sparen, wenn man einige Tipps beachtet. Grundsätzlich gilt: Kleingeräte arbeiten oft effizienter und schneller als die entsprechenden großen Geräte:

Eier, die im Eierkocher statt im Kochtopf zubereiten werden, verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Energie und Wasser. Brötchen sollten wenn möglich im Toaster und nicht im Backofen aufgebacken werden, und mithilfe eines Wasserkochers wird der Tee schnell und sparsam aufgebrüht. Wer frischen O-Saft liebt, spart Energie, wenn er diesen mit der Hand statt der elektrischen Saftpresse zubereitet.

In diesem Sinne wünschen wir allen ein gemütliches und frohes Osterfest!

Stromsparen beim Bügeln

Wurden zu Großmutters Zeiten noch die Unterwäsche oder Handtücher geplättet, wird das Bügeleisen heute eher seltener geschwungen.
Wer genau wissen möchte, wie hoch der Stromverbrauch seines Bügeleisens ist, kann diesen leicht mit einem Energiemessgerät ermitteln. In der Regel kann man von einem Verbrauch von ungefähr 1kW pro Stunde ausgehen. Damit kommt man bei dem derzeitig durchschnittlichen Strompreis auf etwa 27 Cent für eine Stunde bügeln.
Letztendlich hängt der Stromverbrauch aber vom persönlichen Bügelverhalten ab. Wer viel und gründlich bügelt, verbraucht natürlich mehr als schnelle Bügler oder Mitmenschen, denen Knitterfalten nichts ausmachen.

Strom und Zeit lassen sich folgendermaßen sparen:

  • Das Bügelbrett mit Alufolie bespannen und mit einem Tuch abdecken. Das reflektiert die Hitze und auf diese Weise wird die Wäsche gleich von unten mitgebügelt.
  • Kleidung vorsortieren: Zuerst empfindliche Textilien bei schwacher Hitze bügeln, erst anschließend die Wäsche, die hohe Temperaturen benötigt. Das spart das Auf und Ab bei der Temperaturreglung.
  • Wäsche vorm Bügeln nicht ganz trocknen. Trockene Textilien benötigt wesentlich mehr Zeit und Energie als bügelfeuchte Wäsche.
  • Bei Bügelpausen das Gerät abschalten.
  • Den Wäscheberg in einem Rutsch zu bügeln ist energiesparender, als sich jeden Morgen ein einzelnes Hemd oder die Bluse vorzunehmen.
  • Das Bügeleisen ruhig einige Minuten vorher abschalten und die Restwärme nutzen.
  • Das Bügeleisen sollte regelmäßig gereinigt bzw. entkalkt werden damit die Düsen nicht verstopfen und es einwandfrei arbeiten kann. Das verhindert beim  Dampfbügeln auch hässliche Flecken.

 

Ein Eierkocher verbraucht weniger Energie als der Kochtopf.

Kleine Geräte – groß im Sparen!

Im Haushalt leisten kleine Geräte oft große Hilfe und arbeiten häufig energieeffizienter als Großgeräte. Welche Kleingeräte besonders effizient sind:

•    Mit einem Wasserkocher ist das Erhitzen von Wasser in der Regel günstiger als mit dem Elektroherd.

•    Für das Aufwärmen und Garen kleinerer Mengen von Essen (bis zu zwei Portionen) ist die Mikrowelle die günstige  Alternative. Bei der Zubereitung größerer Mahlzeiten arbeiten Herd oder Backofen sparsamer.

•    Zum Aufbacken von Brötchen sollten Sie, wenn möglich, einen Toaster oder einen Kleingrill verwenden. Geht schneller als im Backofen und ist effizienter.

•    Die Eier im Eierkocher zu garen verbraucht sehr viel weniger Strom als das Kochen im Topf.