Schlagwort-Archiv: Heizung

Wasserbetten versprechen einen besonders tiefen Schlaf.

Energiesparen beim Wasserbett

Wasserbetten werden einige positive Eigenschaften zugeschrieben: Sie entlasten den Rücken, begünstigen einen tieferen Schlaf, eignen sich für Allergiker und haben sogar einen Anti-Aging-Effekt. Leider haben die Betten auch einen großen Nachteil: Sie übersteigen die Kosten einer herkömmlichen Matratze bei Weitem – sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt. Zwar gibt es für beheizte Wasserbetten mittlerweile hochmoderne, energiesparende Technologien; dennoch, die Wärme konstant auf durchschnittlich 28 Grad zu halten, erfordert eine Menge Strom. Wer also Geld und Energie sparen will, sollte auf das Wasserbett verzichten. Für alle anderen gilt:

  • Die meisten Wasserbetten sind mit einer integrierten Heizung ausgestattet, deren Stromverbrauch zwischen 100 und etwa 750 kWh pro Jahr liegen kann. Vor der Anschaffung also unbedingt viele Informationen einholen und auf Details achten.
  • Umso größer das Bett, umso mehr Energie benötigt es in der Regel.
  • Der Stromverbrauch wächst mit der Heiztemperatur.
  • Je höher die Differenz zwischen der Raumtemperatur und dem Wasserbett ist, desto mehr muss es heizen. Eine wärmeisolierende Überdecke auf dem Bett hilft beim Sparen. Tipp: Die Überdecke sollte atmungsaktiv sein, damit sich kein Schimmel bildet
  • Achten Sie auf eine gute Wärmeisolation, außerdem sollte das Bett auf einem geschlossenen und zum Boden hin gedämmten Sockel stehen.
  • Bei kurzer Abwesenheit (unter 14 Tagen) sollte die Heizung des Wasserbettes nicht ganz ausgeschaltet werden. Das erneute Aufwärmen verbraucht mehr Energie als ein konstanter Temperaturlevel.

 

Wer das Becken isoliert, kann Strom sparen

Mehr Effizienz im Aquarium (Teil 1): Beheizung

Fische sind sicherlich ein schönes, aber manchmal auch teures Hobby. Die Kosten der Aquaristik hängen nicht nur davon ab, ob man sich Goldfische oder tropische Zierfische hält.
Aquarien können – je nach Größe und Anzahl – einen erheblichen Anteil an den Stromkosten verursachen.

In der Regel gilt: Ein großes Becken benötigt auch mehr Strom als ein kleines.
Hauptverbraucher sind Heizung, Beleuchtung und Filterpumpen. Während sich beim Heizen und Beleuchten der Energiebedarf mit einigen Tricks drosseln lässt, kann man bei der Filterpumpe nur indirekt Energie sparen, indem man energieeffiziente Geräte mit kleiner Leistung nutzt. Zudem tragen Pumpen, die unter Wasser zum Einsatz kommen, zur Erwärmung des Beckens bei und entlasten so ein wenig die Heizung.

Die Beheizung eines Aquariums benötigt viel Strom, da sie permanent für eine gleichmäßige Wassertemperatur sorgt. Um hier zu sparen, gilt:

  • Das Aquarium nur so weit aufheizen wie notwendig.
  • Die Beckengröße bestimmt die Menge des Wassers, das erwärmt und immer wieder ausgetauscht werden muss.
  • Die Heizung gleicht den Temperaturunterschied zwischen dem Wasser und der Umgebungsluft aus. Die Wassertemperatur eines Aquariums liegt in der Regel zwischen 22 – 28 C°, hohe Temperaturunterschiede bedeuten einen höheren Stromverbrauch.
  • Die Haltung und Zucht von tropischen Fischen und Pflanzen erfordert auch tropische Temperaturen.
  • Wasserverdunstung hat einen hohen Anteil am Wärmeverlust, offene Becken verbrauchen  also mehr Energie als geschlossene.
  • Wärmeverluste an den Scheiben kann man reduzieren, indem man Seiten, die nicht einsehbar sind (Boden und Rückseite) mit Styroporplatten isoliert. Freistehende Aquarien verursachen entsprechend höhere Stromkosten.