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Mehr Durchblick beim Energielabel

Die Europäische Union will das Energielabel reformieren. In Zukunft sollen Elektrogeräte übersichtlicher gekennzeichnet werden. Die Energieklassen werden dann nicht mehr wie bisher von A+++ über A bis D reichen, sondern schlicht von A bis G. Dabei wird A für die beste und G für schlechteste Energieeffizienz stehen. Eigentlich wurde diese einfache Skala bereits 1995 eingeführt. Als jedoch neue Geräte hinzu kamen, wurde die bessere Energieeffizienz mit einem, zwei oder drei zusätzlichen Pluszeichen ausgezeichnet. Geräte der Kategorie A wirken zwar auf den ersten Blick sparsam, sind es aber häufig nicht. Künftig soll die A dauerhaft die beste Klasse bleiben. Immerhin achten 85 Prozent der europäischen Kunden beim Kauf von Elektrogeräten auf die Energieeffizienz. Die Neureglung soll 2020 in Kraft treten.

Heiße Sommertage

Endlich Sommer! Doch die Hitze kann uns manchmal ganz schön zu schaffen machen. Dennoch:  Wenn es in der  Wohnung wärmer ist als draußen, müssen wir nicht gleich die Klimaanlage anwerfen. Viel umweltschonender und kostengünstiger sind folgende Mittel:

Wohnung tagsüber abdunkeln: Wer Rollläden oder Fensterläden hat, sollte diese unten bzw.  geschlossen lassen. Das mindert die Sonneneinstrahlung um bis 75 Prozent. Blickdichte Vorhänge, Jalousien und Innenrollos haben einen ähnlichen Effekt. Rollos mit einer hellen Außenseite reflektieren die Sonnenstrahlen und halten so einen großen Teil die Wärme draußen.

Richtig lüften: Im Sommer sollten Sie nur morgens und abends ordentlich lüften, dann nämlich, wenn die Temperaturen abgesunken sind. Wer tagsüber das Fenster offen hat, lässt unnötig heiße Luft in die Wohnung.

Elektrogeräte aus: Fernseher, Computer, Lampen und Co erzeugen Wärme, die den Raum zusätzlich aufheizen. Elektrische Geräte sollten gerade im Sommer nur angeschaltet werden, wenn sie tatsächlich genutzt werden. Das spart natürlich auch Strom.

Kühlende Bettwäsche: Verzichten Sie bei heißen Temperaturen auf Biber-Bettwäsche. Wer sich leichte und kühlende Stoffe ins Bett holt, schläft auch in heißen Sommernächten gut. Achten Sie auf hochwertige Baumwollstoffe, die atmungsaktiv und kühl auf der Haut liegen. Auch Bettwäsche aus Baumwoll-Satin oder aus Seide wirkt temperaturausgleichend.

Richtig Duschen: Vor dem Schlafengehen erfrischt eine lauwarme Dusche am besten, denn wer zu kalt duscht, wirft seine innere Heizung an. Auch auf zu heißes Duschen sollten wir verzichten.

 

Elektrogeräte, die man sich sparen kann

Wir bekommen sie von Freunden und Verwandten geschenkt, oder kaufen sie selbst: Elektrische Geräte, die eigentlich niemand braucht. In den meisten Fällen landen sie nach kurzfristiger Nutzung in der hintersten Schrankecke oder fristen ihr Dasein als Staubfänger auf irgendeinem Küchenregal.

Zu beachten gilt: Diese Geräte wurden unter Einsatz von Energie produziert! Daher sollte man sich genau überlegen, was im eigenen Haushalt notwendig ist!
Hier eine Liste von Geräten, auf die man aus unserer Sicht getrost verzichten kann:

1. Elektrischer Dosenöffner: Es ist kein Kraftakt, eine Dose mit einem herkömmlichen Öffner aufzubekommen
2. Elektrische Salatschleuder: Wer braucht schon einen Motor, um Salat zu machen?
3. Elektrische Fliegenklatsche: Nur was für Tierquäler. Die Insekten bekommen einen  elektrischen Schlag versetzt, der nicht immer tödlich ist.
4. Elektrischer Messerschleifer: Zum Schärfen kann auch ein Wetzstahl benutzt
werden.
5. Popcornmaschine: Nur für ausgesprochene Popcorn-Liebhaber. Ansonsten reicht ein großer Topf mit Deckel. Außerdem gibt’s im Supermarkt viele Sorten Mikrowellen-Popcorn.
6. Elektrische Obst- und Gemüseschäler: Äpfel sollte man zum Beispiel nicht schälen! Vitamine und Ballaststoffe befinden sich in der Schale. Alles andere geht gut mit dem mechanischen Sparschäler!
7. Elektrische Pfeffer- und Salzmühle: Benötigen bis zu acht Batterien und man versteht am Esstisch sein eigenes Wort nicht mehr!
8. Elektrische Parmesanreibe: Siehe Elektrische Pfeffermühle

Mit der Online-Beratung zum Wunschgerät

Jeder deutsche Haushalt verfügt im Schnitt über vier Elektrogroßgeräte. Zusammen sind sie für rund ein Drittel des privaten Stromverbrauchs verantwortlich. Vor allem alte Geräte verbrauchen oft zu viel Strom und verursachen unnötige Kosten. Neue Geräte hingegen sind nicht nur viel sparsamer, sondern bieten auch noch jede Menge Extras und Komfort.

Mit dem Online-Geräteberater der Initiative Haushaltsgeräte + lässt sich in fünf Minuten prüfen, für welches Gerät sich der Austausch gegen ein energieeffizienteres Modell lohnt. Mit einer aktuellen Marktübersicht von über 4.000 Haushaltshelfern hilft der Online-Berater schnell und unkompliziert bei der Wahl des richtigen Geräts. Beispielsweise lassen sich die Suchkriterien nach Energieeffizienzklasse, Hersteller, Bauform, Sicherheit oder Sonderausstattungen filtern. Daneben bietet die Software viele weitere nützliche Funktionen, etwa einen Amortisationsvergleich mit dem Altgerät.

Zur Online-Geräteberatung!

Alte Geräte enthalten wertvolle Metalle.

Elektroschrott: Recycling spart Energie

Elektroschrott sollte unbedingt auf dem Recyclinghof abgegeben werden, denn die ausrangierten Kühlschränke, Fernseher, Handys und Co enthalten zum Teil noch wertvolle Metalle.

Aluminium, Kupfer und Zink können beispielsweise zu fast 100 Prozent wiederverwertet werden. Bei Kupfer erfordert das Recyling nur etwa halb so viel Energie wie seine Gewinnung aus Kupfererz. Neben der Energieeinsparung reduziert die Wiederverwertung zudem den Kohlendioxidausstoß und schont kostbare Ressourcen.

Verbraucher können auf der Grundlage des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes seit 2006 ihre alten Elektro- und Elektronikgeräte kostenlos bei den kommunalen Sammelstellen abgeben. Hersteller müssen die Geräte dort abholen und entweder wiederverwenden oder entsorgen lassen. Im Schnitt bringt jeder Deutsche jährlich rund acht Kilo Elektroschrott zum Recyclinghof.