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Sharing: Voll im Trend

Gemeinsam im Auto weite Strecken fahren, Übernachten in gemütlichen Wohnungen statt im Hotel. Unternehmen wie Airbnb, Uber und DriveNow haben eine neue Kultur des Teilens geschaffen. Der Vorteil einer Sharing Economy besteht darin, dass wir Produkte zusammen mit anderen nutzen und dadurch die Umwelt und unseren Geldbeutel schonen. Diese Apps helfen uns dabei:

  • In Deutschland landen täglich 27 Millionen Kilo Nahrung im Müll.* Apps wie ToGoodtoGo, Zu gut für die Tonne oder Mealsaver haben der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt. Die App-Nutzer finden Restaurants, Bäckereien und Cafés, bei denen sie günstig kurz vor Ladenschluss Essen abholen können, das sonst im Müll gelandet wäre.
  • Immer die neuste Designermode im Schrank? Kein Problem. Das Start-up Kleiderei aus Hamburg liefert alle vier Wochen ein auf dich zugeschnittenes neues Outfit. Die Kleiderflatrate kostet 49 Euro im Monat, inklusive Versand. Bei Kilenda gibt es Kinder- und Babykleidung und Spielsachen auf Leihbasis.

*Quelle: WWF-Studie

Carsharing wird belohnt

Bundestag und Bundesrat haben einem Gesetzentwurf zugestimmt, der das Carsharing in Deutschland  ankurbeln soll. Beim Carsharing nutzen mehrere Personen gemeinsam ein Fahrzeug — privat oder über einen Anbieter. Das spart nicht nur Geld und Sprit, sondern reduziert auch gefährliche Abgase.  Autofahrer, die diese nachhaltigere Form der Mobilität nutzen, sollen in Zukunft belohnt werden.

Das neue Gesetz tritt im September diesen Jahres in Kraft. Es sieht für „Carsharer“ unter anderem Privilegien beim Parken wie reservierte Plätze oder die Befreiung von Parkgebühren vor. Laut Branchenverband (bcs) waren zu Beginn diesen Jahres rund 1,7 Millionen Carsharing-Kunden registriert, die sich gut 16.000 Fahrzeuge von 150 Anbietern teilen.

Autoteilen schont die Umwelt und den Geldbeutel

Carsharing: Flexibel unterwegs

Für Menschen, die das Auto nur selten nutzen oder eher kurze Strecken fahren, ist Carsharing eine günstige Alternative zum eigenen PKW. Vor allem in größeren Städten wird diese umweltentlastende Form der Mobilität immer beliebter. Mittlerweile gibt es über 110 Carsharing-Unternehmen, die ihre Geschäftstellen überall in Deutschland verteilt haben.
Die Autos sind über das gesamte Stadtgebiet verstreut oder lassen sich an bestimmten Stationen stunden-, tages- oder wochenweise ausleihen. Meistens kann man das Fahrzeug an seinem Ziel einfach wieder abstellen. Carsharing-Nutzer können das Auto bequem per Internet, Telefon oder Smartphone buchen.

Wie teuer?
Die Preise der Anbieter sind unterschiedlich, was einen Vergleich schwer macht. Viele Unternehmen haben eine monatliche Grundgebühr und verlangen zunächst eine Aufnahmegebühr und eine Kaution. Cambio beispielweise hat eine Aufnahmegebühr von 30 Euro und eine Grundgebühr von mindestens 3 Euro im Monat. Als Mitglied von car2go hat man dagegen keine monatlichen Fixkosten. Das Unternehmen rechnet nach Minuten, Stunden oder Tagen ab. So kosten eine Minute 0, 29 Cent, eine Stunde 14,90 Euro und ein Tag 59 Euro.
Oftmals richtet sich die Höhe der Tarife aber auch nach der Wochen- und Tageszeit. Genaue Informationen findet man auf der Webseite des jeweiligen Unternehmens.
Eine Übersicht der Anbieter bietet der Bundesverband Carsharing.