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Teil 2: Im Sommer lässt sich gut Energie sparen, denn…

  • unsere Wäsche können wir bei Sonnenschein auf dem Balkon oder im Garten trocknen. Dadurch sparen wir uns den Strom für den Wäschetrockner und die Wäsche duftet herrlich frisch.
  • jetzt trauen wir uns auch mal unter die kalte Dusche. Das sorgt bei heißen Temperaturen für angenehme Abkühlung, strafft das Bindegewebe und kurbelt den Kreislauf an. Außerdem entfällt die Wassererwärmung – immerhin zweitgrößter Energieverbraucher im Haushalt.
  • es bleibt jetzt länger hell. Wir sparen uns den Strom für die Beleuchtung (oder setzen sehr effiziente LED-Leuchten bzw. Lampen ein). Und wenn wir abends den Tag auf der Terrasse oder dem Balkon gemütlich ausklingen lassen, dann am liebsten bei romantischem Kerzenschein.
  • der Herd bleibt öfter aus und der Grill wird angeworfen. Tipp: Tofu-Würstchen und Gemüsekreationen sind klimafreundlicher als ein Steak. Ein Kilogramm Rindfleisch  verursacht immerhin so viele Treibhausgase wie 19 Kilogramm Gemüse.

Bewegungs- und Präsenzmelder: Praktisch und sparsam

Bewegungsmelder können die Kosten für die Beleuchtung um bis zu 25 Prozent senken, denn die Geräte sorgen dafür, dass sich Licht nur dann einschaltet, wenn es gebraucht wird. Hierfür  reagieren Infrarot-Sensoren auf Bewegungen und aktivieren die Beleuchtung. Das spart zudem die Suche nach dem Schalter und das Licht schaltet sich von ganz alleine wieder aus.

Bewegungsmelder sind leicht einzubauen und eignen sich besonders für Durchgangsräume wie den Hausflur oder Kellerräume. Auch im Außenbereich des Hauses sorgen sie für gute Sicht und halten ungebetene Gäste fern. Um Manipulationen zu verhindern, sollten Bewegungsmelder  allerdings ausschließlich von Innen bedienbar sein.

Eine andere Variante ist der Präsenzmelder. Der Unterschied zwischen Bewegungs- und Präsenzmelder liegt in der Empfindlichkeit der Sensoren. Präsenzmelder haben sensiblere Sensoren und registrieren auch die kleinsten Bewegungen. Ein weiterer Unterschied ist die Lichtmessung. Ein Bewegungsmelder misst die Helligkeit einmalig. Das Licht schaltet sich bei jeder Bewegung an,  auch dann, wenn das Tageslicht ausreichen würde. Präsenzmelder messen dagegen permanent die Helligkeit und gleichen die Lichtverhältnisse immer wieder an.

Bildquelle: Theben AG

 

Die Beleuchtung im Becken gehört zu den größten Stromverbrauchern.

Mehr Effizienz im Aquarium (Teil 2): Beleuchtung

Aquarien können – je nach Größe und Anzahl – einen erheblichen Anteil an den Stromkosten verursachen. In der Regel gilt: Ein großes Becken benötigt auch mehr Strom als ein kleines.
Hauptverbraucher sind Heizung, Beleuchtung und Filterpumpen.

Die Beleuchtung zählt zu den Top 3 Stromverbrauchern im Aquarium. Auch hier sind Einsparungen möglich:

  • Den Stromverbrauch kann man über die Einschaltdauer beeinflussen. Permanentes Licht ist unnötig und fördert das Algenwachstum. Je nach Aquarium sollte man sich über die Mindestbeleuchtungszeit informieren.
  • Eine Schaltzeituhr hilft bei der Regulierung der Beleuchtung und Beheizung.
  • Einen Teil der Abwärme der Beleuchtung wirkt direkt auf das Wasser. Das spart ein wenig beim Heizen.
  • Bei der Lampenwahl muss man sich nach dem Aquariumtyp und der geforderten Lichtintensität richten. Für Süß- und Meerwasseraquarien gibt es mittlerweile spezielle und bezahlbare LED-Beleuchtungen, die gegenüber Leuchtstoffröhren bis zu zwei Drittel an Strom sparen.
  • Stromsparen lässt sich durch den Einsatz von elektronischen Vorschaltgeräten, die die üblichen Drosseln und Starter ersetzen und dabei weniger Energie benötigen: Der Wärmeverlust sinkt und die Lebensdauer der Lampen erhöht sich.
  • Reflektoren erhöhen die Lichtausbeute.

Natürlich sollten Energieeinsparungen nicht die biologischen Lebensverhältnisse im Aquarium
verschlechtern!