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Wer das Becken isoliert, kann Strom sparen

Mehr Effizienz im Aquarium (Teil 1): Beheizung

Fische sind sicherlich ein schönes, aber manchmal auch teures Hobby. Die Kosten der Aquaristik hängen nicht nur davon ab, ob man sich Goldfische oder tropische Zierfische hält.
Aquarien können – je nach Größe und Anzahl – einen erheblichen Anteil an den Stromkosten verursachen.

In der Regel gilt: Ein großes Becken benötigt auch mehr Strom als ein kleines.
Hauptverbraucher sind Heizung, Beleuchtung und Filterpumpen. Während sich beim Heizen und Beleuchten der Energiebedarf mit einigen Tricks drosseln lässt, kann man bei der Filterpumpe nur indirekt Energie sparen, indem man energieeffiziente Geräte mit kleiner Leistung nutzt. Zudem tragen Pumpen, die unter Wasser zum Einsatz kommen, zur Erwärmung des Beckens bei und entlasten so ein wenig die Heizung.

Die Beheizung eines Aquariums benötigt viel Strom, da sie permanent für eine gleichmäßige Wassertemperatur sorgt. Um hier zu sparen, gilt:

  • Das Aquarium nur so weit aufheizen wie notwendig.
  • Die Beckengröße bestimmt die Menge des Wassers, das erwärmt und immer wieder ausgetauscht werden muss.
  • Die Heizung gleicht den Temperaturunterschied zwischen dem Wasser und der Umgebungsluft aus. Die Wassertemperatur eines Aquariums liegt in der Regel zwischen 22 – 28 C°, hohe Temperaturunterschiede bedeuten einen höheren Stromverbrauch.
  • Die Haltung und Zucht von tropischen Fischen und Pflanzen erfordert auch tropische Temperaturen.
  • Wasserverdunstung hat einen hohen Anteil am Wärmeverlust, offene Becken verbrauchen  also mehr Energie als geschlossene.
  • Wärmeverluste an den Scheiben kann man reduzieren, indem man Seiten, die nicht einsehbar sind (Boden und Rückseite) mit Styroporplatten isoliert. Freistehende Aquarien verursachen entsprechend höhere Stromkosten.