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Umweltfreundlich durch den Advent

Fast 500 Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen deutsche Haushalte in der Adventszeit zusätzlich. Damit ließen sich rund 140.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen. Für den enormen Anstieg in den Wochen vor Weihnachten sind vor allem die Festtagsbeleuchtung, aber zum Beispiel auch unsere gesteigerte Backlust verantwortlich. Wer auf ein paar Dinge achtet, kann auch die Weihnachtszeit nachhaltig genießen.

  • Nutzen Sie LED-Lichterketten. Die sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, sparen jedoch bis zu 80 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen.
  • Zeitschaltuhren sorgen dafür, dass die Weihnachtsdeko nicht permanent leuchtet, also auch dann, wenn niemand was davon hat.
  • Wer einen Garten oder Balkon hat, kann mit solarbetriebenen Lichtern im Außenbereich für festliche Stimmung sorgen.
  • In der Weihnachtsszeit entsteht etwa 10 Prozent mehr Verpackungsmüll. Setzen Sie also auf umweltfreundliche Verpackungen. Tipps finden Sie hier.
  • Nutzen Sie zum Dekorieren von Bäumen statt Lametta und Plastikkugeln natürliche Materialien wie Strohsterne, Tannenzapfen oder getrocknete Früchte.
  • Verschenken Sie zu Weihnachten nur Elektronik mit effizientem Energieverbrauch. Informationen dazu liefert das Energielabel.
  • Ohne Gewissensbisse schlemmen können wir, wenn wir uns beim Kauf des Festtagsbratens über die regionale Herkunft des Fleisches informieren und auf Bio-Qualität achten.
  • Wenn Sie bei der Zubereitung des Weihnachtsbratens und beim Plätzchenbacken unsere Spartipps beachten, können Sie den Energieverbrauch deutlich reduzieren.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine frohe Adventszeit.

Sparen beim Adventsbacken

Der Winter ist die Jahreszeit, in der wir am meisten Energie verbrauchen. Kein Wunder, wir müssen heizen und das Licht früher anschalten. Und was wäre die Adventszeit ohne leckere Plätzchen? Mit den folgenden Tricks lässt sich beim Backen locker eine Menge Strom sparen:

Vorheizen kann man sich häufig sparen. Nur sehr empfindliche Teige wie Biskuit müssen in den vorgeheizten Ofen. Wer auf das Vorheizen verzichtet, verbraucht bis zu 20 Prozent weniger Energie beim Backvorgang.

Backofentür geschlossen halten spart bis zu 25 Prozent Energie ein, denn bei offener Backofentür entweicht sofort Wärme, die der Ofen nachheizen muss. Schauen Sie also durch die Glastür und öffnen Sie diese nur, wenn Sie wirklich überprüfen müssen, ob die Kekse fertig sind.

Umluft ist effizienter als Ober- und Unterhitze: Ein Ventilator verteilt die warme Luft gleichmäßig, so dass eine um 20 bis 30° C niedrigere Temperatur eingestellt werden kann.
Energieeinsparung: bis zu 40 Prozent!

Backzeit spart, wer zwei Bleche mit Keksen oder zwei Kuchen gleichzeitig backt. Braucht der Kuchen länger als 40 Minuten, kann der Ofen zudem problemlos zehn Minuten vor Ende der Backzeit ausgeschaltet werden. Die Restwärme reicht aus, um den Kuchen fertig zu backen.

Reihenfolge festlegen: Bei unterschiedlichen Plätzchensorten sollten Sie mit den Keksen beginnen, die die niedrigste Temperatur brauchen.

Lichterketten sorgen für mehr Weihnachtsstimmung

Mehr Freude am Lichterglanz

Jedes Jahr zur Adventszeit erstrahlen Häuser und Wohnungen im hellen Lichterglanz. Für noch mehr Freude an der Beleuchtung, hier ein paar Sicherheits- und Spartipps:

•    Prüfsiegel wie das GS-Zeichen garantieren, dass die Lichtdekorationen den europäischen Sicherheitsanforderungen standhalten. Lichtdekoration für den Außenbereich sollten zusätzlich noch das Kennzeichen IP 44 enthalten.

•    Die Lichtdekoration aus den Vorjahren unbedingt auf Beschädigungen prüfen und defekte Lämpchen austauschen, sonst besteht ernsthafte Brandgefahr. Achten Sie dabei auf die zugelassene Wattstärke, so verhindern Sie Überhitzung.

•    LED-Lichterketten sind die energiesparendste Variante der Weihnachtsbeleuchtung. Zudem heizen sich LED-Lampen nicht so sehr auf und können gefahrlos auch in der Nähe von leicht entzündlichen Materialien verwendet werden.

Weitere Informationen zum Thema bietet die Initiative ELEKTRO+ unter www.elektro-plus.com.

Bildquelle: Fotolia_Jola58