Strom sparen am Herd

  • Gute Töpfe helfen dabei, Energie zu sparen. Sparsame Töpfe haben glatte und nach innen gewölbte Böden. Werden sie erhitzt, dehnt sich der Boden aus und nimmt die gesamte Herdplatte ein.
  • Der Topf sollte der Größe der Kochplatte entsprechen. Ist er zu klein für die Platte, verpufft unnötig Energie. Das sind pro Zentimeter 20 bis 30 Prozent mehr Energiekosten. Bei zu großen Töpfen wird ebenfalls mehr Strom verbraucht, da sich die Garzeit verlängert.
  • Schnellkochtöpfe benötigt bis zu 50 Prozent weniger Strom als herkömmliche Töpfe.
  • Immer mit Deckel kochen. Diese sollten ebenfalls genau auf die Töpfe passen, sonst entweicht unnötig Wärme. Gekippte Deckel verdoppeln den Energieverbrauch, ein fehlender Deckel verdreifacht ihn.
  • Glasdeckel sind ideal, denn sie vermeiden unnötiges Öffnen.
  • Wer zu viel Wasser beim Kochen verwendet, erhöht die Kochzeit und damit den Stromverbrauch. Am besten das Wasser schon mal im Wasserkocher erhitzen, bevor es auf den Herd kommt, das spart Energie.
  • Der Herd kann problemlos einige Minuten vor dem Ende der Garzeit abgeschaltet werden. Die Nachhitze reicht noch eine Weile aus.
  • Der Backofen kann ebenfalls zehn Minuten vor dem Ende der Backzeit ausgeschaltet werden, wenn diese länger als 40 Minuten beträgt. Auch hier gilt, dass die Backofentür immer geschlossen bleiben sollte. Jedes Öffnen bedeutet einen großen Hitzeverlust.
  • Aufs Vorheizen kann in der Regel verzichtet werden.
  • Umlufthitze spart 40 Prozent Strom im Vergleich zum Backen mit Ober- und Unterhitze.