Sparen beim Trocknen

Der Wäschetrockner zählt zu den größten Verbrauchern unter den Haushaltsgeräten. Er ist für etwa 8 Prozent des Stromverbrauchs in einem durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt verantwortlich. Dennoch wollen viele nicht auf einen Trockner verzichten: 40 Prozent der deutschen Haushalte besitzt ein solches Gerät.

Wer beim Trocknen Strom sparen will, sollte ein paar Dinge beim Kauf und der Nutzung beachten:

  • In Deutschland haben Verbraucher meist die Wahl zwischen drei Gerätetypen: dem Ablufttrockner, dem Kondensationstrockner und dem Wärmepumpentrockner. Der Ablufttrockner hat den höchsten Stromverbrauch, der Wärmepumpentrockner den niedrigsten. Letzterer ist also besonders energieeffizient. Er spart über 50 Prozent der Energie, hat aber auch einen höheren Anschaffungspreis.
  • Beim Kauf also unbedingt auf das Energielabel achten. Bei Wäschetrocknern ist aktuell A+++ die beste Energieeffizienzklasse, die schlechteste ist je nach Gerätetyp B oder C. Die Einsparung von einem A+++ gegenüber einem B-Gerät beträgt etwa 70 Prozent des Stroms, das sind rund 100 Euro jährlich.
  • Das Energielabel gibt zudem Auskunft über den Jahresstromverbrauch und die Lautstärke des Geräts.
  • Der Trockner sollte immer gut gefüllt sein, bevor man ihn anstellt. Ein halbvoller Trockner erhöht den Energiebedarf.
  • Die Wäsche am besten bereits in der Waschmaschine gut schleudern, bevor sie in den Trockner kommt. Dadurch lassen sich bis zu 40 Prozent Strom sparen.
  • Spezielle Programme helfen beim Sparen: „Eco“ trocknet besonders energieeffizient, „Automatik“ beendet das Programm automatisch, wenn die Wäsche trocken ist. „Bügeltrocken“ spart  Energie und Zeit, wenn die Kleidung anschließend noch gebügelt werden soll.
  • Ein verstopftes Flusensieb verlängert die Trocknungszeit. Nach jedem Trockenvorgang sollte daher das Sieb gesäubert werden.
  • Bei Sonne gerne auf den Trockner verzichten und die Wäsche an der frischen Luft trocknen. Das spart am meisten Strom.