Lebensmittel: Kurze Wege schonen die Umwelt

Einen Beitrag zum Klimaschutz kann jeder von uns durch eine bewusste Ernährung leisten. Laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft verbraucht jeder Deutsche im Jahr durchschnittlich 500 Kilogramm Lebensmittel und verursacht dadurch Treibhausgas-Emissionen von rund 2,1 Tonnen. Knapp die Hälfte davon entsteht bei der Erzeugung und dem Transport der Nahrungsmittel, ein weiterer großer Teil entfällt auf die Lagerung und Zubereitung.

Grundsätzlich gilt, dass Nahrungsmittel, die von Tieren stammen, wie Fleisch, Butter oder Eier, eine deutlich schlechtere Klimabilanz haben als pflanzliche Nahrungsmittel: Rund 60 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden als Weide oder zum Abbau von Viehfutter genutzt.

Einen Beitrag für Umwelt und Tier können wir also leisten, wenn wir beispielsweise auf täglichen Fleischverzehr verzichten. Hier gilt der Grundsatz „Klasse statt Masse“. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung sollten nicht mehr als 600 Gramm Fleisch pro Woche auf dem Teller landen. Übrigens: Eine Portion Rindfleisch (180g) pro Woche weniger spart im Jahr rund 126 kg CO2.