Klamotten fair teilen

Wir neigen dazu, Kleidungsstücke, die längst noch nicht  ausgetragen sind, auszurangieren. Dabei vergessen wir, dass die Textilproduktion immense Energie- und Wasserverbräuche verursacht. Hinzu kommt der CO2-Ausstoß, der laut Statistischem Bundesamt jährlich bei 200 Kilogramm pro Kopf für Kleidung und andere Textilien beträgt.
Gut erhaltene Kleidung gehört also nicht auf den Müll, sondern sollte wiederverwendet werden. Wer mag, kann sie auf dem Flohmarkt, im Secondhand-Shop oder über das Internet verkaufen. Wem das zu aufwendig ist, kann seine gute erhaltene Kleidung in die Altkleidersammlung geben. Die Klamotten werden dann als Secondhand-Ware weiterverkauft oder zu Putzlappen verarbeitet.
Achtung: Leider gibt es auch unter den Sammlern einige schwarze Schafe, die ihre Kleidung nicht gemeinnützig, sondern zu reinem Profit verkaufen.
Wer sicher sein will, dass er seine Kleidung einem guten Zweck stiftet, sollte sie an ein Sozialkaufhaus oder an eine Kleiderkammer spenden.
Infos gibt es zum Beispiel auf der Seite der Deutsche Kleiderstiftung.