Mehrfachsteckdose: Mit einem Klick lassen sich alle Geräte vom Netz trennen

Geringinvestive Maßnahmen rechnen sich

Energiesparen beginnt in den eigenen vier Wänden. Mit geringen Maßnahmen können Eigenheimbesitzer ihr Zuhause auf mehr Energieeffizienz trimmen und auch noch den Wohnkomfort erhöhen. Hier drei Tipps:

1.    Mehrfachsteckdosen sind eine tolle Erfindung: Mit einem Klick lässt sich eine Menge Energie einsparen. Denn PC- und Unterhaltungselektronikgeräte verursachen im Standby-Modus bis zu 10 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs. Es lohnt sich also in jedem Fall, die Steckdose bei längerer Nichtnutzung, z.B. nachts, abzuschalten und alle Geräte vom Netz zu trennen.

2.    Eine weitere Möglichkeit den Energieverbrauch im Standby-Modus zu verhindern ist der Einsatz von Zeitschaltuhren. Die damit verbundenen Haushaltsgeräte schalten sich zu den programmierten Zeiten automatisch an und aus. Zeitschaltuhren eignen sich vor allem zur Steuerung von Geräten, die täglich zur gleichen Zeit genutzt werden, wie zum Beispiel die Kaffeemaschine. Kleiner Sicherheitstipp: Einbrecher lassen sich mit den Geräten gut an der Nase herumführen. So können Sie im Urlaub durch gezieltes An- und Ausschalten von Lampen, Fernseher oder Rollläden ein bewohntes Haus vortäuschen.

3.    Sind Sie vergesslich oder ein bisschen zu faul, das Licht hinter sich auszuknipsen? Hier helfen Präsenzschalter oder Infrarot-Bewegungsmelder. Die Geräte sorgen dafür, dass das Licht nur dann angeht, wenn es tatsächlich benötigt wird. Sie eignen sich besonders für den Keller, die Garage oder den Hausflur. Präsenzschalter reagieren mit Infrarotsensoren auf Körperwärme, Bewegungsmelder – wie der Name schon sagt –  auf Bewegung. Mit den Helfern lassen sich immerhin bis zu 25 Prozent Energie einsparen. Doch Vorsicht: Damit sich die Anschaffung eines solchen Gerätes wirklich lohnt, sollten Sie vorher den Eigenverbrauch checken. Der sollte nicht über einem Watt liegen.