Wasserbetten versprechen einen besonders tiefen Schlaf.

Energiesparen beim Wasserbett

Wasserbetten werden einige positive Eigenschaften zugeschrieben: Sie entlasten den Rücken, begünstigen einen tieferen Schlaf, eignen sich für Allergiker und haben sogar einen Anti-Aging-Effekt. Leider haben die Betten auch einen großen Nachteil: Sie übersteigen die Kosten einer herkömmlichen Matratze bei Weitem – sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt. Zwar gibt es für beheizte Wasserbetten mittlerweile hochmoderne, energiesparende Technologien; dennoch, die Wärme konstant auf durchschnittlich 28 Grad zu halten, erfordert eine Menge Strom. Wer also Geld und Energie sparen will, sollte auf das Wasserbett verzichten. Für alle anderen gilt:

  • Die meisten Wasserbetten sind mit einer integrierten Heizung ausgestattet, deren Stromverbrauch zwischen 100 und etwa 750 kWh pro Jahr liegen kann. Vor der Anschaffung also unbedingt viele Informationen einholen und auf Details achten.
  • Umso größer das Bett, umso mehr Energie benötigt es in der Regel.
  • Der Stromverbrauch wächst mit der Heiztemperatur.
  • Je höher die Differenz zwischen der Raumtemperatur und dem Wasserbett ist, desto mehr muss es heizen. Eine wärmeisolierende Überdecke auf dem Bett hilft beim Sparen. Tipp: Die Überdecke sollte atmungsaktiv sein, damit sich kein Schimmel bildet
  • Achten Sie auf eine gute Wärmeisolation, außerdem sollte das Bett auf einem geschlossenen und zum Boden hin gedämmten Sockel stehen.
  • Bei kurzer Abwesenheit (unter 14 Tagen) sollte die Heizung des Wasserbettes nicht ganz ausgeschaltet werden. Das erneute Aufwärmen verbraucht mehr Energie als ein konstanter Temperaturlevel.