Endlich Spargelzeit

Wer beim Einkauf auf regional erzeugte und saisonale Lebensmittel achtet, kann seinen ökologischen Fußabdruck deutlich verringern. Doch kürzere Transportwege sind nicht nur klimaschonend und günstiger, sie sorgen auch dafür, dass  das Obst und Gemüse, das auf unseren Tellern landet, frischer und schmackhafter ist, da es in Ruhe vor Ort reifen kann und nicht schon unreif geerntet wird.

Die Saison des wohl beliebtesten Frühjahrsgemüses der Deutschen ist jetzt eingeläutet:  die Spargelsaison. Wir essen im Schnitt 1,5 Kilogramm Spargel pro Kopf und Jahr. Zum Vergleich: Beim Rosenkohl sind es 300 Gramm jährlich. Kein Wunder, denn das Königsgemüse, wie Spargel auch genannt wird, schmeckt nicht nur lecker, es enthält auch viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe und ist zudem kalorienarm.

Achten Sie beim Spargelkauf  auf regionale Produkte, denn am häufigsten kommt das Gemüse aus Peru. Frische Stangen erkennt man am Quietschen, wenn man sie aneinander reibt. Außerdem sollten die Köpfe fest verschlossen sein und der Spargel frisch riechen. Spargel hält sich am längsten, wenn er in ein feuchtes Küchentuch gewickelt im Kühlschrank lagert. Achten Sie aber drauf, dass sie keine geruchsintensiven Lebensmittel im Kühlschrank haben, denn Spargel nimmt leicht andere Gerüche an.

In diesem Sinne: Bon Appétit!