Kategorie-Archiv: Stromsparen

Sofort-Sparen eisgekühlt: 7 Kurz-Tipps für Eilige

Was läuft im Haushalt 24/7, also rund um die Uhr? Natürlich die heißgeliebten Kühl- und Gefriergeräte, die aber auch ca. ein Fünftel des Stromverbrauchs eines Durchschnitts-Haushalts ausmachen.

Da könnte doch bei der Neuanschaffung auf  „A+++“ geachtet werden. Die Energieeffizienzklasse gibt die beste Aussage zum Energieeffizienz-potenzial. Wer schnell und sofort und längerfristig Energie einsparen will, der achtet auf die Aufstellung und Nutzung der Geräte. Das Motto: Sofort starten, prüfen und ändern! Es sollte sich lohnen!

7 Kurz-Tipps für Eilige

https://www.hausgeraete-plus.de/kuehlen-und-gefrieren/spartipps

  • Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte nicht neben …  auf. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Gerät nicht der direkten … ausgesetzt ist.
  • Öffnen Sie die Türen Ihres Kühlgerätes möglichst … und lassen Sie diese nicht unnötig lange ….
  • Stellen Sie nur ganz … und … Lebensmittel in das Kühl- oder Gefriergerät.
  • Denken Sie an ein regelmäßiges …, falls keine Abtauautomatik vorhanden ist.
  • Sorgen Sie dafür, dass vorhandene … sauber und frei von Gegenständen sind.
  • Achten Sie auf gut schließende Türen und eine funktionsfähige Gummidichtung.
  • Wählen Sie Ihre Kühl- und Gefriergeräte in Ausstattung und … entsprechend Ihrer Haushaltssituation.

Sauber gespart. Wie der Geschirrspüler zum Geldautomaten wird!

Oberkorb und Unterkorb, Grobsieb, Flächensieb und Feinsieb. Kennen wir eigentlich das Innenleben eines Geschirrspülers? Und dann geht´s noch um die Anwendung. Wie muss „gepackt“ werden, wie muss gereinigt werden? Und vor allem: wie kann gespart werden? Dies beginnt schon mit dem Startzeitpunkt. Der Geschirrspüler sollte vor dem Start voll sein. Bei „normal“ bzw. leicht verschmutztem Geschirr reichen auch mal 40 Grad damit es sauber wird. So erreicht man eine Stromersparnis gegenüber dem 65-Grad-Spülen von bis zu 25 Prozent. Sauber gespart und energieeffizient? Es liegt in Ihrer Hand.

https://www.hea.de/fachwissen/geschirrspueler/aufbau-und-funktion

Noch viel mehr nützliche Tipps über Anwendung und Sicherheit auf diesem Link.

Wasser aufwärmen mit Strom! Viel zu teuer? Oder doch nicht?

Der Durchlauferhitzer hat bei vielen Menschen keinen guten Ruf. Fest verankerte sich das Vorurteil „Mit Strom das Wasser zu erwärmen ist doch viel zu teuer und ineffizient“. Die Initiative WÄRME+ klärt auf: aktuelle vollelektronische Geräte arbeiten wesentlich effizienter und zuverlässiger, sorgen für hohen Warmwasserkomfort. Die Zeit blieb nicht stehen. Moderne Durchlauferhitzer erfassen heute über Sensoren die Zulauftemperatur, die Auslauftemperatur und die Durchflussmenge.

https://www.hea.de/presse/guenstiger-als-gedacht-so-effizient-sind-durchlauferhitzer

Diese „Analyse“ schafft die Basis für stark verbesserte Leistungswerte. Wer es ganz genau wissen will, der lässt sich einfach vom Fachmann beraten!

DER ROTE KNOPF Standby-Verbräuche massiv reduzieren! Oder einfach weiter so?

Steckdosenleisten sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Was macht sie so praktisch? Fünf oder mehr Stromverbraucher können gleichzeitig angeschlossen werden. Der „Sieg über die Steckdosenknappheit“ kann aber auch zur Kostenfalle werden. Fernseher, Musikanlagen, Computer und Co. zählen zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Bleiben sie auch bei Nichtgebrauch am Netz, kostet dies bis zu 150 Euro im Jahr (je nach Ausstattung des Haushalts). Was tun? Sparwillige nutzen abschaltbare Steckdosenleisten und vergessen auch nicht, rechtzeitig den leuchtenden Kippschalter zu betätigen.

Aber Achtung: Steckdosenleisten sind immer nur eine „Notlösung“. Viele Steckdosen sorgen für mehr Sicherheit im Haushalt.

https://www.hea.de/presse/steckdosenleisten-immer-nur-eine-notloesung

Denken Sie schon darüber nach, wofür Sie das eingesparte Geld ausgeben wollen. Viel Spaß dabei.

Leuchtmittel-Experten gesucht! Wer kennt sich aus im „Lampenwald“?

Licht aus, Lampe kaputt. Schöne, aber sparsame Gewohnheit? Das Wechseln und dann wieder 1.000 Stunden warten. Bis zum nächsten Mal. Wer kennt sie denn wirklich – die Unterschiede zwischen Lampe und Leuchte, wer weiß um die Energiesparpotenziale? Oft gehört, aber nichts geändert kann viel Geld kosten. Aber der Reihe nach.

Lampe oder Leuchte?

Lampe, gleich Leuchtmittel, das ausgewechselt werden kann. Die Leuchte nimmt eine oder mehrere Lampen auf. Das EU Energielabel für Leuchtmittel teilt in Energieeffizienzklassen ein. LED-Lampen weisen einen besonders niedrigen Energieverbrauch aus. Sie benötigen 90 Prozent weniger Energie als die antiquierte Glühbirne. Dazu verfügen sie über eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden, halten siebenmal länger als herkömmliche Energiesparlampen. Die „gute alte“ Glühlampe brennt nur zirka 1.000 Stunden. LED-Lampe bedeutet zudem, keine gesundheitsgefährdenden Stoffe, keine Einschaltverzögerung bei hoher Lichtausbeute. Geht da ein Licht auf?

Was Sie über Beleuchtung alles wissen könnten oder wollen hier: https://www.elektro-plus.com/licht-und-beleuchtung

DER KÜHLSCHRANK-TRICK! Energiesparen. Sonderbar und merkwürdig!

Die Kühlschranktür öffnet sich und bis zu 30% der Kaltluft entweichen. Und feuchte, warme Luft geht hinein. Daraus resultiert die Erwärmung der Lebensmittel und Getränke, der Kühlkompressor muss arbeiten und es ausgleichen. Das kostet natürlich Strom. Einer der größten Stromver-braucher im Haushalt leistet somit permanent „Zusatzschichten“.

Was kann man tun? Immer mal kurz überlegen, ob man sofort den Kühlschrank öffnen muss. Was mache ich aber nach dem Großeinkauf? Offen lassen, bis alles drin ist? Am besten schnell, schnell ohne Verzögerung. Oder zwischendurch mal schließen? Neuere Geräte piepsen, um zu erinnern, doch sollten wir uns sofort darauf einlassen? Die Antwort: es kommt darauf an. 

Tipp: Kühlschrank schnell und strukturiert ein- bzw. ausräumen. Wie immer gilt, achtsam mit Energie umgehen. Zum Beispiel minutenlang vor dem offenen Kühlschrank zu stehen, sich zu überlegen, was man denn nun zum Mittagessen machen könnte, wäre wohl das Gegenteil. Unachtsames Verhalten kann viel Geld kosten. Zudem sind alte Kühlschränke wahre „Stromfresser“. Sprechen Sie bei einer Kühlschrank-Neuanschaffung mit dem Experten auch über die Energieeffizienz. Es wird sich lohnen!

Dusche oder Wanne? Sparen oder prassen?

Die alte Frage, gerade im Winter oft höchst aktuell. In die Wanne oder eine schnelle Dusche. Dabei geht es nicht immer nur um die Zeit oder die persönliche Vorliebe, sondern auch um Bares. Was ist billiger, baden oder duschen? Für das Vollbad fließen rund 150 Liter Wasser, während sich die 5-Minuten-Dusche schon mit 50 Litern oder noch weniger begnügt. Interessant zu wissen, dass baden und duschen den größten Teil am Gesamtwasserverbrauch eines Haushalts ausmachen. Verfügt der Haushalt über eine Badewanne, dann stellt sich die Frage nach der möglichen Wasser- und auch Energieersparnis. Ein Vollbad benötigt zum Beispiel so viel Strom, dass man davon 120 Stunden fernsehen könnte. Ok, was nun? Kleine Tipps helfen der Energieeffizienz.

Bis zehn Minuten duschen gewinnt gegen das Vollbad. Ein „Schnellbad“ mit einer halbvollen Wanne spart 50% Wasser. Spezielle Duschköpfe mit feinem Sprühstrahl sparen Wasser, wie auch das Abdrehen der Dusche beim Haarwaschen oder Körperduschgelen. Über allem aber steht das Bewusstsein zu wissen, was man tut!

Viel Vergnügen in der nächsten heißen Wanne oder bei einer erfrischenden Dusche!

https://praxistipps.focus.de/duschen-oder-baden-was-ist-besser_56464

Stromsparen beim Fernsehen

Im Durchschnitt läuft der Fernseher in deutschen Haushalten täglich vier Stunden. Kein Wunder also, dass die Unterhaltungselektronik zusammen mit der Kommunikationstechnik mittlerweile mit über 25% den größten Anteil am Stromverbrauch hat. Wer Strom sparen will, sollte aber nicht nur seinen Fernsehkonsum überdenken. Hier ein paar Tipps:

  • Große Geräte mit umfangreicher Ausstattung verbrauchen leider auch viel Strom. Wer darüber nachdenkt, sich ein neues Gerät anzuschaffen, sollte nicht nur auf die Energieeffizienzklasse achten, sondern auch überlegen, ob es unbedingt das größte Modell sein muss.
  • Geräte mit OLED-Bildschirm kommen ohne Hintergrundbeleuchtung aus und verbrauchen daher deutlich weniger Energie als LCD-Modelle.
  • Je heller der Bildschirm eingestellt ist, desto mehr Energie verbraucht der Fernseher.
  • Zusatzgeräte wie Spielkonsolen, DVD-Player oder Receiver sollten nur dann laufen, wenn sie wirklich benutzt werden. Eine Steckerleiste, auf der alle Geräte aktiv sind, verbraucht unnötig Strom.
  • Geräte im Standby-Modus treiben die Stromrechnung in die Höhe. Eine abschaltbare Steckdosenleiste sorgt dafür, dass alle Geräte bei Nichtnutzung tatsächlich vom Netz getrennt sind.
  • Oft läuft das TV-Gerät im Hintergrund ohne wirkliche Zuschauer. Das kostet Geld und belastet die Umwelt.
  • Wer von sich weiß, dass er gerne vor dem Fernseher einschläft kann einen Sleep Timer einstellen, der dafür sorgt, dass sich das Gerät zu einer bestimmten Uhrzeit ausschaltet.

Die Top 10 der Stromverbraucher

Vor 20 Jahren galten Wasch- und Spülmaschinen, Kühlschränke oder Leuchtmittel als größte Stromverbraucher im Haushalt. Heute sind diese Geräte viel effizienter. Die Waschmaschine zum Beispiel ist mittlerweile so sparsam, dass sie gar nicht mehr in unseren Top 10 auftaucht. Problematisch ist allerdings die Tatsache, dass wir immer mehr und immer größere Geräte im Haushalt haben, die teilweise permanent am Netz hängen. Hier die 10 größten Verbraucher:

Platz 1: Elektrische Warmwasserbereitung  Haushalte, die ihr Warmwasser elektrisch aufbereiten, kommen auf einen Anteil am Stromverbrauch von 27,7 Prozent. Daher ist die elektrische Warmwasserbereitung die Nummer 1 in unserem Ranking. Im Durchschnitt über alle Haushalte gesehen liegt der Verbrauch bei 11,9 Prozent. Tipp: Einen vollelektronisch geregelten Durchlauferhitzer statt eines hydraulischen Geräts einsetzen!

Platz 2: Home Office  Mit 12,9 Prozent Anteil am Stromverbrauch verbrauchen PC, Drucker, Netzteile, WLAN-Router etc. vergleichsweise viel Strom. Tipp: Die Geräte müssen nicht permanent eingeschaltet sein. Abhilfe schaffen schaltbare Steckdosenleisten.

Platz 3: TV/Audio  Knapp hinter dem Heimbüro steht die Unterhaltungselektronik, mit einem Anteil am Stromverbrauch von 11,9 Prozent. Auch hier lassen sich Standby-Verbräuche leicht durch den Einsatz schaltbarer Steckdosenleisten vermeiden.

Platz 4: Kühlen und Gefrieren Der Kühlschrank schlägt mit 10,4 Prozent zu Buche. Tipp: Niemals heiße Speisen reinstellen und die Kühlschranktür so selten und kurz wie möglich öffnen.

Platz 5: Beleuchtung  9,7 Prozent des Stromverbrauchs entfallen auf die Beleuchtung im Haushalt. Tipp: LED statt Glühbirne und das Licht abschalten, wenn man nicht im Raum ist.

Platz 6: Kochen Je nach eingesetzter Technologie verursacht das Kochen 9 Prozent des Stromverbrauchs. So benötigt der Induktionsherd weniger Strom als die alte Herdplatte. Tipp: Ein Topf ohne Deckel verbraucht gleich das Dreifache an Energie!

Platz 7: Elektro-Kleingeräte  Alles zusammen machen elektrische Kleingeräte, wie der Staubsauger oder die Kaffeemaschine, etwa 7,7 Prozent des Stromverbrauchs aus. Tipp: Die kleinen Geräte helfen uns aber auch beim Sparen. Wasser für Tee oder zum Nudeln kochen klappt im Wasserkocher schneller und effizienter als auf dem Elektroherd.

Platz 8: Trocknen  6,6 Prozent des Stroms entfallen im Schnitt auf den Trockner. Tipp: Ein Gerät mit Wärmepumpentechnologie ist am ehesten umwelt- und geldbeutelschonend. Noch besser aber ist die Wäscheleine!

Platz 9: Umwälzpumpe  Die elektrisch betriebene Umwälzpumpe der Heizungsanlage landet mit 6 Prozent auf dem neunten Platz. Ihre Aufgabe ist der Transport des erwärmten Wassers zu den Heizkörpern. Tipp: Der Austausch einer alten Pumpe durch eine moderne, energieeffiziente Pumpe kann rund 100 Euro Stromkosten im Jahr einsparen.

Platz 10: Geschirrspülen  Spülen verbraucht 5,1 Prozent des Stroms. Dabei benötigt der Geschirrspüler weniger Wasser und Energie, als das Spülen von Hand. Tipp: Die Maschine immer nur voll beladen einschalten.

Quelle: Energieagentur NRW 2015

Spart die Zeitumstellung Strom?

Jedes Jahr am letzen Wochenende im Oktober stellen wir unsere Uhren von Sommer- auf Winterzeit um. In diesem Jahr findet die Zeitumstellung am 29. Oktober 2017 statt. Um drei Uhr in der Früh werden die Uhren um eine Stunde zurück gestellt.

Die Zeitumstellung wurde 1980 in Deutschland als Antwort auf die Ölkrise im Jahre 1973 eingeführt. Das Vorstellen der Uhren im Sommer sollte den Stromverbrauch reduzieren. Eine Stunde mehr Tageslicht heißt schließlich eine Stunde weniger künstliche Beleuchtung aus der Steckdose. Im Herbst werden die Uhren dann wieder zurückgestellt.

Mittlerweile weiß man allerdings, dass die Umstellung der Zeit keine Energieeinsparungen bedeuten. Zwar lässt sich im Sommer die Tageshelligkeit besser ausnutzen und damit Strom beim Licht sparen, dieser Energieeinspareffekt  wird jedoch durch den Mehrverbrauch an Heizenergie zunichte gemacht. Denn nun heizen wir während der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst vermehrt in den Morgenstunden. Außerdem gibt es mittlerweile  sehr effiziente Energie- und LED-Lampen, mit denen wir bei der Beleuchtung sehr viel Strom einsparen können.

Übrigens zeigen Umfragen, dass die große Mehrheit der Deutschen gegen die Zeitumstellung sind, weil diese regelmäßig für Verwirrungen und Schlafstörungen sorgt.