Kategorie-Archiv: Spartipps

„Hast du mal ‘nen Liter“? Wasser ist das neue Gold.

„Jeder Liter zählt“ möchte man sagen, denn unser Trinkwasserkonsum steigt und damit auch die Kosten. Etwa 120 bis 190 Liter Trinkwasser pro Kopf fließen täglich aus deutschen Haushalten in die Kanalisationen. Doch nicht nur der Wasserverbrauch ist ein Problem, sondern vor allem der Energieverbrauch, der damit einhergeht. Warum? Wasser muss bereitgestellt, teilweise erhitzt werden! Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich Wasser und damit auch Geld sparen.

Wie lange läuft ihre Dusche bis die angenehme Temperatur erreicht ist? Und vor allem: wie viele Liter sind dann schon ungenutzt „verbraucht“, sozusagen weggeschüttet? Schütten Sie von der Trinkwasserflasche erstmal etwas weg, bevor Sie den ersten Schluck nehmen? Wer Pflanzen im Haus hat, die könnten sich darüber freuen! Andere verwenden bereits genutztes Wassers zum Toilettenspülen: Badewasser, Wasser vom Duschen oder Händewaschen, Wasser vom Abwaschen von Obst, Nudel- oder Kartoffelkochwasser etc.

Sparen und Effizienz beim Wasser. Ein großes, weites Feld mit vielen Chancen für jeden, der die passenden Tipps recherchiert oder einfach den Experten fragt. Einfach mal rechnen oder ausrechnen lassen „was drin ist“ führt sicher zu der ein oder anderen Erkenntnis!

Wollen Sie sich überraschen lassen!?


Leuchtmittel-Experten gesucht! Wer kennt sich aus im „Lampenwald“?

Licht aus, Lampe kaputt. Schöne, aber sparsame Gewohnheit? Das Wechseln und dann wieder 1.000 Stunden warten. Bis zum nächsten Mal. Wer kennt sie denn wirklich – die Unterschiede zwischen Lampe und Leuchte, wer weiß um die Energiesparpotenziale? Oft gehört, aber nichts geändert kann viel Geld kosten. Aber der Reihe nach.

Lampe oder Leuchte?

Lampe, gleich Leuchtmittel, das ausgewechselt werden kann. Die Leuchte nimmt eine oder mehrere Lampen auf. Das EU Energielabel für Leuchtmittel teilt in Energieeffizienzklassen ein. LED-Lampen weisen einen besonders niedrigen Energieverbrauch aus. Sie benötigen 90 Prozent weniger Energie als die antiquierte Glühbirne. Dazu verfügen sie über eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden, halten siebenmal länger als herkömmliche Energiesparlampen. Die „gute alte“ Glühlampe brennt nur zirka 1.000 Stunden. LED-Lampe bedeutet zudem, keine gesundheitsgefährdenden Stoffe, keine Einschaltverzögerung bei hoher Lichtausbeute. Geht da ein Licht auf?

Was Sie über Beleuchtung alles wissen könnten oder wollen hier: https://www.elektro-plus.com/licht-und-beleuchtung

Dunstfrei Kochen. Mit Vergnügen!

Etwa 70 Prozent aller deutschen Haushalte haben sie. Aber was können sie denn? Moderne Dunstabzugshauben sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch besonders leistungsstark, sorgen für mehr Komfort und Effizienz. Oft jahrzehntelang verwendet scheint die Dunstabzugshaube ein unterschätztes Gerät in unserer Küche. Doch da scheint ja viel mehr dran zu sein, an dem Ding, das meist so unbeachtet über dem Herd hängt. Elegant im Glas- oder Edelstahl-Design oder fast unsichtbar im Kochfeld integriert kann sie tatsächlich ein optisches Highlight in jeder Küche sein.

Die große Frage: Umluft oder Abluft? Fett und Gerüche filtern beide, Ablufthauben führen den Küchendunst nach draußen ab. Dies befreit den Raum zusätzlich von Wärme und Feuchtigkeit.

Auch bei Intelligenz und Effizienz legten Dunstabzugshauben zu. Mehr wissen lohnt sich!

Weitere Informationen und hilfreiche Tipps für die Kaufentscheidung stellt die Initiative HAUSGERÄTE+ in ihrer Checkliste „Dunstabzugshauben“ bereit. Kostenloser Download

https://www.hea.de/presse/dunstfreies-kochvergnuegenfreies-kochvergnuegen

Weitere Informationen und hilfreiche Tipps für die Kaufentscheidung. Checkliste „Dunstabzugshauben“ kostenlos downloaden!

DER KÜHLSCHRANK-TRICK! Energiesparen. Sonderbar und merkwürdig!

Die Kühlschranktür öffnet sich und bis zu 30% der Kaltluft entweichen. Und feuchte, warme Luft geht hinein. Daraus resultiert die Erwärmung der Lebensmittel und Getränke, der Kühlkompressor muss arbeiten und es ausgleichen. Das kostet natürlich Strom. Einer der größten Stromver-braucher im Haushalt leistet somit permanent „Zusatzschichten“.

Was kann man tun? Immer mal kurz überlegen, ob man sofort den Kühlschrank öffnen muss. Was mache ich aber nach dem Großeinkauf? Offen lassen, bis alles drin ist? Am besten schnell, schnell ohne Verzögerung. Oder zwischendurch mal schließen? Neuere Geräte piepsen, um zu erinnern, doch sollten wir uns sofort darauf einlassen? Die Antwort: es kommt darauf an. 

Tipp: Kühlschrank schnell und strukturiert ein- bzw. ausräumen. Wie immer gilt, achtsam mit Energie umgehen. Zum Beispiel minutenlang vor dem offenen Kühlschrank zu stehen, sich zu überlegen, was man denn nun zum Mittagessen machen könnte, wäre wohl das Gegenteil. Unachtsames Verhalten kann viel Geld kosten. Zudem sind alte Kühlschränke wahre „Stromfresser“. Sprechen Sie bei einer Kühlschrank-Neuanschaffung mit dem Experten auch über die Energieeffizienz. Es wird sich lohnen!

Gefördert: Ein neuer Wäschetrockner! Lust auf Austausch?

Tausch alt gegen neu. Raus mit dem alten Wäschetrockner und rein mit einem modernen Wärmepumpentrockner der Energieeffizienzklasse A+++. Und der wird noch mit bis zu 100 Euro bezuschusst. Neu gegen alt, das bedeutet Stromeffizienzpotentiale nutzen – eine Stromeinsparung von bis 65 Prozent im Vergleich zu Altgeräten. Energiekosten senken, gleichzeitig die Umwelt schonen und dann noch die Förderung. Da könnte man doch mal drüber nachdenken.

Wie bitte? Überhaupt noch keinen Wäschetrockner im Haus? Bequem wäre es doch schon?! Kein Aufhängen und Abhängen mehr, keine bunte Reihe von Wäschestücken im Keller oder gar im Badezimmer, keine öffentliche Zurschaustellung im sommerlichen Garten. Alles rein und er macht es schon. Raus kommt bügel- oder schrankfertige Wäsche. Den „Wäsche-verantwortlichen“ im Haushalt wird beides freuen.

https://www.hea.de/presse/foerderprojekt-fuer-austausch-von-waeschetrocknern

www.foerderung-waeschetrockner.de

Und täglich grüßt der Akku. Smartphones energieeffizient aufladen und Nerven sparen.

Mindestens einmal am Tag schwächelt unser Smartphone, die Energie geht zur Neige. Die einfache Lösung, rein in die Steckdose oder an die Powerbank. Doch geht noch besser. Mit etwas Know-how wird jeder zum „Ladeexperten“, spart Nerven, Zeit und vielleicht sogar Geld! Was gilt es also beim Laden zu beachten, damit wir alles richtig machen und möglichst energieeffizient sind?  Vorsichtig oder schnell laden? Schadet ein niedriger Akkustand? Muss ein kaltes Smartphone vor dem Laden erst auf Körperwärme gebracht werden? Viele Fragen, die nur wenige richtig beantworten können. Machen wir uns  schlau, um Laufzeit zu maximieren und Akku zu schonen.

https://handy.de/magazin/handyakku-richtig-laden-so-gehts

Stromspar-Tipps für Singles

Rund 41 Prozent der Bevölkerung in Deutschland lebt allein. In Großstädten sind es sogar noch mehr. Da die meisten Singlehaushalte mit allen elektrischen Geräten ausgestattet sind, haben sie einen höheren durchschnittlichen pro-Kopf-Stromverbrauch als Familienhaushalte. Dieser liegt im Durchschnitt bei 1.400 Kilowattstunden (kWh) jährlich. Mit elektrischer Warmwasserbereitung kommt ein Singlehaushalt  auf 1.900 kWh pro Jahr. Zum Vergleich: In einem Haushalt mit 3 Personen liegt der durchschnittliche Stromverbrauch bei 2.600 kWh bzw. 4.000 kWh.* Wer alleine wohnt, hat also entsprechend Potenzial, um Strom zu sparen:

  • Steige auf energiesparende Geräte um, alte Geräte haben in der Regel einen zu hohen Stromverbrauch. Werfe bei Neuanschaffungen immer einen genauen Blick auf das Energieeffizienzlabel.
  • Achte bei einer Neuanschaffung nicht nur auf die Stromkosten, sondern behalte auch dein persönliches Nutzverhalten im Auge. Größere Geräte sind zwar meist energieeffizienter, kleinere Geräte sind aber im absoluten Verbrauch sparsamer. Soll heißen, einen energieeffiziente Kühlschrank mit A+++ in der XXL-Version benötigt nur eine Großfamilie.
  • Gleiches gilt für die Waschmaschine. Da diese nur angestellt werden sollte, wenn sie auch voll ist, empfiehlt sich für Alleinlebende eine Waschmaschine mit kleinerem Fassungsvermögen. Wer zusätzlich ein gutes Farbwaschmittel nutzt, muss die Wäsche nicht mehr farblich sortieren und kann mehr Wäsche gleichzeitig waschen. Das reduziert nicht nur den Strom- und Wasserverbrauch, sondern spart auch Zeit.
  • Da eine Spülmaschine deutlich weniger Wasser benötigt als das Spülen von Hand, lohnt es sich, sich als Single eine kleine Spülmaschine zuzulegen, die nicht so viel Geschirr fast. Denn auch hier gilt: Bitte nur anschmeißen, wenn voll.
  • Wer selten Zuhause ist, sollte besonders darauf achten, dass die Elektrogeräte nicht permanent im Stand-by-Modus laufen. Schaltbare Steckdosenleiste helfen dabei, Strom und Geld zu sparen.

*Quelle: Stromspiegel

Sparen beim Trocknen

Der Wäschetrockner zählt zu den größten Verbrauchern unter den Haushaltsgeräten. Er ist für etwa 8 Prozent des Stromverbrauchs in einem durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt verantwortlich. Dennoch wollen viele nicht auf einen Trockner verzichten: 40 Prozent der deutschen Haushalte besitzt ein solches Gerät.

Wer beim Trocknen Strom sparen will, sollte ein paar Dinge beim Kauf und der Nutzung beachten:

  • In Deutschland haben Verbraucher meist die Wahl zwischen drei Gerätetypen: dem Ablufttrockner, dem Kondensationstrockner und dem Wärmepumpentrockner. Der Ablufttrockner hat den höchsten Stromverbrauch, der Wärmepumpentrockner den niedrigsten. Letzterer ist also besonders energieeffizient. Er spart über 50 Prozent der Energie, hat aber auch einen höheren Anschaffungspreis.
  • Beim Kauf also unbedingt auf das Energielabel achten. Bei Wäschetrocknern ist aktuell A+++ die beste Energieeffizienzklasse, die schlechteste ist je nach Gerätetyp B oder C. Die Einsparung von einem A+++ gegenüber einem B-Gerät beträgt etwa 70 Prozent des Stroms, das sind rund 100 Euro jährlich.
  • Das Energielabel gibt zudem Auskunft über den Jahresstromverbrauch und die Lautstärke des Geräts.
  • Der Trockner sollte immer gut gefüllt sein, bevor man ihn anstellt. Ein halbvoller Trockner erhöht den Energiebedarf.
  • Die Wäsche am besten bereits in der Waschmaschine gut schleudern, bevor sie in den Trockner kommt. Dadurch lassen sich bis zu 40 Prozent Strom sparen.
  • Spezielle Programme helfen beim Sparen: „Eco“ trocknet besonders energieeffizient, „Automatik“ beendet das Programm automatisch, wenn die Wäsche trocken ist. „Bügeltrocken“ spart  Energie und Zeit, wenn die Kleidung anschließend noch gebügelt werden soll.
  • Ein verstopftes Flusensieb verlängert die Trocknungszeit. Nach jedem Trockenvorgang sollte daher das Sieb gesäubert werden.
  • Bei Sonne gerne auf den Trockner verzichten und die Wäsche an der frischen Luft trocknen. Das spart am meisten Strom.

Nachhaltig und effizient auf Reisen gehen!

Endlich wieder Urlaubszeit! Obwohl wir uns im Alltag sehr viel Mühe geben, eine nachhaltige Lebensweise zu pflegen – wir lieben Bio, fahren Fahrrad und schauen beim Kauf eines Elektrogerätes auf das Energielabel – werden viele von uns auf Reisen zu kleinen Umweltsündern.  Hier ein paar Tipps, wie man sich auch nachhaltig im Urlaub verhalten kann:

  • Am Urlaubsziel sollte man das Auto ruhig mal stehen lassen und die Gegend zu Fuß oder mit einem Leihrad erkunden. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind statt eines Mietwagens zu empfehlen.
  • Pflegeartikel in Minigrößen sind schnell aufgebraucht und verursachen viel mehr Plastikmüll als normale Größen.
  • Auch in den Ferien sollte auf einen geringen Wasserverbrauch achten, d.h. auch im Urlaub muss man nicht stundenlang unter der Dusche stehen.
  • Das Handtuch im Hotel gerne öfter als einmal benutzen, damit es nicht so oft gewaschen werden muss.
  • Im Urlaub regional und saisonal essen. Wer die lokale Küche ausprobiert, lernt auch das Urlaubsland besser kennen.
  • Eine Klimaanlage im Hotelzimmer verbraucht viel Strom. Wer jedoch nicht darauf verzichten kann, sollte darauf achten, sie beim Verlassen des Zimmers abzuschalten. Um zu verhindern, dass sich die Räume aufheizen, lieber die Fenster tagsüber geschlossen halten und mit Rollos oder Jalousien abdunkeln.

Putzen hilft beim Strom sparen

Vier Reinigungs-Tipps, durch die wir schnell viel Strom sparen können:

1. Fensterputzen: Der Frühling steht vor der Tür, die Tage werden länger und heller. Dreckige Fenster beeinträchtigen die Lichtintensität. Mit sauberen Fenstern sparen wir bei der Beleuchtung.

2. Entkalken: Geräte, die ständig mit Wasser in Berührung kommen wie Wasserkocher, Kaffee- oder  Espressomaschine sollten regelmäßig entkalkt werden. Verkalkte Geräte erreichen nicht die volle Leistung und verbrauchen mehr Energie.  Zudem haben kalkfreie Geräte eine längere Lebensdauer, was ebenfalls der Umwelt und dem Geldbeutel zu Gute kommt.

3. Gefrierschrank enteisen: Der Energieverbrauch von Kühlschränken kann bei starker Vereisung um 10-15 Prozent steigen. Deshalb sollte der Kühlschrank mindestens ein- bis zweimal pro Jahr abgetaut werden. Am besten noch vor dem Sommer, denn bei heißen Temperaturen muss das Gerät noch mehr Arbeit leisten. Übrigens verfügen moderne Geräte über eine No-frost-Funktion, die automatisch das Abtauen übernimmt!

4. Dichtungen von Backofentüren reinigen: Am schnellsten werden die Gummidichtungen mit warmem Wasser und Neutralseife sauber. Danach schließt die Tür wirklich dicht, und es gehen weniger Wärme und Energie flöten.

Achtung: Vor der Reinigung von Geräten bitte unbedingt die Herstellerangaben berücksichtigen!