Kategorie-Archiv: Smart Home

SCHON WIEDER LEER! Akku ohne Kabel laden. Wireless Charging! Schon gehört?

Einfach das Smartphone auf die Ladestation legen und schon geht es los.

Es ist durchaus komfortabel sein Smartphone drahtlos zu laden. Kein lästiges Kabel, kein Einstecken, kein Ausstecken. Und vor allem entfällt die nervige Suche nach dem Ladekabel!

Beim Wireless Charging funktioniert die Ladestation als Sender, das Smartphone benötigt einen Empfänger. Die Übertragung der Energie erfolgt durch  elektromagnetische Induktion oder Magnetresonanz.

Nicht jedes Smartphone ist für diese Form des Ladens ausgerüstet, doch eine Nachrüstung ist unter Umständen möglich.

LINK

https://www.pcwelt.de/a/smartphones-kabellos-laden-das-muessen-sie-wissen,3449451

SMART und „intelligent“ in den eigenen 4 Wänden! Elektroinstallation im Smart Home

Wir reden viel über „Smart Home“, doch kennen wir die genaue Definition. Ab sofort schon, denn von einem „Smart Home“ (frei übersetzt: „intelligentes Zuhause“) spricht man, wenn die im Haus oder in Wohnräumen verwendeten Geräte und Bedienelemente sowohl der elektrischen Anlage als auch der Heizungs­-, Klimatisierungs-­ und Lüftungsanlagen sowie der Verschattungssysteme (sprich Rollladen) untereinander vernetzt sind sowie für bestimmte Aufgaben programmierbar. Das war aber noch nicht alles.

Die interne und externe Kommunikationstechnik, die Multimedia­ und Sicherheitstechnik wie Elektrohaushaltgeräte können ebenso in das Smart Home eingebunden sein. Zudem lassen sich auch Assistenzfunktionen und Dienste für umgebungsunterstütztes Wohnen (genannt Assisted Living – kurz AAL) sowie Sicherheitsfunktionen in ein solches Gebäudesystem integrieren. Smart Home unterstützt seinen Nutzer bei den alltäglichen Betriebsabläufen.

Ganz bequem haben es Anwender mit einer Steuerung über das Internet bzw. mit Hilfe von Apps.

Mehr als Sie dachten?

https://www.elektro-plus.com/smart-home

Fragen Sie den Experten nach den Möglichkeiten und welches Smart Home für Ihre Bedürfnisse am besten passt.

Das is`n Ding! Die Küche: energetisch und manchmal verrückt!

Wer sagt denn, die Küche muss langweilig sein. Einer der wichtigsten Orte bei der Feier zu Hause ist und bleibt das „persönliche Kochstudio“. Machen wir diesen energetischen Ort doch mal ein bisschen verrückter? Einfach die Suchmaschine mal mit “ausgefallenes Küchenzubehör“ füttern. Da findet man einiges, was auch die Partygäste zum Staunen bringen wird. Doch nicht vergessen: wo viel Energie verbraucht wird, darf die Effizienz nicht fehlen.

Wo im Haus oder der Wohnung oder im Außenbereich finden sich die Energieeffizienzpotenziale?  

http://www.energiesparhaus-plus.de/

Ein Gang durch das virtuelle Haus lohnt sich!

„KABELSALAT“ Wenn der Profi ran muss!

70% aller Gebäude in Deutschland sind mit veralteten Elektroleitungen ausgestattet. Ein Fall für die Elektroinstallation. Regeln und Normen verändern sich im Laufe der Jahrzehnte, oft ohne dass wir etwas davon mitbekommen. Auch die sicherheitstechnischen Anforderungen sowie die entsprechende Gerätetechnik entwickelten sich erheblich weiter. Dazu kommt Verschleiß, z. B. durch Alterung von Kabeln und Leitungen oder durch Beschädigungen an Schaltern und Steckdosen. Der Zeitpunkt, an dem sich Eigentümer, aber auch Mieter über Reparaturen oder Modernisierungen zwingend Gedanken machen sollten. Handeln ist angebracht. Doch denken Sie dran. Strom braucht den Fachmann. Eigene DIY-Kenntnisse können schnell mal zur Selbstüberschätzung führen. Wählen Sie die sichere Seite!

https://www.elektro-plus.com/elektroplanung/modernisierung

https://www.zveh.de/arge-medien/detailseite/news/5936-finger-weg-von-der-elektroinstallation.html

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Smart Home und Wärmepumpen

Mehr Komfort und Einsparung durch intelligente Regelungstechnik

Smart Living betrifft in deutschen Haushalten nicht nur die Vernetzung von Fernseher, Leuchten oder Kühlschrank. Auch Wärmepumpen lassen sich mittels intelligenter Regelungstechnik bequem und einfach regulieren. Über ein Smartphone oder ein Tablet sind Bauherren und Immobilieneigentümer in der Lage, die Wärmepumpe ohne den Gang in den Keller oder auch von unterwegs aus anzusteuern. Für den Hausbesitzer besteht ebenfalls die Möglichkeit, die Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage zu koppeln oder in intelligente Stromnetze einzubinden.

Wärmepumpen verfügen über digitale Schnittstellen

Moderne Wärmepumpen haben sich inzwischen als Bestandteil vernetzter Haustechnik etabliert. Möglich macht dies eine intelligente Kommunikationsschnittstelle, über die sich die Wärmepumpe mit entsprechender Software mit dem Smartphone oder Tablet verbinden lässt. Zudem kann eine smarte Regelung direkt an der Heizung aber auch im Wohnraum, zum Beispiel über ein Smart Display, platziert werden.

Wie kommunizieren Wärmepumpe und PC?

Für die Kommunikation zwischen Wärmepumpe und PC sorgt eine Verknüpfung der Kommunikationseinheit mit dem Internet. Mittels einer WLAN- oder LAN- Verbindung findet eine  Verknüpfung mit dem Server des Herstellers statt. So besteht für den Verbraucher über den Internetbrowser die Möglichkeit, Webseiten des jeweiligen Wärmepumpenherstellers aufzurufen. Über die Eingabe der Login Daten können Heizungsbesitzer Betriebszustände oder auch den Stromverbrauch der Wärmepumpe jederzeit einsehen. Auch Temperaturverläufe werden in Diagrammen angezeigt. Auf diese Weise identifizieren Verbraucher frühzeitig Schwachstellen bei der Einstellung der eigenen Heizung. Eine TLS- oder SSL-Verschlüsselung schützt die Daten vor unbefugtem Zugriff.

Wärmepumpe per App steuern

Wer eine ortsungebundene Heizungssteuerung bevorzugt, sollte eine App des jeweiligen Herstellers nutzen, die im App Store (iOS oder Android) in der Regel kostenfrei herunterladen werden kann. Nach Registrierung ist die Heizungssteuerung per Handy dann schnell betriebsbereit. Ein intuitives Bedienfeld ermöglicht eine unkomplizierte Eingabe der gewünschten Solltemperaturen von jedem beliebigen Standort aus. Dies steigert nicht nur den Komfort, sondern kann auch die Heizkosten senken.

Einbindung der Wärmepumpe in Smart Home Systeme 

Wärmepumpen lassen sich in einem Smart Home auch mit einer zentralen Steuerungseinheit, der Homebase, verbinden. Als koordinierende Zentrale managt die Homebase alle Geräte und Systeme im Haushalt und regelt deren Kommunikation untereinander. Für die nötige Interaktion sorgt beispielsweise eine Modbus- oder LAN-Verbindung. Auch KNX-IP-Schnittstellen kommen häufig zum Einsatz. KNX ist ein internationaler Kommunikationsstandard mit mehr als 7.000 zertifizierten Produkten von über 400 internationalen Herstellern. Alle Produkte sind miteinander kompatibel. Dies bietet Bauherren wie Architekten und Investoren ein Höchstmaß an Zukunftssicherheit.

SG-Ready Wärmepumpe und PV-Anlage im Verbund 

Viele Wärmepumpen verfügen heute über eine Smart-Grid-Ready Schnittstelle. Der SG-Ready-Eingang der Wärmepumpe macht möglich, dass die Wärmepumpe mit dem Wechselrichter der PV-Anlage oder einem intelligenten Energiemanager kommuniziert. Wie dies im Einzelnen funktioniert, zeigen die nachfolgenden Abschnitte:

  • Kommunikation zwischen Energiemanager und Wärmepumpe 

Am Energiemanager werden Schwellenwerte bei der Produktion von Solarstrom eingestellt. Sobald die PV-Anlage große Mengen Strom erzeugt und dieser Wert überschritten wird, sendet der Energiemanager Signale an die Wärmepumpe, damit diese automatisch in den Betriebsmodus schaltet. An- und Abschaltzeitpunkte des eigenen Wärmeerzeugers lassen sich auf diese Weise optimieren.

Der Energiemanager entscheidet zuverlässig, ob  er den Solarstrom der Wärmepumpe oder den Haushaltsgeräten zur Verfügung stellt. Batterien speichern den über den aktuellen Bedarf hinausgehenden Strom und stellen ihn zum Beispiel zum späteren Betrieb der Waschmaschine wieder zur Verfügung. Dies sichert Hausbesitzern eine gewisse Autarkie in der Strom- und Wärmeerzeugung.

  • Verbindung der Wärmepumpe mit dem Wechselrichter einer PV-Anlage 

Wechselrichter verfügen über ein Relais bzw. einen elektrisch betriebenen Schalter. Am Relais stellen Hausbesitzer einen bestimmten Schwellenwert hinsichtlich der produzierten Menge an Solarstrom ein. Wird dieser im Falle starker Sonneneinstrahlung erreicht oder gar überschritten, sendet der Schalter Signale an den SG-Ready-Eingang der Wärmepumpe, sodass diese den solaren Strom für den Antrieb des Wärmepumpenmotors nutzen kann.

Wärmepumpenregelung im smarten Stromnetz 

Der Stand der Technik reicht mittlerweile über die Integration der Wärmepumpe in die eigene Smart Home-Vernetzung hinaus. So könnten smart-grid- geeigneteWärmepumpen künftig in intelligente Stromnetze eingebunden werden. Damit würden Wärmepumpen einen Beitrag zum Ausgleich von angebotenem und nachgefragtem Ökostrom auf dem Strommarkt leisten. Insbesondere an wind- und sonnenreichen Tagen entsteht vielfach ein Überangebot an Ökostrom im Stromnetz. Wärmepumpen, die mit einem Smart-Grid-Ready-Label ausgestattet sind, könnten diesen Überschuss an regenerativem Strom dann entgegennehmen.

Den aufgenommenen Strom nutzt die Wärmepumpe, um Heizenergie zu erzeugen, die ein Brauchwasser- oder Pufferspeicher der Heizungsanlage „einlagert“ und bereitstellt, sobald Wärmebedarf besteht. Heizungsbesitzer haben hierfür lediglich die Temperatur am Brauch- oder Pufferspeicher des Heizungssystems zu erhöhen, damit die Wärmepumpe den Strom nutzen und den Speicher auch dann befüllen kann, wenn aktuell kein oder niedriger Wärmebedarf besteht.

Autorin des Beitrags ist Kerstin Bruns. Sie verantwortet die Online Redaktion der Kesselheld GmbH. Weitere Informationen zum Thema digitale Heizungen und intelligenten Regelungstechniken finden sich auch auf dem Blog von Kesselheld.

Bildquelle: Vaillant