Kategorie-Archiv: Lifestyle

FLIEGEN MIT FETT! 10.000 Meter über der Erde:

Bei Frittierfett handelt es sich häufig um ein Abfallprodukt der Gastronomie. Dieses kann nach Säuberung als Treibstoff genutzt werden. Es lässt sich bedenkenlos mit Kerosin mischen. Ziel, den CO2-Ausstoß pro Flug zu reduzieren. Testflüge zeigten erste Erfolge dieses Bio-Treibstoffs. Einziger Wermutstropfen, der Energieaufwand, um das Fett zu reinigen und aufzubereiten ist zu groß, und die Effizienz daher fraglich. Die Idee ist nicht neu. Es gibt bereits Kraftfahrzeuge, die mit recyceltem Altspeiseöl fahren.

Kerosin, Benzin, Diesel, Speiseöl, Strom oder Sonne, die Treibstoffalternativen für unsere Mobilität machen die Zukunft der Antriebe weiter spannend … und hoffentlich energieeffizient. https://www.geo.de/reisen/reisewissen/2858-rtkl-klm-frittierfett-ueber-den-wolken

Wie oft sollte ich duschen? Die 10 häufigsten Irrtümer aus der Welt der Hygiene

Haben Sie darüber überhaupt schon mal nachgedacht? Jetzt Achtung: wer wenig schwitzt und nicht mit Schmutz in Berührung kommt, nur alle zwei bis drei Tage. Das meinen Dermatologen. Hautärzten reicht also auch mal die berühmte „Katzenwäsche“, z.B. mit dem Waschlappen. Wenn duschen, dann aber Vorsicht bei der Duschtemperatur. Je heißer das Wasser, desto mehr Fett und Feuchtigkeit verliert die Haut. Ab bereits vier Minuten heißes Duschen spült das Wasser fast die gesamte schützende Fettschicht ab. Empfohlen: lauwarme 32 bis 36 Grad.

Und noch mehr verrückte Fragen. Wie oft sollte man Handtücher waschen? Wie oft sollte man die Haare waschen? …

https://www.wunderweib.de/wie-oft-sollte-ich-was-waschen-die-10-haeufigsten-irrtuemer-14172.html

Dusche oder Wanne? Sparen oder prassen?

Die alte Frage, gerade im Winter oft höchst aktuell. In die Wanne oder eine schnelle Dusche. Dabei geht es nicht immer nur um die Zeit oder die persönliche Vorliebe, sondern auch um Bares. Was ist billiger, baden oder duschen? Für das Vollbad fließen rund 150 Liter Wasser, während sich die 5-Minuten-Dusche schon mit 50 Litern oder noch weniger begnügt. Interessant zu wissen, dass baden und duschen den größten Teil am Gesamtwasserverbrauch eines Haushalts ausmachen. Verfügt der Haushalt über eine Badewanne, dann stellt sich die Frage nach der möglichen Wasser- und auch Energieersparnis. Ein Vollbad benötigt zum Beispiel so viel Strom, dass man davon 120 Stunden fernsehen könnte. Ok, was nun? Kleine Tipps helfen der Energieeffizienz.

Bis zehn Minuten duschen gewinnt gegen das Vollbad. Ein „Schnellbad“ mit einer halbvollen Wanne spart 50% Wasser. Spezielle Duschköpfe mit feinem Sprühstrahl sparen Wasser, wie auch das Abdrehen der Dusche beim Haarwaschen oder Körperduschgelen. Über allem aber steht das Bewusstsein zu wissen, was man tut!

Viel Vergnügen in der nächsten heißen Wanne oder bei einer erfrischenden Dusche!

https://praxistipps.focus.de/duschen-oder-baden-was-ist-besser_56464

WIE HEISST DEIN SCHATZ? Sag uns, wie nennst du dein Auto, deinen Mixer oder die Bohrmaschine???

Energieeffizienz kann jede Menge Spaß machen. Macht mit! Wir suchen euch, die Besitzer von energiebetriebenen Gebrauchsgegenständen, denen Ihr einen (KOSE)Namen gegeben habt. Wie heißt euer Auto, der Akkuschrauber, der Mixer oder gar der Staubsauger? Vielleicht Klaus, Mausi, Baby, Hammer, Susi oder Keule? Wie nennt IHR euren ganzer Stolz, euren Liebling, euren Schatz?
Postet ein Foto oder Video von euch beiden!

https://www.motor-talk.de/news/spring-an-schatzi-t6153428.html

Die Wüste lebt! Geballte Energie beim Burning Man Event 2019

Einmal total verrückt sein und die unbändige Energie eines ganz besonderen Events spüren. Mitten in der Wüste, der Black Rock Desert im US-Bundesstaat Nevada, treffen sich alljährlich zirka 70.000 Menschen zu einem wirklich außergewöhnlichen Festival, Kunstausstellung und riesige Party zugleich – dem „Burning Man“ (deutsch „Brennender Mann“). Das Highlight findet am sechsten Festivaltag statt. Dabei wird eine sich jährlich verändernde überdimensionalen Statue – der Burning Man – feierlich verbrannt. Und alles bei bestem Wüstenklima. Im Sommer steigt die Temperatur auf mindestens 30, häufig auch deutlich über 40 Grad Celsius. In den Nächten kühlt es ab auf etwa 10 Grad. Kein Problem für die „Burner, wie sich die Teilnehmer nennen. Acht Tage lang pulsiert an diesem Ort intensiver Selbstdarstellung die größte „Wüstenparty der Welt“. Energie pur. Hat jemand Lust?

https://burningman.org

Und täglich grüßt der Akku. Smartphones energieeffizient aufladen und Nerven sparen.

Mindestens einmal am Tag schwächelt unser Smartphone, die Energie geht zur Neige. Die einfache Lösung, rein in die Steckdose oder an die Powerbank. Doch geht noch besser. Mit etwas Know-how wird jeder zum „Ladeexperten“, spart Nerven, Zeit und vielleicht sogar Geld! Was gilt es also beim Laden zu beachten, damit wir alles richtig machen und möglichst energieeffizient sind?  Vorsichtig oder schnell laden? Schadet ein niedriger Akkustand? Muss ein kaltes Smartphone vor dem Laden erst auf Körperwärme gebracht werden? Viele Fragen, die nur wenige richtig beantworten können. Machen wir uns  schlau, um Laufzeit zu maximieren und Akku zu schonen.

https://handy.de/magazin/handyakku-richtig-laden-so-gehts

Weihnachtskalender selbst gemacht

Schon lange sind die Kalender mit den 24 Überraschungen nicht mehr nur etwas für kleine Kinder. Inzwischen sind Adventskalender in den verschiedenen Varianten und mit unterschiedlichsten Inhalten auch sehr beliebt bei Erwachsenen. Leider verursachen gekaufte Kalender meist einen Haufen Verpackungsmüll und kosten sehr viel Geld. Dabei lassen sich schöne Adventskalender ohne großen Aufwand selbst basteln. Nachhaltig befüllt  sind die individuell gestalteten Kalender nicht nur viel schöner als die gekaufte Variante, sie schonen auch unsere Umwelt und den Geldbeutel. Außerdem ist das Basteln in der Vorweihnachtszeit eine schöne Beschäftigung für die gesamte Familie. Hier ein paar Ideen:

Aus Altglas: Ausgewaschene Babybrei-, Marmeladegläsern oder Konservendosen lassen sich wunderbar zu Adventskalendern umfunktionieren. Dazu je ein Stück Basteldraht fest um die Glasöffnung legen und kleine Henkel formen. Nun die Gläschen nach belieben mit Stoffresten, Schleifen, Farbspray oder Weihnachtspapier dekorieren und anschließend mit Zahlenaufklebern versehen. Die Gläser können an einer langen Schnur aufgehängt werden oder auf einer Fläche einfach zusammenstehen.

Aus Streichholzschachteln: Die Streichholzschachteln eigenen sich für kleine Botschaften, Gedichte oder kleinere Präsente und Süßigkeiten. Die Schachteln könnt ihr mit Geschenkpapier, Fotos, alten Zeitschriften bekleben oder mit Farbe bepinseln, dann noch mit Zahlen versehen. Anschließend die 24 Schachteln beispielsweise zu einer kleinen Pyramide zusammenbauen. Dafür einfach 8 Streichholzschachteln für die unterste Etage zusammenkleben, darüber kommen dann 6 Schachteln, darüber dann 4 usw., bis nur noch eine Schachtel übrig bleibt.

Aus Klorollen: Toilettenpapierrollen werden im Handumdrehen kleinen Geschenkboxen. Die Rollen einfach bunt bemalen oder mit weihnachtlichen Motiven aus Zeitschriften bekleben, anschließend mit Zahlen versehen. Auf einer Seite einknicken und verschließen. Auf der anderen Seite das Geschenk einfüllen und das Ende ebenfalls zuklappen. Die fertigen Päckchen mit Faden umwickeln und an einem Kleiderbügel oder einem Ast aufhängen.

Viele weitere Ideen zu den Adventskalendern gibt es im Internet, z.B. bei Happy Dings.

Nachhaltig im Urlaub

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Dass wir Deutschen gerne fremde Länder bereisen, ist bekannt. Leider sind wir nicht besonders umweltfreundliche Touristen. Laut einer neuen Studie der Universität Sydney belegen wir bei den CO2-Emissionen nach den USA und China den dritten Platz.

Dabei lässt sich der Urlaub ganz einfach nachhaltig gestalten. Hier ein paar Tipps:

  • Das Zuhause bitte umweltfreundlich verlassen. Soll heißen Licht aus, alle Stecker aus der Steckdose ziehen und die Heizung ausschalten. Wer länger als zwei Wochen unterwegs ist, kann auch den Kühlschrank enteisen und abschalten.
  • Umweltschonendes Kofferpacken bedeutet, dass man so wenig wie möglich mitnimmt. Ein leichteres Flugzeug produziert weniger C02 und meistens bleiben viele Klamotten sowieso ungetragen im Koffer.
  • Füllt die Pflegeartikel in Reisegröße lieber immer wieder auf, statt neue zu kaufen. Das vermeidet Plastikmüll.
  • Regionaler Urlaub ist natürlich viel besser für die Umwelt als Kreuzfahrten oder Fernreisen. Wer aber aufs Fliegen nicht verzichten will, hat bei vielen Reiseveranstaltern die Möglichkeit zur Kompensation, indem er bei der Buchung des Tickets gleich Geld für Klimaschutzprojekte spendet. Seriöse Kompensationsanbieter erkennt man am Gold-Standard-Siegel.
  • Bahn, Bus oder Carpooling-Plattformen zur Bildung von Fahrgemeinschaften sind eine umweltfreundlichere Alternative zum Flieger. Außerdem sieht man auf der Reise noch etwas von der Landschaft im Urlaubsland und kann nette Leute kennenlernen.
  • Echte Öko-Touristen achten bei der Auswahl ihres Hotels auf Zertifikate für Umweltfreundlichkeit.
  • In der Unterkunft sollte die Klimaanlage nicht auf vollen Touren laufen und auch nur eingeschaltet werden, wenn man sich im Zimmer befindet.
  • Wer die Handtücher im Hotel öfter als nur einmal benutzt, leistet auch schon einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz.
  • Achte auch bei den Lebensmitteln im Urlaub auf regionale und saisonale Produkte, die nicht eingeflogen werden müssen.
  • Der Urlaubsort lässt sich mit dem Fahrrad umweltfreundlicher erkunden als mit dem Mietwagen.
  • So, und jetzt einen schönen Urlaub!

Neuer Trend: Plogging

„Plogging“ – eine Kombination aus Jogging und „plocka“, schwedisch für  „aufheben“ – ist eine Laufbewegung aus Schweden, die sich für die Umwelt stark macht. Ploggerinnen und Plogger sammeln während ihres Trainings Müll auf. Dadurch schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Durch das Laufen und das Bücken nach Plastikmüll, werden nicht nur zahlreiche Muskeln im Körper trainiert, auch unsere Straßen werden sauberer. In Schweden gibt es mittlerweile schon 80 solcher Sportveranstaltungen, aber auch Deutschland, Mexiko, Indien oder Amerika ziehen nach.

Man muss allerdings nicht extra auf ein Event warten, um Plogger zu werden. Jeder, der Joggingschuhe besitzt und mit Müllbeutel und Handschuhen ausgerüstet ist, kann loslegen.

Modebücherei in Amsterdam: Mehr Nachhaltigkeit, weniger Konsum 

Unser Klamotten-Konsum ist so hoch wie nie. Grund dafür ist die sogenannte Fast Fashion, d.h. große Modeketten bieten preiswerte Kleidung von minderwertiger Qualität an. Entsprechend kaufen wir viel und entsorgen die Kleidung zu schnell. So ist der Kleidungskonsum zwischen 2000 und 2014 um 60 % gestiegen. Das hat negative Auswirkungen auf die Umwelt. Laut Global Footprint Network und World Wildlife Fund benötigt die Erde mittlerweile eineinhalb Jahre um sich von sich von dem einjährigen Konsum der ganzen Menschheit zu erholen.

In Amsterdam hat nun eine Modebücherei eröffnet, die auf Slow Fashion setzt und dadurch die Nachhaltigkeit in der Modeindustrie ankurbeln will. Die Modebücherei funktioniert ähnlich wie eine Bücherei, nur das man Kleidung statt Büchern ausleiht. Die Beiträge fangen bei 20 Euro im Monat an. Dafür kann man sich ein Teil pro Monat ausleihen, das man bis zu zwei Wochen behalten kann. Falls das Kleidungsstück doch nicht gefällt, bringt man es zurück und tauscht es um. Angeboten werden Kleidungsstücke von nachhaltigen Designern.

Die Slow-Fashion-Initiative will einen bewussteren Umgang mit Kleidungsstücken anstoßen und dadurch eine Reduktion bei der CO2-Bilanz und beim Müll erreichen.