Kategorie-Archiv: Küchengeräte

Käffchen? Ja, bitte!

Mittlerweile haben wir viele Möglichkeiten unseren Kaffee zu kochen. Aber welche ist die effizienteste?
Am wenigsten Energie verbraucht man, wenn man für die Kaffeezubereitung einen modernen Wasserkocher und eine Durchdrückkanne oder einem Handfilter benutzt. Vorausgesetzt natürlich, dass man nur so viel Wasser kocht, wie man tatsächlich benötigt. Die Filterkaffeemaschine verbraucht ein wenig mehr Energie.

Portionskaffeemaschinen, die mit Pads oder Kapseln funktionieren, sind günstig in der Anschaffung und haben den Vorteil, dass sie den Kaffee immer frisch zubereiten. Allerdings wird es sehr umständlich und zeitaufwendig, wenn man für mehrere Personen Kaffee braucht. Zudem verursachen Kapselmaschinen sehr viel mehr Verpackungsmüll als herkömmliche Geräte.

Wer regelmäßig und in großen Mengen Kaffee trinkt, sollte über den Kauf eines Vollautomaten nachdenken. Die Geräte sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, der Tassenpreis des frisch gemahlenen Bohnenkaffees ist im Vergleich zu Portionsmaschinen aber bis zu vier Mal billiger ist. Ein Vollautomat rentiert sich bereits bei einem täglichen Kaffeekonsum von zwei bis drei Tassen.

Zum Vergleich: Pro Tasse zahlt man im Schnitt etwa 8 Cent, während ein Kapselkaffee bei durchschnittlich 30 Cent liegt. Bei drei Tassen Kaffee am Tag – das macht im Jahr 1092 Tassen – summieren sich die Kosten auf rund 328 Euro für Kaffee aus der Kapsel, wogegen der gute alte Bohnenkaffee bei etwa 88 Euro liegt.

Im Stromverbrauch gibt es keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen Voll- und Kapselautomaten. Achten Sie aber auf einen automatischen Wechsel in den Standby-Betrieb: Vollautomaten sollten den Bereit-Zustand nach maximal einer Stunde, Kapselautomaten nach 30 Minuten automatisch verlassen, damit keine wertvolle Energie verbraucht wird.

Quelle: ecotopten