Kategorie-Archiv: Kochen

Schnell und stromsparend: der Eierkocher

Energieeffizientes Eierkochen

Ostern ohne bunt verzierte Ostereier ist undenkbar. Schon lange bevor es das kirchliche Osterfest gab, wurden in antiken Religionen und Kulturen zu Beginn des Frühjahrs Eier bemalt und dekoriert. In der Antike symbolisierte das Ei neues Leben, Fruchtbarkeit und den Neubeginn. Später, in der christlichen Interpretation, wurde das Ei zum Sinnbild für die Wiederauferstehung Jesu Christi und den Triumph des Lebens.

Das Frühstücksei, nicht nur zu Ostern

Mit einem elektrischen Eierkocher können Sie Eier das ganze Jahr über schnell und stromsparend zubereiten. Das Gerät gart die Eier im Dampf mit sehr wenig Wasser. Auf diese Weise verbraucht ein Eierkocher nur rund die Hälfte von der Energie, die beim Kochen im geschlossenen Topf anfällt. Wer also regelmäßig ein Ei zum Frühstück verspeist, sollte zu einem Eierkocher greifen. Das spart Geld, und die Anschaffungskosten sind schnell wieder drin. Auch die Handhabung von Eierkochern ist denkbar einfach: Wasser abmessen, Eier anpiksen, Gerät anschalten. Wenn es piepst, sind die Eier fertig.

Bei den meisten Eierkochern funktioniert die Garzeitregulierung über die eingesetzte Wassermenge. Also Vorsicht: Bereits ein paar Milliliter Wasser mehr oder weniger entscheiden über den Härtegrad Ihres Frühstückeis. Es gibt aber auch Geräte, die über eine manuelle Härtegradregulierung verfügen.

 

 

Dampfgarer sparen nicht nur Energie

Energieeffizient Kochen mit Dampf!

Ein Dampfgarer spart beim Kochen bis zu 25 Prozent Energie ein, denn mehrere Speisen können gleichzeitig in einem Gerät zubereitet werden. Da der Dampf beim Garen isoliert wird, sind weder Geschmacks- noch Aromaübertragungen zu befürchten.

Je nach Bedarf und Geldbeutel gibt es Dampfgarer in unterschiedlichen Größen und Varianten: Sie haben die Wahl zwischen Einbau-, Stand- und Kombigeräten, den günstigeren Kleingeräten für Einsteiger oder ausgeklügelten Dampfbacköfen. Letztere lohnen sich vor allem für die Zubereitung größerer Essensmengen.

Dampfgaren spart nicht nur Energie, sondern ist zudem eine der gesündesten und fettärmsten Methoden, Lebensmittel zuzubereiten. Da die Speisen nicht im Wasser gekocht werden, sondern lediglich von heißem Wasserdampf umhüllt sind, bleiben Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Auch auf den Einsatz von Fett, Salz und anderen Gewürze kann weitestgehend verzichtet werden, denn der der Eigengeschmack der Lebensmittel wird beim Dampfgaren noch intensiviert.

Grundsätzlich können fast alle Nahrungsmittel mit Dampf gegart werden. Besonders geeignet sind Gemüse, Kartoffeln oder Fisch. Lediglich Speisen, bei denen ein Röstgeschmack erwünscht ist, sollten gebraten oder gegrillt werden.

Eine Checkliste zum Thema Dampfgarer finden Sie hier.

Bild: Siemens-Electrogeräte/HAUSGERÄTE+

 

Aus Effizienzgründen auf den Kochtopf achten!

Entsorgen Sie verbeulte Töpfe: Liegt der Topfboden nicht eben auf der Platte, verlängert sich die Kochzeit und es wird unnötig Energie verbraucht! Der Durchmesser des Topfs sollte außerdem der Größe des Kochfelds entsprechen. Bei zu kleinen Töpfen gehen Wärme und Energie verloren, bei zu großen Töpfen dauert das Ankochen sehr lange.

Lassen Sie beim Kochen den Deckel auf dem Topf, sonst entweicht sinnlos Wärme. Das gleiche gilt für schräg aufliegende Deckel. Auch hier geht Energie verloren. Topfgucker können durch einen Glasdeckel in den Topf schauen, ohne dass sie ihn abheben müssen.

Töpfe mit einer gut leitenden Bodenschicht, wie z. B. einer Aluminiumschicht, sorgen für eine gute Wärmeübertragung von der Kochstelle zum Topf und helfen so, Energieverluste zu vermeiden.

Setzen Sie für Gerichte mit langen Garzeiten, z. B. Schmorgerichte, den Schnellkochtopf ein. So können Sie Energie und vor allem Zeit sparen.

Verwenden Sie beim Kochen immer nur so viel Wasser, dass die Speisen knapp bedeckt sind. Vier Portionen Kartoffeln werden auch mit nur einer Tasse Wasser gar!

Übrigens: Die Gewohnheiten des Kochs sind für den Energieverbrauch ausschlaggebend (Zeitpunkt des Zurückschaltens, Kochen mit Topfdeckel, Topfgröße und -qualität, usw.). Deshalb gibt es aktuell kein standardisiertes Verfahren zur Messung des Energieverbrauchs, das Ankochen sowie Fortkochen mit niedrigerer Leistung berücksichtigt. Das bedeutet, dass es keine vergleichbaren Messwerte und aus diesem Grund kein Energielabel für Kochfelder gibt.

Bildquelle: Miele