Kategorie-Archiv: Klimatisierung

die durchschnittliche Bürotemperatur aus den 1960ern stammt?

Wer kennt das Büro-Phänomen nicht: Während die Herren auch Winter im T-Shirt vorm PC sitzen oder unter Hemd und Krawatte schwitzen, klagen die Damen über kalte Finger und würden sich am liebsten in eine Decke wickeln.

Das hat einen guten Grund, wie zwei Forscher der Universität Maastricht kürzlich in einer Untersuchung heraus fanden: Die Durchschnittstemperatur in den meisten Büros basiert auf einer Formel aus den 60er Jahren, die auf die Bedürfnisse eines 40-jährigen Mannes von 70 Kilo Gewicht zugeschnitten sind. Also aus einer Zeit stammt, in der Frauen am Arbeitsplatz eher zu den Ausnahmeerscheinungen gehörten und daher erst gar nicht in irendwelche Rechnungen miteinkalkuliert wurden.

Mittlerweile hat sich die Situation aber geändert und die Forscher sprechen sich dafür aus, das Klima im Büro an die modernen Verhältnisse anzupassen. Während Männer eine Raumtemperatur von 21 Grad bevorzugen, fühlen sich Frauen bei warmen 24 Grad am wohlsten. Frauen frieren nun einmal schneller, weil sie meist weniger wiegen, einen höheren Körperfettanteil und einen langsameren Stoffwechsel haben.

Es lohnt sich aber auf die weiblichen Bedürfnisse einzugehen: Zum einen lässt sich der CO2-Ausstoß von Bürogebäuden reduzieren, wenn die Klimaanlage nicht ständig auf Hochtouren läuft. Darüber hinaus machen Arbeitnehmer, die nicht frieren, weniger Fehler, als ihre bibbernden Kollegen.

 

Mehr sparen beim Klimatisieren

Das Verschatten von Räumen durch Markisen und Jalousien hält Wärme draußen.
Wem das allerdings nicht ausreicht, und wer über den Kauf einer Klimaanlage nachdenkt, sollte sich ein sparsames Gerät mit hoher Effizienzklasse zulegen.

Ein Blick auf das EU-Energielabel informiert über die Effizienzklasse, die Kühlleistung, den Stromverbrauch und über die Lärmentwicklung. Mittlerweile gehören die meisten Geräte, die im Handel angeboten werden, der Effizienzklasse A an. Das hört sich zwar erstmal gut an, doch A-Geräte haben einen vergleichweise hohen Stromverbrauch. Die effizientesten Klimaanlagen, die sogenannten Splitgeräte, sind in der A+++-Klasse erhältlich.

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Klimaanlage: Split oder Mono?

Ein Klimagerät transportiert die Wärmeenergie von drinnen nach draußen. Das funktioniert auf zwei Wegen: Bei den zweiteiligen Splitgeräten befindet die kühlende Fläche im Innengerät, das sich im Wohnraum befindet. Das Außengerät, das man zum Beispiel auf den Balkon stellen oder an die Fassade montieren kann, beherbergt eine wärmeableitende Fläche. Innen- und Außengerät sind hier durch flexible Rohrleitungen verbunden.
Bei den energieintensiveren Monoblockgeräten stecken die kühlende und wärmende Fläche dagegen im selben Gehäuse. Die Wärme wird hier über einen dicken Schlau durch das Fenster nach draußen abtransportiert.
Fazit: Splitgeräte sind deutlich sparsamer als Kompaktgeräte. Außerdem kühlen sie die Räume schneller und geräuschärmer, sind allerdings auch in der Anschaffung teurer und erfordern einen Wanddurchbruch.

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