Kategorie-Archiv: Klimatisierung

EIN HEISSER SOMMER: Da kommt was …

Energieeffizientes auf uns zu:

Sommer ist toll – zu heiß sehr anstrengend:

Welche einfache Tipps haben wir denn zum RUNTERKÜHLEN?

Fußbad

Schnelles, kühles Fußbad oder auch mal ein kühlendem Fußgel.

Saisongerecht essen

Viel frisches Gemüse, Obst, Salate und Fisch. Kohlenhydrate wie Pasta, Brot und Kartoffeln reduziert. Scharfe Speisen wirken anregend. Je nach Typ unterschiedlich. Am besten: ausführlich mit Ernährungsexperten/tin sprechen. Sie stellen uns perfekt auf die Hitze ein.

„Leicht schlafen“

Die Sommergarnitur ersetzt jetzt die Wintergarnitur. Da man nachts schwitzt und sich leicht erkälten kann, wäre etwas Stoff am Körper nicht verkehrt. In heißen Nächten vielleicht eine Wärmflasche mit kaltem Wasser an den Füßen.

Eiskalt anziehen

Unterwäsche am Abend im Gefrierfach garantiert am nächsten Morgen eine Abkühlung – nach der Dusche. Die Dusche sollte übrigens, auch wenn schon am Morgen Hitze-Temperaturen in der Wohnung herrschen, nicht eiskalt sein. Danach schwitzen Sie umso mehr. Lauwarm passt.

Trinken, trinken, trinken

Gerne zwei Liter am Tag. Am besten Wasser, Saftschorlen ohne Zuckerzusätze oder lauwarme Kräutertees. Kaffee-Genuss einschränken und auf Zuckerhaltige Limonaden verzichten.

Kräftig lüften

Am besten morgens früh einmal kräftig durchlüften, wenn es draußen noch frisch ist. Danach heißt es: Hitze aussperren, Jalousien herunter lassen und Gardinen zuziehen.

Runterkühlen

Kaltes Wasser über die Unterarme laufen lassen macht auch den Geist wieder frisch.

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Wir garantieren nichts! Und pass auf dich auf – nie übertreiben und gerne mit den ExpertenInnen sprechen. Achte auf  Deine Gesundheit, gerade an Hitzetagen. Nicht jeder Tipp gilt für jeden Menschen. Eine Aufklärung vom Experten macht den Sommer zum heiß-kühlen Vergnügen.

EIN HEISSER SOMMER: Da kommt was …

… Energieeffizientes auf uns zu: PRIMA KLIMA ANLAGE

Wenn steckt denn da für Technik drin?

Eine Split-Klimaanlage besteht aus einem oder mehreren Geräten im Innenraum und einem Gerät an der Fassade oder auf dem Boden vor dem Haus. Beide verbunden über Kältemittelleitungen und eine Steuerleitung. Kältemittel transportiert die Wärme, die es an der Inneneinheit aufgenommen hat, nach draußen. Dort wird die Wärme an die Luft abgegeben und fließt wieder zurück. NOCH GENAUER? Das Gerät im Innenraum besitzt eine Fläche, man nennt sie Verdampfer. Daran strömt die angesaugte warme Raumluft vorbei. Im diesem Verdampfer nimmt ein Kältemittel die Wärme auf und es wird dadurch gasförmig. Das Kältemittel fließt weiter in den Verdichter (Kompressor). Er verdichtet mit hohem Druck das Kältemittel, erwärmt es bei diesem Vorgang. Einen ähnlichen Effekt kennen wir vom Fahrradreifenaufpumpen – das heiße Ventil. Das weiter erhitzte Kühlmittel (immer noch gasförmig) wird zum Außengerät geleitet. Der Wärmetauscher gibt dann die Wärme des Kältemittels an die Umgebungsluft ab. Das physikalische Gesetz lautet sinngemäß:  warme Luft fließt immer in Richtung kälterer Luft. Durch Abgabe der Wärme an die Außenluft wird das Kältemittel wieder flüssig. Ein Ventil verringert den Druck der Flüssigkeit weiter. Das Kältemittel fließt in den Innenraum. Und alles wieder von vorne.

Was viele Bauherren und Modernisierer nicht wissen: Auch mit einer Wärmepumpe lassen sich Wohnräume effizient, kostengünstig und umweltfreundlich kühlen – was bei anderen Heizsystemen nicht möglich ist.

OK, das war kompliziert:

WER KÜHLEN WILL, DER SOLLTE DIE FACHFRAU ODER DEN FACHMANN FRAGEN!

GEGEN DIE HITZE! Tipps & Tricks Teil 2. Damit Ihnen nichts entgeht. Lesen Sie auch Teil 1!

… manchmal haben wir einfach das Gefühl „nachhelfen“ zu müssen, die körpereigene Klimaanlage ein wenig unterstützen. Hier weitere Tipps und Tricks für „kühlendes Verhalten“. Jeder wie es ihm gefällt und guttut.

Powernap (Mittagsschläfchen): Zwischen 12 und 15 Uhr mal kurz (für 10 bis 20 Minuten) aufs Ohr legen. Der kurze Schlaf bringt schnell frische Energie für die zweite Tageshälfte.

Funktionswäsche  tragen: Sie transportiert Feuchtigkeit und Wärme nach außen. Der Schweiß bleibt nicht in den Fasern hängen.

Oben mit: Ein Hut oder irgendeine andere Kopfbedeckung schützt Kopf und Hirn vor dem Überhitzen. So bewahren wir uns einen „kühlen Kopf“.

Trinken, aber richtig: Getränke nie zu kalt. Je kälter, desto stärker gerät der Körper ins Schwitzen. Pro Tag 2 bis 3 Liter. Damit es auch schmeckt, vielleicht mit einem Schuss Holundersirup oder (Bio)Fruchtsaft.

Die gute alte … Wärmflasche: Mit kaltem Wasser befüllen, dann für zirka zwei Stunden in den Kühlschrank. Fertig für die heißen Füße.

No Alkohol: Hitze und Alkohol – beides belastet den Kreislauf.

Pausen einfach machen: Im Auto zum Beispiel fehlt die Konvektion (Wärmeabgabe). Die Hitze kann sich negativ auf das Reaktions-vermögen auswirken. Tricken und pausieren, Auto im Stehen richtig durchlüften.

Das kühlende Bett: Satin-Bettwäsche sorgt für einen Cool-Effekt. Auch in heißen Nächten.

Yoga-Atem: Versuchen Sie es: Zunge rollen, leicht aus dem Mund strecken. Dann durch den offenen Mund einatmen – durch die Nase ausatmen. Der Körper kühlt ab, die Körpertemperatur sinkt.

Wenn alles so einfach wäre!

GEGEN DIE HITZE! Damit wir immer fit bleiben. Tipps & Tricks Teil 1

Draußen wird es heißer, immer heißer. Unsere Nervenzellen senden bei Anstieg ein Alarmsignal an das Gehirn. Es aktiviert umgehend unsere Schweißdrüsen. Die Schweißproduktion startet. Erfrischend!  Der Schweiß gelangt durch die Poren an die Hautoberfläche. Hier verdunstet er, die Haut kühlt ab. So schützt sich unser Körper, reguliert selbstständig die Körpertemperatur auf ca. 37 Grad Celsius. Doch manchmal haben wir einfach das Gefühl „nachhelfen“ zu müssen, die körpereigene Klimaanlage ein wenig unterstützen.

Hier ein paar Tipps und Tricks für „kühlendes Verhalten“.

Jeder wie es ihm gefällt und guttut.

Elektrogeräte abschalten: Sie strahlen viel Hitze ab, können den Raum zusätzlich aufheizen.

„Normal“, lauwarm duschen: Bei der (eis)kalten Dusche ziehen sich die Poren der Haut zusammen. Nach einer ersten Abkühlung schwitzen wir noch mehr.

„Wasser essen“: Melonen sowie andere Südfrüchte verfügen über einen besonders hohen Wasser- und Mineralienanteil. Auch Suppen liefern Wasser nach.

„Gut“ lüften: Direkt nach dem Aufstehen die Fenster aufreißen und durchlüften. Am frühen Morgen ist die Luft noch schön kühl. Danach Fenster schließen und die Räume abdunkeln. Die Sonne muss leider draußen bleiben.

Fächern: Frische Luft zufächern, egal mit was, egal ob es „doof“ aussieht. Wer es cooler will, der nimmt einen Hand-Ventilator.

Sie haben die Wahl!

Teil 2 in wenigen Tagen!

die durchschnittliche Bürotemperatur aus den 1960ern stammt?

Wer kennt das Büro-Phänomen nicht: Während die Herren auch Winter im T-Shirt vorm PC sitzen oder unter Hemd und Krawatte schwitzen, klagen die Damen über kalte Finger und würden sich am liebsten in eine Decke wickeln.

Das hat einen guten Grund, wie zwei Forscher der Universität Maastricht kürzlich in einer Untersuchung heraus fanden: Die Durchschnittstemperatur in den meisten Büros basiert auf einer Formel aus den 60er Jahren, die auf die Bedürfnisse eines 40-jährigen Mannes von 70 Kilo Gewicht zugeschnitten sind. Also aus einer Zeit stammt, in der Frauen am Arbeitsplatz eher zu den Ausnahmeerscheinungen gehörten und daher erst gar nicht in irendwelche Rechnungen miteinkalkuliert wurden.

Mittlerweile hat sich die Situation aber geändert und die Forscher sprechen sich dafür aus, das Klima im Büro an die modernen Verhältnisse anzupassen. Während Männer eine Raumtemperatur von 21 Grad bevorzugen, fühlen sich Frauen bei warmen 24 Grad am wohlsten. Frauen frieren nun einmal schneller, weil sie meist weniger wiegen, einen höheren Körperfettanteil und einen langsameren Stoffwechsel haben.

Es lohnt sich aber auf die weiblichen Bedürfnisse einzugehen: Zum einen lässt sich der CO2-Ausstoß von Bürogebäuden reduzieren, wenn die Klimaanlage nicht ständig auf Hochtouren läuft. Darüber hinaus machen Arbeitnehmer, die nicht frieren, weniger Fehler, als ihre bibbernden Kollegen.

 

Mehr sparen beim Klimatisieren

Das Verschatten von Räumen durch Markisen und Jalousien hält Wärme draußen.
Wem das allerdings nicht ausreicht, und wer über den Kauf einer Klimaanlage nachdenkt, sollte sich ein sparsames Gerät mit hoher Effizienzklasse zulegen.

Ein Blick auf das EU-Energielabel informiert über die Effizienzklasse, die Kühlleistung, den Stromverbrauch und über die Lärmentwicklung. Mittlerweile gehören die meisten Geräte, die im Handel angeboten werden, der Effizienzklasse A an. Das hört sich zwar erstmal gut an, doch A-Geräte haben einen vergleichweise hohen Stromverbrauch. Die effizientesten Klimaanlagen, die sogenannten Splitgeräte, sind in der A+++-Klasse erhältlich.

Bildquelle: STIEBEL ELTRON

 

Klimaanlage: Split oder Mono?

Ein Klimagerät transportiert die Wärmeenergie von drinnen nach draußen. Das funktioniert auf zwei Wegen: Bei den zweiteiligen Splitgeräten befindet die kühlende Fläche im Innengerät, das sich im Wohnraum befindet. Das Außengerät, das man zum Beispiel auf den Balkon stellen oder an die Fassade montieren kann, beherbergt eine wärmeableitende Fläche. Innen- und Außengerät sind hier durch flexible Rohrleitungen verbunden.
Bei den energieintensiveren Monoblockgeräten stecken die kühlende und wärmende Fläche dagegen im selben Gehäuse. Die Wärme wird hier über einen dicken Schlau durch das Fenster nach draußen abtransportiert.
Fazit: Splitgeräte sind deutlich sparsamer als Kompaktgeräte. Außerdem kühlen sie die Räume schneller und geräuschärmer, sind allerdings auch in der Anschaffung teurer und erfordern einen Wanddurchbruch.

Bildquelle: Stiebel Eltron