Kategorie-Archiv: Kleingeräte

HALT! Doch nicht sofort auf den Müll! Reparieren statt neu kaufen!

Wer ärgert sich nicht, gibt ein Elektrogerät sprichwörtlich den Geist auf. Der Kaffeeautomat leckt, im Kühlschrank taut das Eis im Tiefkühlfach oder die Trommel der Waschmaschine will einfach nicht mehr.

Doch muss eine Neuanschaffung die einzige Lösung sein? Bei vielen Geräten lohnt es sich in eine Reparatur zu investieren und damit wertvolle Energie und Ressourcen für die Herstellung neuer Produkte und Umweltbelastungen durch die Entsorgung des Altgeräts zu sparen.

Preiswert ist nicht immer gut

In der Praxis ist ein Zusammenhang zwischen Preis und Lebensdauer des Produktes erkennbar. Das belegt unter anderem die Stiftung Warentest mit ihren Lebensdauer- prüfungen, die zeigen, dass preiswerte Geräte wesentlich anfälliger für Defekte und Ausfälle sind. Das muss natürlich nicht die Regel sein!

Je nach Gerät lassen sich manche Verschleißteile aber auch durch den Nutzer ganz leicht selbst austauschen. Angaben dazu findet man in der jeweiligen Bedienungsanleitung. Oft auch online auf der Website des Herstellers zu finden.

Fazit: Kurz überlegen statt schnell wegwerfen!

SMART und „intelligent“ in den eigenen 4 Wänden! Elektroinstallation im Smart Home

Wir reden viel über „Smart Home“, doch kennen wir die genaue Definition. Ab sofort schon, denn von einem „Smart Home“ (frei übersetzt: „intelligentes Zuhause“) spricht man, wenn die im Haus oder in Wohnräumen verwendeten Geräte und Bedienelemente sowohl der elektrischen Anlage als auch der Heizungs­-, Klimatisierungs-­ und Lüftungsanlagen sowie der Verschattungssysteme (sprich Rollladen) untereinander vernetzt sind sowie für bestimmte Aufgaben programmierbar. Das war aber noch nicht alles.

Die interne und externe Kommunikationstechnik, die Multimedia­ und Sicherheitstechnik wie Elektrohaushaltgeräte können ebenso in das Smart Home eingebunden sein. Zudem lassen sich auch Assistenzfunktionen und Dienste für umgebungsunterstütztes Wohnen (genannt Assisted Living – kurz AAL) sowie Sicherheitsfunktionen in ein solches Gebäudesystem integrieren. Smart Home unterstützt seinen Nutzer bei den alltäglichen Betriebsabläufen.

Ganz bequem haben es Anwender mit einer Steuerung über das Internet bzw. mit Hilfe von Apps.

Mehr als Sie dachten?

https://www.elektro-plus.com/smart-home

Fragen Sie den Experten nach den Möglichkeiten und welches Smart Home für Ihre Bedürfnisse am besten passt.

GEGEN DIE HITZE! Tipps & Tricks Teil 2. Damit Ihnen nichts entgeht. Lesen Sie auch Teil 1!

… manchmal haben wir einfach das Gefühl „nachhelfen“ zu müssen, die körpereigene Klimaanlage ein wenig unterstützen. Hier weitere Tipps und Tricks für „kühlendes Verhalten“. Jeder wie es ihm gefällt und guttut.

Powernap (Mittagsschläfchen): Zwischen 12 und 15 Uhr mal kurz (für 10 bis 20 Minuten) aufs Ohr legen. Der kurze Schlaf bringt schnell frische Energie für die zweite Tageshälfte.

Funktionswäsche  tragen: Sie transportiert Feuchtigkeit und Wärme nach außen. Der Schweiß bleibt nicht in den Fasern hängen.

Oben mit: Ein Hut oder irgendeine andere Kopfbedeckung schützt Kopf und Hirn vor dem Überhitzen. So bewahren wir uns einen „kühlen Kopf“.

Trinken, aber richtig: Getränke nie zu kalt. Je kälter, desto stärker gerät der Körper ins Schwitzen. Pro Tag 2 bis 3 Liter. Damit es auch schmeckt, vielleicht mit einem Schuss Holundersirup oder (Bio)Fruchtsaft.

Die gute alte … Wärmflasche: Mit kaltem Wasser befüllen, dann für zirka zwei Stunden in den Kühlschrank. Fertig für die heißen Füße.

No Alkohol: Hitze und Alkohol – beides belastet den Kreislauf.

Pausen einfach machen: Im Auto zum Beispiel fehlt die Konvektion (Wärmeabgabe). Die Hitze kann sich negativ auf das Reaktions-vermögen auswirken. Tricken und pausieren, Auto im Stehen richtig durchlüften.

Das kühlende Bett: Satin-Bettwäsche sorgt für einen Cool-Effekt. Auch in heißen Nächten.

Yoga-Atem: Versuchen Sie es: Zunge rollen, leicht aus dem Mund strecken. Dann durch den offenen Mund einatmen – durch die Nase ausatmen. Der Körper kühlt ab, die Körpertemperatur sinkt.

Wenn alles so einfach wäre!

Kaffee erst ab 9.30 Uhr! Neurowissenschaftler bestimmt die beste Kaffee-Zeit.

Gibt es einen falschen Zeitpunkt für den Kaffeegenuss? Ein amerikanischer Neurowissenschaftler ermittelte den idealen Zeitraum, denn wer zu früh trinkt, dem entgeht der optimale Wachmacher-Effekt.

Dafür sorgt aber ohnehin bereits das körpereigene Hormon Cortisol, das der Körper beim Aufstehen ausschüttet. Am meisten davon zwischen 8 und 9 Uhr aus.

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/wirkungslos-zur-falschen-zeit-neurowissenschaftler-erklaert-jetzt-ist-der-beste-zeitpunkt-fuer-ihren-kaffee_id_10704696.html

Wer den nächsten Push braucht, dem wird die Zeit zwischen 9.30 und 11.30 Uhr empfohlen. Wem es um den Genuss geht, der bleibt einfach bei seinen alten Gewohnheiten.

Für Komfort, Genuss und Geldbeutel ebenso wichtig bleibt bei einer Neuanschaffung die Frage nach der geeignetsten Kaffeemaschine.

Besonders stromsparend oder umweltschonend sollte sie sein. Fast schon eine Gewissensfrage. Hier ein paar Tipps, die bei der Neuanschaffung helfen können.

https://utopia.de/ratgeber/kaffeemaschinen-kaufen-kaffeevollautomaten/

Dunstfrei Kochen. Mit Vergnügen!

Etwa 70 Prozent aller deutschen Haushalte haben sie. Aber was können sie denn? Moderne Dunstabzugshauben sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch besonders leistungsstark, sorgen für mehr Komfort und Effizienz. Oft jahrzehntelang verwendet scheint die Dunstabzugshaube ein unterschätztes Gerät in unserer Küche. Doch da scheint ja viel mehr dran zu sein, an dem Ding, das meist so unbeachtet über dem Herd hängt. Elegant im Glas- oder Edelstahl-Design oder fast unsichtbar im Kochfeld integriert kann sie tatsächlich ein optisches Highlight in jeder Küche sein.

Die große Frage: Umluft oder Abluft? Fett und Gerüche filtern beide, Ablufthauben führen den Küchendunst nach draußen ab. Dies befreit den Raum zusätzlich von Wärme und Feuchtigkeit.

Auch bei Intelligenz und Effizienz legten Dunstabzugshauben zu. Mehr wissen lohnt sich!

Weitere Informationen und hilfreiche Tipps für die Kaufentscheidung stellt die Initiative HAUSGERÄTE+ in ihrer Checkliste „Dunstabzugshauben“ bereit. Kostenloser Download

https://www.hea.de/presse/dunstfreies-kochvergnuegenfreies-kochvergnuegen

Weitere Informationen und hilfreiche Tipps für die Kaufentscheidung. Checkliste „Dunstabzugshauben“ kostenlos downloaden!

WIE HEISST DEIN SCHATZ? Sag uns, wie nennst du dein Auto, deinen Mixer oder die Bohrmaschine???

Energieeffizienz kann jede Menge Spaß machen. Macht mit! Wir suchen euch, die Besitzer von energiebetriebenen Gebrauchsgegenständen, denen Ihr einen (KOSE)Namen gegeben habt. Wie heißt euer Auto, der Akkuschrauber, der Mixer oder gar der Staubsauger? Vielleicht Klaus, Mausi, Baby, Hammer, Susi oder Keule? Wie nennt IHR euren ganzer Stolz, euren Liebling, euren Schatz?
Postet ein Foto oder Video von euch beiden!

https://www.motor-talk.de/news/spring-an-schatzi-t6153428.html

Schnell und sparsam Eier kochen

Nicht nur zu Ostern sind Eier eine beliebte Speise. 235 Eier pro Person wurden im Durchschnitt laut Bundesanstalt für Landwirtschaft im Jahr 2016 verzehrt; drei Stück mehr als im Jahr zuvor. Zum Osterfest steigt die Nachfrage nach Eiern zwar, aber nur geringfügig. Im Durchschnitt essen wir zu Ostern zwei Eier mehr als sonst. Dagegen verbrauchen wir in der Vorweihnachtszeit fürs Plätzchenbacken weitaus mehr Eier.

Besonders energieeffizient werden Eier im Eierkocher zubereitet, der spart im Vergleich zur Herdplatte bis zu 75 % Strom ein. Darüber hinaus hilft das Gerät bei der optimalen Zubereitung des Frühstückeis. Eierkocher lohnen sich besonders in Haushalten, in denen oft und viele Eier gegessen werden, oder zu Ostern, wenn eine größere Menge gekocht werden soll.

Die Geräte sind so sparsam, weil die Eier nicht im Wasser gekocht, sondern im Wasserdampf gegart werden. Je mehr Eier sich dabei im Eierkocher befinden, desto weniger Wasser wird benötigt, da der Wasserdampf an der größeren Eieroberfläche kondensieren und wieder verdampfen kann.

Tipp: Bestückt mit bunten Eiern ist ein Eierkocher ein schönes Geschenk für das Osterfest.

Spartipp Wasserkocher: Die richtige Füllmenge

Ein Wasserkocher ist nicht bloß etwas für Teeliebhaber, er sollte in keinem Haushalt fehlen. Das Gerät bringt Wasser nicht nur schneller zum Kochen als der Elektroherd, es spart dabei auch noch ein Drittel der Energie ein. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie den Wasserkocher nur mit der tatsächlich benötigten Menge Wasser befüllen. Wer immer zu viel Wasser kocht, steigert den Energiebedarf und den CO2-Ausstoß unnötig. Erhitzen wir beispielsweise täglich einen Liter Wasser zu viel, macht das 25 kg CO2 im Jahr. Andererseits sparen wir etwa zehn Euro jährlich, wenn wir nur so viel Wasser kochen, wie wir brauchen. Übrigens: Qualitativ minderwertige Wasserkocher schalten sich oft erst eine Minute nach dem Kochen ab. Achten Sie also beim nächsten Kauf auf einen guten Wasserkocher. Auch verkalkte Geräte haben einen erhöhten Energiebedarf.

Elektrogeräte, die man sich sparen kann

Wir bekommen sie von Freunden und Verwandten geschenkt, oder kaufen sie selbst: Elektrische Geräte, die eigentlich niemand braucht. In den meisten Fällen landen sie nach kurzfristiger Nutzung in der hintersten Schrankecke oder fristen ihr Dasein als Staubfänger auf irgendeinem Küchenregal.

Zu beachten gilt: Diese Geräte wurden unter Einsatz von Energie produziert! Daher sollte man sich genau überlegen, was im eigenen Haushalt notwendig ist!
Hier eine Liste von Geräten, auf die man aus unserer Sicht getrost verzichten kann:

1. Elektrischer Dosenöffner: Es ist kein Kraftakt, eine Dose mit einem herkömmlichen Öffner aufzubekommen
2. Elektrische Salatschleuder: Wer braucht schon einen Motor, um Salat zu machen?
3. Elektrische Fliegenklatsche: Nur was für Tierquäler. Die Insekten bekommen einen  elektrischen Schlag versetzt, der nicht immer tödlich ist.
4. Elektrischer Messerschleifer: Zum Schärfen kann auch ein Wetzstahl benutzt
werden.
5. Popcornmaschine: Nur für ausgesprochene Popcorn-Liebhaber. Ansonsten reicht ein großer Topf mit Deckel. Außerdem gibt’s im Supermarkt viele Sorten Mikrowellen-Popcorn.
6. Elektrische Obst- und Gemüseschäler: Äpfel sollte man zum Beispiel nicht schälen! Vitamine und Ballaststoffe befinden sich in der Schale. Alles andere geht gut mit dem mechanischen Sparschäler!
7. Elektrische Pfeffer- und Salzmühle: Benötigen bis zu acht Batterien und man versteht am Esstisch sein eigenes Wort nicht mehr!
8. Elektrische Parmesanreibe: Siehe Elektrische Pfeffermühle

Buch oder E-Book-Reader?

E-Books werden zwar immer beliebter, allerdings gibt es noch immer sehr viele Bücher-Nostalgiker, die auf die papierende Variante in den Händen und im Bücherregal nicht verzichten wollen.
Dabei ist ein E-Book-Reader vor allem für Vielleser nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlicher. Ab der Lesemenge von zehn Büchern im Jahr sparen wir mit der elektrischen Variante Energie, Papier und Treibhausgase.
Zum Vergleich: Die Herstellung von zehn Büchern mit 200 DIN-A5-Blättern aus Frischfaserpapier verursacht rund elf Kilogramm CO2. Bücher aus Recyclingpapier kommen auf neun Kilogramm. Die Herstellung und Nutzung eines E-Book-Readers liegt bei etwa acht Kilogramm CO2.
Für die gute Energiebilanz sorgt das stromsparende E-Ink-Display, das ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt und lediglich beim Umblättern Strom zieht. Die Akkus halten bis zu zwei Wochen. Zudem stellen die E-Ink-Displays den Text scharf und kontrastreich dar und ermöglichen somit eine hohe Lesequalität.
Wer neben Büchern auch noch Zeitungen auf seinem E-Book-Reader liest, kann einen besonders großen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Quelle: Öko-Institut e.V.