Kategorie-Archiv: Hätten Sie gewusst…

Schlaue Natur! Der Eisbär und sein cooles Fell.

Eisbärenfelle sind wie Sonnenkollektoren. 0° Celsius: Sie wandeln Tageslicht bis zu 40% in Energie um. Sehr gut! Eisbärenfelle nutzen zirka 95% des Tageslichts, um es in ihre persönliche Wärmeenergie umzusetzen. Die sehr effiziente Wärmeisolation und Lichtleitung des Eisbärfells findet sich bereits seit einigen Jahren wieder in der Forschung im Bereich Wärmedämmung sowie Gebäudeisolation.

Coole Tiere: Eisbären agieren als der perfekte „Wärmeeinfänger“ und Speicher. Die  farblosen Fellhaare (die Reflexion lassen sie als weiß erscheinen) fangen das Sonnenlicht ein, leiten es direkt auf die schwarze Haut. Dort findet die Umwandlung von Licht in Wärme statt sowie die Absorption („Aufnahme“). Zudem sorgen die hohlen Haare für ein zusätzliches isolierendes Luftpolster. Kaum Wärme kann entweichen. Cool, oder?

Wo wird das Prinzip des Eisbärenfells verwendet? Zum Beispiel bei Fassaden. Die Fassade wirkt hier als Wärmespeicher, der die angenehme Strahlungswärme der Sonne zeitverzögert an die Innenräume abgibt.

Wer kennt denn Eisbärpavillon? Hier mehr erfahren: https://www.ditf.de/de/index/aktuelles/pressemeldungen/detail/energieeffizientes-textiles-bauen-nach-dem-vorbild-des-eisbaerfells.html

FLIEGEN MIT FETT! 10.000 Meter über der Erde:

Bei Frittierfett handelt es sich häufig um ein Abfallprodukt der Gastronomie. Dieses kann nach Säuberung als Treibstoff genutzt werden. Es lässt sich bedenkenlos mit Kerosin mischen. Ziel, den CO2-Ausstoß pro Flug zu reduzieren. Testflüge zeigten erste Erfolge dieses Bio-Treibstoffs. Einziger Wermutstropfen, der Energieaufwand, um das Fett zu reinigen und aufzubereiten ist zu groß, und die Effizienz daher fraglich. Die Idee ist nicht neu. Es gibt bereits Kraftfahrzeuge, die mit recyceltem Altspeiseöl fahren.

Kerosin, Benzin, Diesel, Speiseöl, Strom oder Sonne, die Treibstoffalternativen für unsere Mobilität machen die Zukunft der Antriebe weiter spannend … und hoffentlich energieeffizient. https://www.geo.de/reisen/reisewissen/2858-rtkl-klm-frittierfett-ueber-den-wolken

Wie oft sollte ich duschen? Die 10 häufigsten Irrtümer aus der Welt der Hygiene

Haben Sie darüber überhaupt schon mal nachgedacht? Jetzt Achtung: wer wenig schwitzt und nicht mit Schmutz in Berührung kommt, nur alle zwei bis drei Tage. Das meinen Dermatologen. Hautärzten reicht also auch mal die berühmte „Katzenwäsche“, z.B. mit dem Waschlappen. Wenn duschen, dann aber Vorsicht bei der Duschtemperatur. Je heißer das Wasser, desto mehr Fett und Feuchtigkeit verliert die Haut. Ab bereits vier Minuten heißes Duschen spült das Wasser fast die gesamte schützende Fettschicht ab. Empfohlen: lauwarme 32 bis 36 Grad.

Und noch mehr verrückte Fragen. Wie oft sollte man Handtücher waschen? Wie oft sollte man die Haare waschen? …

https://www.wunderweib.de/wie-oft-sollte-ich-was-waschen-die-10-haeufigsten-irrtuemer-14172.html

Alles sauber auf See? Neueste Antriebe für Kreuzfahrtschiffe

Sind Kreuzfahrtschiffe Umweltsünder? Geht es auch ohne Schweröl? Als erstes Kreuzfahrtschiff fährt die Aida Nova, gebaut in einer Rostocker Reederei, vollständig mit flüssigem Erdgas (LNG). Zwei der riesigen Flüssigkeitstanks mit seiner Länge von jeweils 35 Metern und einem Durchmesser von 8,25 Metern sorgen für den Nachschub. Erdgas gilt zwar als sauberster fossiler Brennstoff, doch umweltgerecht kreuzt das Schiff wohl doch noch nicht ganz. Denn der Hybrid kann nicht ohne Diesel. Während in der Kreuzfahrtindustrie die Zukunft gerade eingeläutet wird, haben  Fährbetriebe auf kurzen Strecken Antriebsinnovationen bereits umgesetzt. Seit Mai 2015 pendelt die Elektrofähre „Ampere“ auf der sechs Kilometer langen Route im norwegischen Sognefjord zwischen Lavik und Oppedal.

Bei der Fortbewegung auf dem Wasser erwarten uns wohl noch erstaunliche und spannende Fortschritte! Ahoi! https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/schiffbau/kreuzfahrtschiff-mit-erdgasantrieb-nicht-ohne-diesel/

DER KÜHLSCHRANK-TRICK! Energiesparen. Sonderbar und merkwürdig!

Die Kühlschranktür öffnet sich und bis zu 30% der Kaltluft entweichen. Und feuchte, warme Luft geht hinein. Daraus resultiert die Erwärmung der Lebensmittel und Getränke, der Kühlkompressor muss arbeiten und es ausgleichen. Das kostet natürlich Strom. Einer der größten Stromver-braucher im Haushalt leistet somit permanent „Zusatzschichten“.

Was kann man tun? Immer mal kurz überlegen, ob man sofort den Kühlschrank öffnen muss. Was mache ich aber nach dem Großeinkauf? Offen lassen, bis alles drin ist? Am besten schnell, schnell ohne Verzögerung. Oder zwischendurch mal schließen? Neuere Geräte piepsen, um zu erinnern, doch sollten wir uns sofort darauf einlassen? Die Antwort: es kommt darauf an. 

Tipp: Kühlschrank schnell und strukturiert ein- bzw. ausräumen. Wie immer gilt, achtsam mit Energie umgehen. Zum Beispiel minutenlang vor dem offenen Kühlschrank zu stehen, sich zu überlegen, was man denn nun zum Mittagessen machen könnte, wäre wohl das Gegenteil. Unachtsames Verhalten kann viel Geld kosten. Zudem sind alte Kühlschränke wahre „Stromfresser“. Sprechen Sie bei einer Kühlschrank-Neuanschaffung mit dem Experten auch über die Energieeffizienz. Es wird sich lohnen!

Dusche oder Wanne? Sparen oder prassen?

Die alte Frage, gerade im Winter oft höchst aktuell. In die Wanne oder eine schnelle Dusche. Dabei geht es nicht immer nur um die Zeit oder die persönliche Vorliebe, sondern auch um Bares. Was ist billiger, baden oder duschen? Für das Vollbad fließen rund 150 Liter Wasser, während sich die 5-Minuten-Dusche schon mit 50 Litern oder noch weniger begnügt. Interessant zu wissen, dass baden und duschen den größten Teil am Gesamtwasserverbrauch eines Haushalts ausmachen. Verfügt der Haushalt über eine Badewanne, dann stellt sich die Frage nach der möglichen Wasser- und auch Energieersparnis. Ein Vollbad benötigt zum Beispiel so viel Strom, dass man davon 120 Stunden fernsehen könnte. Ok, was nun? Kleine Tipps helfen der Energieeffizienz.

Bis zehn Minuten duschen gewinnt gegen das Vollbad. Ein „Schnellbad“ mit einer halbvollen Wanne spart 50% Wasser. Spezielle Duschköpfe mit feinem Sprühstrahl sparen Wasser, wie auch das Abdrehen der Dusche beim Haarwaschen oder Körperduschgelen. Über allem aber steht das Bewusstsein zu wissen, was man tut!

Viel Vergnügen in der nächsten heißen Wanne oder bei einer erfrischenden Dusche!

https://praxistipps.focus.de/duschen-oder-baden-was-ist-besser_56464

zu Silvester rund 5000 Tonnen Feinstaub freigesetzt werden?

Nun ist es wieder soweit: Ein Jahr ist vergangen und wir begrüßen das neue Jahr mit Feuerwerk und Sekt. Mit den Millionen Feuerwerkskörpern, die gleichzeitig um Mitternacht explodieren, gelangen ordentlich viele Feinstaubpartikel in die Luft. Das Umweltbundesamt schätzt, dass wir zwischen 100 und 200 Millionen Euro zum Jahreswechsel deutschlandweit in Form von Raketen und Böllern verpulvern. Dabei werden rund 5.000 Tonnen Feinstaub frei gesetzt, was in etwa einem Sechstel der gesamten jährlichen Feinstaub-Emissionen im Straßenverkehr entspricht.

Feinstaub ist in jeglichen Mengen gesundheitsschädlich, denn es fördert die Erkrankungen der Atemwege. Doch im Gegensatz zu der permanenten Belastung durch den Straßenverkehr, klingt das Silvesterfeuerwerk schneller wieder ab. Wie schnell, hängt von den Wetterbedingungen ab. Bei kräftigem Wind verflüchtigen sich die Schadstoffe besser. Ohne Wind bleibt der Feinstaub über viele Stunden in der Luft und reichert sich in den unteren Atmosphäreschichten an.

Erneuerbare 38 Prozent unseres Stromverbrauchs decken?

Erneuerbare Energien sind auf der Überholspur. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres konnten sie fast 40 Prozent unseres Bruttostromverbrauchs decken. Das ist ein Anstieg von drei Prozent zum Vorjahreszeitraum. Grund dafür sind die guten Wetterbedingungen, so hatten wir in mehreren Monaten ein starkes Windaufkommen und besonders viele sonnige Tage.

Insgesamt 170 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen wurden in den ersten drei Quartalen 2018 erzeugt. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch 155,5 Mrd. kWh. Die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle nimmt dagegen stetig ab. In diesem Jahr lag sie sie bei 172 Mrd. kWh und damit um sieben Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 184 Mrd. kWh..

Quelle: bdew

ein Zehntel des weltweit verbrauchten Stroms für den Betrieb von Klimaanlagen genutzt wird?

Der Sommer in diesem Jahr hat zumindest in Europa neue Hitzerekorde gebrochen. Kaum verwunderlich, dass auch der Verkauf von Klimaanlagen in die Höhe geschossen ist: In jeder Sekunde gehen weltweit zehn Klimaanlagen über die Ladentheken. Rund 1,6 Milliarden Klimaanlagen sind aktuell in Betrieb, die Hälfte davon in den USA und China. Laut der Prognose der IEA (Internationale Energieagentur) wird sich die Zahl bis zum Jahr 2050 sogar auf 5,6 Milliarden Geräte mehr als verdreifachen.

Was viele Bauherren und Modernisierer nicht wissen: Auch mit einer Wärmepumpe lassen sich Wohnräume effizient, kostengünstig und umweltfreundlich kühlen – was bei anderen Heizsystemen nicht möglich ist.

der Aufkleber „Keine Werbung“ rund 33 Kilo Papiermüll im Jahr spart?

Durchschnittlich verbrauchen wir in Deutschland pro Kopf 250 Kilogramm Papier im Jahr. Davon landen etwa 33 Kilo jährlich als Werbeprospekte in unseren Briefkästen. Die Produktion der kostenlosen Zeitungen und Werbesendungen gehen mit einem enormen Wasser- und Energieverbrauch einher, dabei landen die meisten davon ungelesen in der Papiertonne.

Ein Briefkastenaufkleber „Keine Werbung“ untersagt den Einwurf von unadressierten Prospekten und spart so über 33 Kilogramm Papier im Jahr. Langfristig werden dadurch Bäume gerettet, denn die unverteilten Werbebroschüren werden zurück an den Hersteller geschickt. Dieser ist für die fachgerechte, kostenpflichtige Entsorgung zuständig. Bei zu viel Rücklauf fallen die künftigen Auflagen kleiner aus. Ein Aufkleber auf dem Briefkasten trägt also zur Müllvermeidung bei.