Kategorie-Archiv: Garten und Terrasse

Eigenes Gemüse anbauen in der Stadt

Angehende Gemüse-Gärtner und Stadtmenschen aufgepasst: Wer schon immer sein eigenes Gemüse anpflanzen und ernten wollte, aber keinen grünen Daumen hat oder von langfristigen Schrebergartenpachtverträgen und Kleingartenverordnung nichts hält, kann von Mai bis November einen Gemüsegarten mit Rund-um-Service mieten. „Meine Ernte“ bietet deutschlandweit in 20 Städten die Möglichkeit, ein Stück Land mit Gemüse zu bewirtschaften.

Die Vorbepflanzung mit über 20 Gemüsearten — von Bohnen bis Zwiebel — übernehmen Profis. Hobby-Gärtner können dann nach Herzenslust hegen, pflegen, ernten und nachpflanzen. Das hat mehrere Vorteile: Gartenarbeit in der Natur ist erholsam und macht glücklich und der Anbau von regionalem und saisonalem Gemüse entlastet die Umwelt. Keine Sorge, der Garten braucht keine tägliche Zuwendung,  2-3 Stunden Aufmerksamkeit pro Woche reichen aus.

Wer einen Garten bucht, bekommt zudem die komplette Ausrüstung wie Gartengeräte und Gießwasser gestellt. Die Rundumbetreuung durch das „Meine Ernte-Team“ unterstützt bei der Gartenarbeit und beantwortet alle Fragen. Buchbar sind kleine Gemüsegärten mit etwa 45 qm für 229 Euro, oder Familien-Gemüsegärten mit 90 qm für 439 Euro pro Saison. Alle Infos gibt es hier.

Sommerzeit ist Grillzeit

Kein Sommer ohne leckeres Barbecue. Die Zubereitung von Fleisch und Gemüse auf Holzkohle ist unter deutschen Grillfans am beliebtesten, denn bei dieser Methode erhält das Grillgut sein typisch rauchiges Aroma. Leider verursacht diese Variante auch am meisten umweltschädliche CO2-Emissionen und gesundheitsschädliche Dämpfe; dann nämlich, wenn Fett und Flüssigkeit auf die Holzkohle tropfen.
Wesentlich klimafreundlicher und gesünder sind dagegen Gas- und Elektrogrills. Ein Gasgrill ist zwar in der Anschaffung deutlich teurer als ein Holzkohlegrill. Er ist aber auch viel schneller betriebsbereit, lässt sich besser regulieren und verursacht kaum Rauch. Das gilt auch für den Elektrogrill. Da die elektrischen Geräte meist klein und handlich sind, lassen sie sich auch problemlos in der Wohnung oder auf dem Balkon aufstellen. Hochwertiger Modelle mit Deckel verbrauchen grundsätzlich am wenigsten Stroms.
Auch auf das leckere Raucheraroma muss beim Gas- und Elektrogrill nicht mehr verzichtet werden: Räucherpellets, Smoking Chips oder Holzspäne, die in Alufolie gewickelt oder in die Räucherbox gefüllt auf den Grill gelegt werden, sorgen für den richtigen Geschmack.

Energiesparen beim Rasenmähen

Die Grill- und Gartensaison ist eingeläutet. Spätestens jetzt wird es auch Zeit, über die Rasenpflege nachzudenken. Hier ein paar Tipps, was Sie beim Rasenmähen beachten sollten:

• Bevor Sie mit dem Mähen beginnen, sollten Sie den Rasen mit einer Harke von Ästen oder ähnlichem befreien. Der Rasen sollte außerdem trocken sein. Nur so können die Messer des Mähers ungehindert arbeiten.

• Nutzen Sie bei Rasenflächen unter 200 Quadratmetern einen Handrasenmäher. Der ist umweltfreundlich, spart Energie und Sie tun nebenbei noch was für Ihre Fitness. Handmäher liefern außerdem den saubersten Schnitt! Wenn es aber doch ein Elektromäher sein sollte, achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Verbrauchswerte!

• Machen Sie ruhig Tempo beim Mähen! Umso schneller Sie arbeiten, umso weniger Energie verbrauchen Sie und umso mehr Zeit haben Sie zum Grillen.

• Größe und Schnittbreite des Mähers sollten zur Grasfläche passen. Eine große Rasenfläche ist mit einem großen Gerät und einer großen Schnittbreite schneller bewältigt.

• Selbstfahrende Rasenmäher verbrauchen Energie für den Fahrbetrieb. Prüfen Sie also, ob Sie ein solches Gerät tatsächlich benötigen, obwohl es sich sicherlich toll fahren lässt!

• Trimmen Sie Ihren Rasen regelmäßig. Zu lang gewachsene Grashalme lassen sich schwer schneiden und Sie brauchen mehr Energie und Zeit. Ein zu kurz geschnittener Rasen wird allerdings bei zu starker Sonneneinstrahlung schnell braun. Beim ersten Schnitt sind 4 Zentimetern optimal!

• Und zu guter Letzt noch ein Sicherheitstipp: Mit einem ausreichend langem Elektrokabel lässt sich der Rasen zügiger mähen. Doch Vorsicht: Das Kabel kann leicht unter den Mäher geraten.