Kategorie-Archiv: Energieverbrauch

Zeitumstellung auf Winterzeit

Jedes Jahr im Herbst werden die Uhren umgestellt, und zwar am letzten Wochenende im Oktober. In diesem Jahr werden also am Sonntag, den 28. Oktober 2018 um 3 Uhr in der Früh alle Uhren um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt. Das heißt, wir können eine Stunde länger schlafen, aber dafür wird es auch eine Stunde früher dunkel.

Das könnte die letzte Umstellung auf Winterzeit werden, denn nachdem sich Mehrheit der EU-Bürger bei einer Abstimmung gegen eine Zeitumstellung ausgesprochen hat, denkt die EU-Kommission nun über die Abschaffung derselben ab März 2019 nach. In diesem Fall könnte jedes Land für sich entscheiden, ob es dauerhaft die Sommer- oder Winterzeit haben will.

In Deutschland wurde die Zeitumstellung 1980 eingeführt, mit dem Ziel Energie zu sparen. Mit der Einführung der Sommerzeit sollte das Tageslicht besser genutzt werden, also das Licht erst später eingeschaltet werden. Allerdings wird diese Energieersparnis aufgehoben, da wir im Herbst und Frühjahr nun morgens eine Stunde früher heizen.

Strom sparen im Büro

Nicht nur in den eigenen vier Wänden, auch im Büro gehört Energiesparen zum guten Ton. Hier ein paar Anregungen:

  • Wer veraltete Beleuchtungssysteme gegen moderne LED-Leuchten tauscht, kann viel Geld sparen. Bewegungsmelder im Flur oder Schilder an der Tür („Licht aus?“) reduzieren ebenfalls die Energiekosten.
  • Mit Strommessgeräten lässt sich auch der Stromverbrauch von Elektrogeräten im Büro erfassen. Ist dieser zu hoch, lohnt es sich über die Neuanschaffung von effizienteren Geräten nachzudenken.
  • Schaltbare Steckdosenleisten trennen alle angeschlossenen Geräte per Knopfdruck vom Netz.
  • Nicht jeder Arbeitsplatz benötigt einen eigenen Drucker. Viel Energie lässt sich sparen, wenn ein Gerät von mehreren Personen gemeinsam genutzt und auf überflüssiges Ausdrucken verzichtet wird.
  • Für kurze Arbeitspausen sollte man am PC den Energiesparmodus aktivieren. Ab einer halben Stunde Pause und zum Feierabend ist es sinnvoll, den Rechner und andere Geräte am Arbeitsplatz ganz auszuschalten.
  • Gerade im Winter sollten die Fenster niemals auf „Kipp“ stehen. Dadurch geht kostbare Heizenergie verloren. Lieber mehrmals täglich bei abgeschalteter Heizung Stoßlüften. Tipp: Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sorgen für frische Luft und sparen langfristig Heizkosten.
  • Im Sommer gehören gerade in Büros Klimaanlagen zu den größten Stromverbrauchern überhaupt. Strom spart, wer auf eine extreme Kühlung verzichtet. Dadurch lässt sich meist auch eine Erkältung vermeiden.
  • Auch in der Tee-Küche steckt viel Einsparpotenzial: Den Geschirrspüler immer voll beladen, das Essen in der Mikrowelle aufwärmen statt auf dem Herd und zum Warmhalten des Kaffees lieber eine Thermoskanne als die Kaffeemaschine nutzen.

Mehr Durchblick beim Energielabel

Die Europäische Union will das Energielabel reformieren. In Zukunft sollen Elektrogeräte übersichtlicher gekennzeichnet werden. Die Energieklassen werden dann nicht mehr wie bisher von A+++ über A bis D reichen, sondern schlicht von A bis G. Dabei wird A für die beste und G für schlechteste Energieeffizienz stehen. Eigentlich wurde diese einfache Skala bereits 1995 eingeführt. Als jedoch neue Geräte hinzu kamen, wurde die bessere Energieeffizienz mit einem, zwei oder drei zusätzlichen Pluszeichen ausgezeichnet. Geräte der Kategorie A wirken zwar auf den ersten Blick sparsam, sind es aber häufig nicht. Künftig soll die A dauerhaft die beste Klasse bleiben. Immerhin achten 85 Prozent der europäischen Kunden beim Kauf von Elektrogeräten auf die Energieeffizienz. Die Neureglung soll 2020 in Kraft treten.

Wie der Körper Energie spart

Bisher haben wir geglaubt, dass der Energieverbrauch linear mit der körperlichen Bewegung steigt. Also: Viel Sport, viel Gewichtsverlust. Das ist leider ein Irrtum. Amerikanische Forscher wollen jetzt herausgefunden haben, dass bei besonders aktiven Menschen der Energieverbrauch irgendwann sein Limit erreicht. Oder anders ausgedrückt: Umso mehr Sport ein Mensch treibt, desto weniger Energie verbraucht er zum Ausgleich in den Ruhephasen.
Der Spareffekt scheint eine evolutionäre Anpassung des Körpers, um den Energiebedarf möglichst gering zu halten. Ausgelöst wird dieser Effekt möglicherweise durch bestimmte Botenstoffe, die von aktiven Muskeln abgegeben werden. Bei körperlicher Anstrengung senden sie das Signal zum Energiesparen. Nach dem Sport fahren die Körperzellen daher die Aktivitäten herunter und der Grundumsatz sinkt.
Sportmuffel sollten diese Erkenntnis allerdings nicht als Einladung betrachten, um auf der Couch zu bleiben. Auch wenn Sport nicht immer zum gewünschten Gewichtsverlust führt, ist Bewegung wichtig für ein kräftiges Herz und die Gesundheit. Und wer abnehmen will, braucht beides: Gesunde Ernährung und Bewegung.

Spar dir den Aufzug!

Etwa 700.000 Fahrstühle gibt es schätzungsweise in Deutschlands Wohnhäusern, Büros, Einkaufszentren, U- und S-Bahnen etc. Wie viel Strom ein Aufzug benötigt, ist von vielen Faktoren abhängig: der Art des Fahrstuhls, seiner Nutzung, seines Alters und so weiter.

Beispielsweise hatten Aufzüge vor 30 Jahren aufgrund von geringeren Sicherheitsanforderungen sowie einfacher Ausstattung und Steuerung einen recht niedrigen Standby-Verbrauch. Bei den heutigen Aufzügen ist dieser zwar vergleichsweise hoch, dafür ist der Stromverbrauch für die Fahrten dank moderner und effizienter Technik mittlerweile gesunken.
Durchschnittlich verursachen Aufzüge etwa 3 bis 8 Prozent des Stromverbrauchs eines Gebäudes. Für alle Aufzugsanlagen in Deutschland kommt man damit auf einen Stromverbrauch von etwa 1.300 GWh im Jahr. Dafür müsste ein durchschnittliches Kohlekraftwerk rund drei Monate Strom erzeugen.

Unser Tipp: Wer nicht wirklich auf einen Fahrstuhl angewiesen ist, sollte häufiger
die Treppe nehmen. Damit tut man nicht nur was für die Umwelt, sondern auch
für seine Gesundheit. Fünf Minuten Treppensteigen verbrauchen etwa 50
Kalorien, und wir trainieren unsere Bein- und Pomuskulatur!

Quellen: Öko-Institut, Fraunhofer-Institut

Mit der Online-Beratung zum Wunschgerät

Jeder deutsche Haushalt verfügt im Schnitt über vier Elektrogroßgeräte. Zusammen sind sie für rund ein Drittel des privaten Stromverbrauchs verantwortlich. Vor allem alte Geräte verbrauchen oft zu viel Strom und verursachen unnötige Kosten. Neue Geräte hingegen sind nicht nur viel sparsamer, sondern bieten auch noch jede Menge Extras und Komfort.

Mit dem Online-Geräteberater der Initiative Haushaltsgeräte + lässt sich in fünf Minuten prüfen, für welches Gerät sich der Austausch gegen ein energieeffizienteres Modell lohnt. Mit einer aktuellen Marktübersicht von über 4.000 Haushaltshelfern hilft der Online-Berater schnell und unkompliziert bei der Wahl des richtigen Geräts. Beispielsweise lassen sich die Suchkriterien nach Energieeffizienzklasse, Hersteller, Bauform, Sicherheit oder Sonderausstattungen filtern. Daneben bietet die Software viele weitere nützliche Funktionen, etwa einen Amortisationsvergleich mit dem Altgerät.

Zur Online-Geräteberatung!

Teil 2: Im Sommer lässt sich gut Energie sparen, denn…

  • unsere Wäsche können wir bei Sonnenschein auf dem Balkon oder im Garten trocknen. Dadurch sparen wir uns den Strom für den Wäschetrockner und die Wäsche duftet herrlich frisch.
  • jetzt trauen wir uns auch mal unter die kalte Dusche. Das sorgt bei heißen Temperaturen für angenehme Abkühlung, strafft das Bindegewebe und kurbelt den Kreislauf an. Außerdem entfällt die Wassererwärmung – immerhin zweitgrößter Energieverbraucher im Haushalt.
  • es bleibt jetzt länger hell. Wir sparen uns den Strom für die Beleuchtung (oder setzen sehr effiziente LED-Leuchten bzw. Lampen ein). Und wenn wir abends den Tag auf der Terrasse oder dem Balkon gemütlich ausklingen lassen, dann am liebsten bei romantischem Kerzenschein.
  • der Herd bleibt öfter aus und der Grill wird angeworfen. Tipp: Tofu-Würstchen und Gemüsekreationen sind klimafreundlicher als ein Steak. Ein Kilogramm Rindfleisch  verursacht immerhin so viele Treibhausgase wie 19 Kilogramm Gemüse.

Teil 1: Im Sommer lässt sich gut Energie sparen, denn…

…die Heizung bleibt endlich aus, und damit der mit Abstand größte Energieverbraucher im Haushalt. Der Anteil der Heizenergie am Energieverbrauch beträgt immerhin bis zu 70 Prozent.

Wird die Heizungsanlage hingegen auch für die Warmwasserbereitung eingesetzt, sollte die Heizung nicht ganz abgestellt werden. Moderne Heizungen sind so ausgestattet, dass sie selbstständig in den Sommerbetrieb schalten.

Es gilt die alte Weisheit: Hausbesitzer, die noch eine alte Heizung mit hohem Energieverbrauch und ohne moderne Regelungstechnik besitzen, sollten den Sommer nutzen und ihre Heizung modernisieren. Es gibt eine Reihe sehr energieeffizienter Heizsysteme, z.B. die elektrische Wärmepumpe oder Gas-Brennwertgeräte in Verbindung mit einer solarthermischen Anlage.

Cleveres Osterfrühstück!

Zu einem gelungenen Ostermorgen gehören (neben der Suche nach bunten Nestern und Ostereiern) vor allem heißer Kaffee, knusprige Brötchen und frische Eier. Bei der Zubereitung des Osterfrühstücks – und übrigens jedem anderen Frühstück auch – lässt sich schnell viel Strom sparen, wenn man einige Tipps beachtet. Grundsätzlich gilt: Kleingeräte arbeiten oft effizienter und schneller als die entsprechenden großen Geräte:

Eier, die im Eierkocher statt im Kochtopf zubereiten werden, verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Energie und Wasser. Brötchen sollten wenn möglich im Toaster und nicht im Backofen aufgebacken werden, und mithilfe eines Wasserkochers wird der Tee schnell und sparsam aufgebrüht. Wer frischen O-Saft liebt, spart Energie, wenn er diesen mit der Hand statt der elektrischen Saftpresse zubereitet.

In diesem Sinne wünschen wir allen ein gemütliches und frohes Osterfest!

Ein Leistungssportler kann eine Momentanleistung von rund 500 Watt erbringen.

Energieumsatz beim Menschen

Der Stromverbrauch (elektrische Arbeit) wird in Kilowattstunden (kWh) erfasst und abgerechnet. Die Maßeinheit kWh kann allerdings auch den Energieumsatz des Menschen angeben. Wussten Sie schon, dass …

•    ein gesunder junger Mensch eine körperliche Leistung von maximal 100 Watt im Jahr erbringen kann.

•    ein Leistungssportler es auf eine Momentanleistung von rund 500 Watt bringen kann. In einer Stunde könnte er es also etwa 500 Wh (oder 0,5 kWh) schaffen.

Das würde bedeuten, dass der Leistungssportler 8.000 Stunden (das ist fast ein ganzes Jahr) ununterbrochen Höchstleistung erbringen müsste, um die Arbeit zu leisten, die ein durchschnittlicher 4 Personen Haushalt an elektrischer Energie im Jahr benötigt – also etwa 4.000 kWh!