Kategorie-Archiv: Elektromobilität

MEIN E-AUTO ZU HAUSE LADEN!

Es scheint nicht mehr lange zu dauern. „Bald“ werden Fahrzeuge mit alternativen Antrieben unser Straßenbild beherrschen. Doch sind wir vorbereitet? Wer macht sich denn heute schon Gedanken über eine Ladeneinrichtung bzw. die entsprechende Vorkehrung zu Hause? Vorausschauendes Denken und Handel scheint bald gefragt. Hier ein spannender Einblick zum Thema.

https://www.hea.de/presse/ladeeinrichtungen-fuer-elektromobilitaet

Es läuft nicht mehr so! Wenn das E-Bike an Leistung verliert. . Welchen Akku brauche ich für mein E-Bike?

Geht uns die Puste mal aus, dann machen wir einfach Pause. Doch unser E-Bike braucht wahrscheinlich einen neuen Akku. Vielleicht ist er in die Jahre gekommen, verzeichnet zunehmend Leistungsabfälle, oder er ist schlichtweg kaputt.

Aber Akku ist nicht gleich Akku.

Wo sollte ich also achten, damit „die Energie zu mir passt“?

Relevante Kriterien:

  • Die Ladedauer: Ein voller Ladezyklus kann zwischen 1,5 bis 5 Stunden benötigen
  • Die Position: Ein Akku wird meist im Rahmen -häufig im Unterrohr, außen am Rahmen -Unterrohr, Sitzrohr- oder auch unter dem Gepäckträger verbaut. Akkus die außen liegen sind meist etwas kleiner und leichter sind.
  • Die Reichweite: Je höher die Kapazität in Wattstunden (Wh), umso größer ist die Reichweite. Dies ist immer  im Vergleich mit anderen baugleichen Akkus zu sehen.
  • Gebräuchliche Akkus: 250 bis 600 Wh.
  • Die Unterstützungsstufen: Sie Motors bestimmen, wie sehr man beim Treten vom Motor unterstützt wird. Falls mehrere vorhanden sind, die unterste Stufe die akkusparendste. Die höchste meistert Anstiege leichter.
  • Preis: Je höher die Kapazität und damit die Leistung des Akkus, umso teuer. Auch eine Integration des Akkus in den Rahmen hat ihren Preis.

Was brauche ich denn nun?

Sich entscheiden ist nicht so einfach sein.

Fachhändler wissen sicher mehr!

DAS ERSTE ELEKTRO-AUTO! Wer hat`s erfunden?

Beim Blick in die Vergangenheit taucht ein Fahrzeug mit Namen „sQuba“ auf.Dabei handelt es sich um einKonzeptfahrzeug des Schweizer Unternehmens Rinspeed, gefertigt von Esoro. Vorgesellt wurde die Studie auf dem Genfer Automobilsalon 2008. Der tauchfähige Zweisitzer wurde im Wasser bewegt mit einem mit zwei Propellern sowie zwei Jetstreams neben den Türen. Auf der Straße fuhr das Mobil mit den 160 Nm eines Elektromotors, Stromversorgung mittels Lithium-Ionen-Akkus.

Leicht abgewandelt fand es seinen Einsatz in einem Kinofilm mit dem wohl berühmtesten Geheimagenten des Planeten. Schon gesehen?

https://www.focus.de/auto/automessen/warum-rinspeeds-show-stars-nie-in-serie-gehen-rinspeed-squba-james-bond-am-genfer-see_id_3654122.html

ALLEIN. ALLEIN. NIE ZU ZWEIT. Energetisch und legal unterwegs mit dem E-Scooter

Seit Ende Juni begegnen sie uns immer häufiger im Straßenverkehr. Die E-Scooter. Doch bei vielen Fahrern bleibt die Unsicherheit, ob sie denn im Umgang mit ihrem E-Scooter alles richtig machen.

Was brauche ich, was nicht.

Was ist erlaubt, was nicht.

Zum Bespiel:

  • Zu zweit. Nein.
  • Freihändig. Nein.
  • Betrunken. Niemals.

Wer auf der sicheren Seite sein will, der macht sich schlau und kann, auch mit einer energieeffizienten Fahrweise, richtig Spaß haben!

https://www.test.de/E-Scooter-Welche-Regeln-gelten-fuer-Elektroroller-5445548-0/

Elektroroller-Regeln: eine Auswahl!

Schlauberger gesucht: Hybrid!? Einfach mit Wissen angeben!

Zwei Motoren in einem Auto.

Das Hauptwort Hybrid und das Eigenschaftswort hybrid bedeuten „etwas Gebündeltes oder Vermischtes“. Ein Hybridmotor vereint zwei unterschiedliche Kraftquellen in einem Auto. Sein Antrieb erfolgt entweder über seinen Verbrennungsmotor oder seinen Elektromotor. Der Hybridmotor verbindet somit alle Vorteile beider Antriebe.

Bei Elektromotor insbesondere im Bereich Abgas- und Lärmemissionen. Die EU übrigens definiert ein Hybridfahrzeug als ein Fahrzeug, in dem mindestens zwei Energieumwandler und zwei im Fahrzeug eingebaute Energiespeichersysteme vorhanden sind, um das Fahrzeug anzutreiben. Alles klar?

„Mehr-Wissen-Woller“ nutzen die Suchmaschinen mit dem Stichwort „Hybridantrieb“ oder „Hybridmotor“.

WHO „KERS“? Bremsen erzeugt Energie!

Das kennen wir doch?! Bremsen und sofort Energie wird frei. Bewegungsenergie wird damit als elektrische Energie zurückgewonnen.

Verwendet wird sie z.B. bei elektrischen Lokomotiven, Oberleitungsbussen, Elektroaustos, Hybridelektorfahrzeugen und Verbrenner-Pkws mit Stromspeicher. Aber auch bei Elektrofahrrädern.

Gleichzeitig bedeutet dies aber auch Energieverlust! Mit der Energie, die zum Beispiel während einer Runde Formel 1 durch das Bremsen verloren geht, kann eine Waschmaschine zirka fünfeinhalb Tage am Stück laufen. Aber auch beim Privat-PKW spart eine energiebewusste Fahrweise. Wie immer gilt, jeder wie er möchte.

Die Formel 1 verfügt über schlaue Ingenieure, die sich „Energie zurückholen“.  Das Kinetic Energy Recovery System (kinetisches Energierückgewinnungssystem) oder kurz KERS genannt ging 2009 an den Start, wurde 2013 durch ERS abgelöst.

Wer Spaß an dieser Technik hat, der recherchiert mal den Begriff REKUPERATION (lateinisch recuperatio, Wiedererlangung). Er steht für die technischen Verfahren zur Energierückgewinnung. Viel Vergnügen bei Stöbern!

https://www.energie-lexikon.info/rekuperation.html

Eine Million Elektrofahrzeuge sollen bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren.

Neue Studie: Elektroautos

Im Rahmen der Studie „E-Mobilität – wie ticken die deutschen Internetnutzer?“, die CHIP gemeinsam mit EFAHRER.com durchgeführt hat, wurden im Sommer diesen Jahres 1.000 Deutsche online zum Thema E-Mobilität befragt. Ziel der Studie war es herauszufinden, wie informiert die Bürger über E-Mobilität sind. Nüchternes Ergebnis: Etwa 67% der Befragten gaben an, schon einmal von E-Mobilität gehört zu haben. Immerhin 41% finden die Thematik sehr interessant, davon mehr Männer (27%) als Frauen (15%). Die meisten Deutschen fühlen sich allerdings nicht gut informiert. So gaben über die Hälfte der Befragten (56%) an, einen „weniger guten“ Kenntnisstand zu besitzen. Indes fühlen sich 27% sehr gut über E-Mobilität informiert.

Worüber soll informiert werden? Ganz klar: Rund 70 % der Befragten wünschen sich Testberichte zu E-Autos und Modellvergleiche. Genauso gefragt sind Informationen zu staatlichen Förderungsmöglichkeiten von E-Autos.

Wie sieht es für E-Mobilität in Deutschland aus? Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sehen. Ein ambitioniertes Ziel, denn derzeit gibt es hierzulande knapp 54.000 Elektroautos . Zwei der größeren Herausforderungen, vor denen Elektroautos stehen, sind die geringe Akkureichweite und die unzureichende Infrastruktur von Ladestationen. Aber auch der vergleichsweise hohe Kaufpreis hält viele Interessierte vom Kauf ab.

E-Mobilität: Ladesäulen-Ausbau zieht an

Die Energiewirtschaft drückt beim Ausbau von Ladesäulen auf die Tube. Rund 6.700  Ladesäulen gibt es in mittlerweile deutschlandweit. Da viele Stationen über zwei oder mehr Ladebuchsen verfügen, ist die Anzahl der Ladepunkte an Ladesäulen seit dem vergangenen Sommer von 10.700 auf rund 13.500 angewachsen. Das ist ein Anstieg um immerhin 25 Prozent.* Allerdings ist damit leider noch immer nicht die Anzahl erreicht, die für ein flächendeckenden Ausbau nötig wäre. Auch die von der Bundesregierung geplanten 100.000 Ladepunkte bis zum Jahr 2020 scheinen noch in weiter Ferne.

Die schlechte Ladeinfrastruktur und auch die langen Ladezeiten sind mitverantwortlich dafür, dass die Deutschen zu wenige Elektroautos kaufen. Von 46 Millionen Pkw, die auf deutschen Straßen unterwegs sind, sind laut Kraftfahrtbundesamt weniger als 54.000 Autos mit elektrischem Antrieb. Damit ist das von der Bundesregierung anvisierte Ziel von einer Millionen E-Autos bis 2020 nicht erreichbar.

„Wenn die Elektromobilität in Deutschland in den nächsten Jahren den Durchbruch schaffen soll, muss die Automobilindustrie endlich Modelle auf den Markt bringen, die in Preis und Leistung mit Verbrennern konkurrieren können“, fordert Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW- Hauptgeschäftsführung. Zudem müsse die Ladeinfrastruktur im privaten Bereich durch Fördermittel und Anpassungen im Wohnungseigentumsrecht erleichtert werden. Denn wer keine Ladebuchse in der eigenen Garage hat, hat kaum Lust, sich Abends erstmal auf die Suche nach einer Ladesäule zu machen.

*Zum Ladesäulenregister: Mit der neuen Plattform www.ladesaeulenregister.de bieten der BDEW und die Energie Codes und Services GmbH ab sofort ein umfassendes Serviceangebot rund um Fragen der Infrastruktur für Elektromobilität.

E-Bikes sind ein modernes Fortbewegungsmittel

Die neue Lust am Radeln

Der Markt boomt: Der Absatz von E-Bikes in Deutschland steigt seit Jahren. Wurden 2005 gerade einmal 25.000 E-Bikes verkauft, waren es im vergangenen Jahr rund 430.000.

E-Bikes erleichtern das Radfahren. Gegenwind, starke Steigungen und lange Strecken bereiten keine Schwierigkeiten mehr. Davon profitieren ältere oder untrainierte Menschen genauso wie Eltern mit Kindern im Anhänger oder Berufstätige, die ungeschwitzt zur Arbeit fahren möchten.

Die E-Räder sind im Unterhalt günstig: Einmal Aufladen kostet zwischen 5-10 Cents. Da bei den Rädern unterschiedliche Akkutypen zum Einsatz kommen, kann die Leistung nicht pauschal vorausgesagt werden. Ganz grob geschätzt hält eine Akkuladung zwischen 20 und 80 Kilometern. Dabei ist die Reichweite von Faktoren wie dem Fahrstil, dem Gewicht des Fahrers, den Wetterbedingungen und natürlich von der Größe des Akkus abhängig.

 Der Akku, das Herzstück

Der Akku für das E-Bike sollte leicht, leistungsfähig, lange haltbar und unkompliziert austauschbar sein. Heute werden hauptsächlich Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) verbaut. Sie gelten als umweltfreundlich, überstehen längere Nutzungspausen gut und haben auch bei schlechtem Wetter einen geringen Leistungsverlust.

Moderne Lithium-Akkus laden 4 bis 8 Stunden und halten bei sorgfältigem Umgang ca. 500-1000 Ladezyklen, was einer Lebensdauer von 4-5 Jahren entspricht. Allerdings nimmt die Ladekapazität nach etwa 500 Voll-Ladezyklen langsam ab.

Wie viel Strom wird verbraucht?

Bei einer Strecke von täglich 15 km verbraucht ein E-Bike aufs Jahr gerechnet etwa 44 kWh. Zum Vergleich: Ein Laptop verbraucht etwa 58 kWh, ein Kühlschrank etwa 250 kWh im gleichen Zeitraum.

Im Unterschied zu Mofa, Moped, Motorrad und Auto schneidet das E-Bike energetisch sehr gut ab.

Pedelec oder E-Bike?

Es gibt zwei Typen von Elektrofahrrädern. Will man etwas für seine Fitness tun, ist man mit einem Pedelec (Pedal Electric Cycle) gut beraten. Während der Fahrer ins Pedal tritt, springt ein akkubetriebener Elektromotor an und unterstützt die Muskelkraft.

Bei den Pedelecs unterscheidet man zwischen zwei Varianten. Normale Pedelecs besitzen einen maximal 250 Watt starken Motor, der den Fahrer bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Danach schaltet er sich ab und der Fahrer kann das Pedelec nur durch eigene Kraft beschleunigen. Das normale Pedelec gilt, trotz des Motors, als Fahrrad und benötigt keinen Führerschein, Zulassung oder Versicherungskennzeichen.

Die schnellere S-Pedelec besitzt einen stärkeren Motor (350 oder 500 Watt) und schaltet seine Unterstützung erst bei 45 km/h ab. Bei dieser Variante sind Zulassung, Versicherung und eine entsprechende Fahrerlaubnis erforderlich.

Bei Elektrofahrrädern, den sogenannten E-Bikes, entfällt das Pedalieren dagegen komplett. E-Räder werden ausschließlich von dem integrierten Elektromotor betrieben und haben einen Gasgriff zum Beschleunigen. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h zählen sie zu den Leichtmofas. Sie sind versicherungs- und zulassungspflichtig und benötigt ein Verkehrskennzeichen. Zudem brauchen Personen, die nach dem 01.04.1965 geboren sind, einen Führerschein für das E-Bike.

Bildquelle: Bosch Media Service