Kategorie-Archiv: E-Bike

Es läuft nicht mehr so! Wenn das E-Bike an Leistung verliert. . Welchen Akku brauche ich für mein E-Bike?

Geht uns die Puste mal aus, dann machen wir einfach Pause. Doch unser E-Bike braucht wahrscheinlich einen neuen Akku. Vielleicht ist er in die Jahre gekommen, verzeichnet zunehmend Leistungsabfälle, oder er ist schlichtweg kaputt.

Aber Akku ist nicht gleich Akku.

Wo sollte ich also achten, damit „die Energie zu mir passt“?

Relevante Kriterien:

  • Die Ladedauer: Ein voller Ladezyklus kann zwischen 1,5 bis 5 Stunden benötigen
  • Die Position: Ein Akku wird meist im Rahmen -häufig im Unterrohr, außen am Rahmen -Unterrohr, Sitzrohr- oder auch unter dem Gepäckträger verbaut. Akkus die außen liegen sind meist etwas kleiner und leichter sind.
  • Die Reichweite: Je höher die Kapazität in Wattstunden (Wh), umso größer ist die Reichweite. Dies ist immer  im Vergleich mit anderen baugleichen Akkus zu sehen.
  • Gebräuchliche Akkus: 250 bis 600 Wh.
  • Die Unterstützungsstufen: Sie Motors bestimmen, wie sehr man beim Treten vom Motor unterstützt wird. Falls mehrere vorhanden sind, die unterste Stufe die akkusparendste. Die höchste meistert Anstiege leichter.
  • Preis: Je höher die Kapazität und damit die Leistung des Akkus, umso teuer. Auch eine Integration des Akkus in den Rahmen hat ihren Preis.

Was brauche ich denn nun?

Sich entscheiden ist nicht so einfach sein.

Fachhändler wissen sicher mehr!

WHO „KERS“? Bremsen erzeugt Energie!

Das kennen wir doch?! Bremsen und sofort Energie wird frei. Bewegungsenergie wird damit als elektrische Energie zurückgewonnen.

Verwendet wird sie z.B. bei elektrischen Lokomotiven, Oberleitungsbussen, Elektroaustos, Hybridelektorfahrzeugen und Verbrenner-Pkws mit Stromspeicher. Aber auch bei Elektrofahrrädern.

Gleichzeitig bedeutet dies aber auch Energieverlust! Mit der Energie, die zum Beispiel während einer Runde Formel 1 durch das Bremsen verloren geht, kann eine Waschmaschine zirka fünfeinhalb Tage am Stück laufen. Aber auch beim Privat-PKW spart eine energiebewusste Fahrweise. Wie immer gilt, jeder wie er möchte.

Die Formel 1 verfügt über schlaue Ingenieure, die sich „Energie zurückholen“.  Das Kinetic Energy Recovery System (kinetisches Energierückgewinnungssystem) oder kurz KERS genannt ging 2009 an den Start, wurde 2013 durch ERS abgelöst.

Wer Spaß an dieser Technik hat, der recherchiert mal den Begriff REKUPERATION (lateinisch recuperatio, Wiedererlangung). Er steht für die technischen Verfahren zur Energierückgewinnung. Viel Vergnügen bei Stöbern!

https://www.energie-lexikon.info/rekuperation.html

Flott unterwegs

Sommerzeit ist Fahrradzeit. Für Unsportliche oder Menschen, die weitere Strecken zurücklegen müssen, kann ein E-Bike oder ein Pedelec eine sportliche Alternative zu Auto oder Bus sein. Ganz billig ist die Angelegenheit allerdings nicht: Laut ADAC muss man etwa 1.800 Euro in ein gutes Elektrofahrrad investieren. Je nach Ausstattung vielleicht auch ein bisschen mehr. Darauf sollten Sie beim Kauf achten:

E-Bike oder Pedelec?
Es gibt zwei Arten von Elektrofahrrädern. Das E-Bike gibt Unterstützung beim Treten oder lässt sich ähnlich wie ein Mofa vollmotorisiert fahren. Es erreicht bis zu 45 km/h und man benötigt mindestens einen Mofa-Führerschein sowie ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis. Dagegen erleichtern Pedelecs lediglich das Treten durch eine Motorunterstützung. Sie benötigen weder Führerschein noch Kennzeichen.

Gute Bremsen – Das A und O
Da man mit dem E-Bike oder Pedelec schneller unterwegs ist als mit dem klassischen Drahtesel, sollte man immer auf hochwertige Bremsen achten und diese regelmäßig prüfen lassen.

Der Akku – Darauf achten:
Der Akku sollte leicht entnehmbar und gleichzeitig am Fahrrad fest verschließbar sein, damit er nicht geklaut werden kann. Achten Sie außerdem auf die Garantiezeit und den Preis für Ersatz-Akkus, denn nach einigen Jahren muss der Akku ausgetauscht werden. Ein neuer kostet zwischen 200 und 1.000 Euro. Auch die Akku-Position spielt eine Rolle, z. B. wenn man einen Kindersitz montieren will.

Der Antrieb – vorn, hinten oder mittig?
Da jede Variante Vor- und Nachteile hat, sollte man bei einer Probefahrt unbedingt ausprobieren, welches Antriebssystem zum eigenen Fahrstil passt. Sitzt der Motor am Vorderrad, kann sich das Lenken ungewohnt anfühlen, dafür kommt man bei Schnee und Glätte besser voran. Aber wer fährt schon bei so einem Wetter? Leichter zu lenken ist ein Antrieb am Hinterrad. Der Mittelmotor entspricht am ehesten dem normalen Treten und vermittelt ein natürliches Fahrgefühl. Allerdings ist diese Variante auch die kostspieligste.

Auf Nummer Sicher
Kaufen Sie nur Räder mit Sicherheitssiegel: Das CE-Siegel zeigt an, dass das Gerät den geltenden Anforderungen entspricht. Noch besser, wenn das E-Bike oder Pedelec auch über das GS-Siegel für geprüfte Sicherheit verfügt. Achtung: Das Siegel gibt es nur für Akku und Ladegerät oder für das komplette Fahrrad.
So, und nun Helm auf und ab die Post.