Kategorie-Archiv: Computer

Sparsame Schriftart

Arial, Times New Roman oder lieber Comic Sans? Die meisten von uns haben eine Lieblingsschrift beim Tippen. Doch kaum einer weiß, dass sich mit der Wahl der richtigen Schriftart Geld und Energie einsparen lassen. So benötigt die Schrift „Century Gothic“ 31 Prozent weniger Toner beim Drucken als „Arial“, wie ein niederländisches Unternehmen herausfand. Das liegt daran, dass „Century Gothic“ etwas kleinere und schmalere Buchstaben nutzt als „Arial“. Mit der richtigen Schrift muss also die Druckerpatrone seltener ausgewechselt werden und wir benötigen weniger Papier. Davon profitiert neben der Umwelt auch der Geldbeutel.

Die Kostenersparnis hängt selbstverständlich von der Anzahl der Blätter ab, die man täglich druckt und könnte insbesondere für Firmen interessant sein. Bei 25 gedruckten Seiten pro Tag  macht das etwa 18 Euro im Jahr. Dieses Potenzial erkannte auch die amerikanische Uni von Wisconsin-Green Bay und stellte ihre  gesamte Korrespondenz auf die sparsame Schrift um.

Tipp: Der einfachste und umweltfreundlichste Weg Kosten zu sparen ist natürlich, weitestgehend aufs Drucken zu verzichten.

Clever beim PC sparen

PCs können sehr viel Strom verbrauchen. Daher sollte man sich bereits vor der Anschaffung eines neuen Computers überlegen, wofür man den PC hauptsächlich nutzen wird. Denn je höher die Leistung eines Computers, desto mehr Strom verbraucht er.

So ist eine leistungsstarke Grafikkarte oder ein Prozessor mit hoher Taktfrequenz für Menschen, die ihren Rechner vor allem für Schreibarbeiten nutzen, unnötig. Hier reicht die Standardausstattung eines energiesparenden Computers völlig aus.

Zuhause oder im Büro lässt sich Strom sparen, wenn man den Rechner bei längeren Pausen in den Ruhezustand bzw. Sleep-Modus versetzt. Nicht benötigte Systemkomponenten, wie Bildschirm oder Festplatte, werden dann abgeschaltet. Den Computer aus dem Schlaf- oder Ruhemodus zu wecken, verbraucht außerdem weniger Strom, als ihn komplett hochzufahren. Über Nacht oder bei längeren Pausen sollte der PC allerdings heruntergefahren werden.

Auch das WLAN-Gerät sollte man überprüfen. Ältere Modelle funken sogar nachts, wenn der Computer ausgeschaltet ist. Neuere Router besitzen dagenen eine Nachschaltung. Damit lassen sich Zeiträume festlegen, in denen der Router das WLAN abschaltet. Tipp: Die Nachtschaltung kann man auch tagsüber aktivieren, wenn man nicht zuhause ist und kein WLAN benötigt.

Sparen beim Rechner

Notebooks und Laptops sind nicht nur praktisch, sie verbrauchen auch weniger Strom als stationäre PCs. Dennoch, mit einfachen Tricks lässt sich auch hier der Stromverbrauch noch senken und die Akkulaufzeit des Laptops deutlich verlängern.
Das größte Einsparpotenzial bietet die Leuchtkraft des Bildschirms. Je nach Notebook-Modell lassen sich 20 bis 30 Prozent Strom einsparen, wenn man die Helligkeit drosselt. Zusätzlich sollte man auf den Bildschirmschoner und das Hintergrundbild verzichten.

Wer das Internet über längere Zeit nicht nutzt, sollte auch das W-LAN ausschalten, denn im Betrieb verbraucht es Strom und senkt die Laufzeit des Akkus.
Wird das Notebook nach einiger Zeit lauter und entwickelt Hitze, ist ein verstaubter Lüfter oft die Ursache. Dieser läuft auf Höchstleistung und kann schnell zu einer Überhitzung des Prozessors führen. Also öfter mal den Lüfter kontrollieren und reinigen lassen.

Bildquelle: Siemens