Kategorie-Archiv: Beleuchtung

Achtung: Im Dunkeln fehlt das Licht?

Brauche ich nur Helligkeit oder spielt die Beleuchtung in den eigenen vier Wänden auch eine „Wohlfühlrolle“? Unbestritten, Orientierung muss sein, zum Lesen und Staubsaugen sollte es auch reichen, doch letztendlich macht erst eine „angenehme Ausleuchtung“ den Raum zum Wohlfühltempel. Kann sich jemand eine Wohnung komplett eingetaucht im Neonlicht vorstellen. Oder wollen wir das überhaupt?

Her mit den Tipps. Wir wollen es schön haben.

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Leuchtmittel-Experten gesucht! Wer kennt sich aus im „Lampenwald“?

Licht aus, Lampe kaputt. Schöne, aber sparsame Gewohnheit? Das Wechseln und dann wieder 1.000 Stunden warten. Bis zum nächsten Mal. Wer kennt sie denn wirklich – die Unterschiede zwischen Lampe und Leuchte, wer weiß um die Energiesparpotenziale? Oft gehört, aber nichts geändert kann viel Geld kosten. Aber der Reihe nach.

Lampe oder Leuchte?

Lampe, gleich Leuchtmittel, das ausgewechselt werden kann. Die Leuchte nimmt eine oder mehrere Lampen auf. Das EU Energielabel für Leuchtmittel teilt in Energieeffizienzklassen ein. LED-Lampen weisen einen besonders niedrigen Energieverbrauch aus. Sie benötigen 90 Prozent weniger Energie als die antiquierte Glühbirne. Dazu verfügen sie über eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden, halten siebenmal länger als herkömmliche Energiesparlampen. Die „gute alte“ Glühlampe brennt nur zirka 1.000 Stunden. LED-Lampe bedeutet zudem, keine gesundheitsgefährdenden Stoffe, keine Einschaltverzögerung bei hoher Lichtausbeute. Geht da ein Licht auf?

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Lichterkettenglanz

Die weihnachtliche Lichterdekoration gehört zum Advent genauso wie Lebkuchen und Glühwein. Doch seit die gute alte Glühbirne aufgrund von EU-Verordnungen das Feld räumen musste, sind auch die klassischen Lichterketten mit Glühlämpchen nicht mehr so einfach zu bekommen. Zu Recht, LED-Lichter sind viel besser. Nicht nur sind diese viel energieeffizienter, sie haben auch eine weitaus höhere Lebenserwartung als die alten Glühbirnen. Und da so mancher Weihnachtsfan die gesamte Adventszeit (bis weit ins neue Jahr hinein) dazu nutzt, Lichterketten in allen möglichen Farben und Formen an Fenstern, Balkonen, Gärten, Bäumen und Tieren brennen und blinken zu lassen, kann es nicht schaden, denn Stromverbrauch im Auge zu behalten. Der kann durch den Einsatz von LED-Leuchten um bis zu 95 Prozent gesenkt werden. Zum Vergleich: Eine klassische Lichterkette mit Glühlämpchen kommt im Dezember bei acht Stunden Brenndauer pro Tag auf ungefähr 19 Euro Stromkosten. Knipst man eine vergleichbare LED-Lichterkette an, macht das nur noch etwa 1,20 Euro aus. Zugegeben, die Anschaffung ist erstmal etwas teurer, aber echte Liebhaber des weihnachtlichen Lichterzauber-Marathons haben das schnell wieder drin.

Nebenbei bemerkt: Um ihre volle Wirkung zu entfalten, sollten Lichterketten erst mit Einbruch der Dunkelheit zum Einsatz kommen und, aus Rücksicht auf die Nachbarn, auffällige Beleuchtung nicht die ganze Nacht durchblinken. Zeitschaltuhren helfen beim Timing und beim Stromsparen.

Egal welche Beleuchtung man nun wählt, um sich in Festtagsstimmung zu versetzen, bevor man die Lichterdeko der vergangenen Jahre hervorkramt und anwirft, sollte man sie auf Beschädigungen an Stecker, Kabel und Lämpchen prüfen. Defekte Teile müssen ausgetauscht werden, da man sonst Stromschläge oder Brände riskiert. Bei Neuanschaffungen bitte die Finger von Billig-Ware aus Ländern lassen, die unsere Weihnachtsbräuche nicht so ernst nehmen wie wir selbst. Sichere Produkte erkennt man an dem GS-Zeichen für geprüfte Ware. Außerdem sollte man unterscheiden zwischen Außen- und Innenbeleuchtung. Denn im Garten oder auf dem Balkon herrschen natürlich andere Witterungsverhältnisse als im heimischen Wohnzimmer. Für die Außenbeleuchtung ist das Kürzel IP 44 wichtig. Es zeigt, dass die Beleuchtung wetterfest ist. Übrigens schneiden LED-Lichter auch bei der Sicherheit besser ab als die Glühbirne. Sie entwickeln weniger Wärme und sind daher weniger brandgefährlich.

Intelligente Straßenbeleuchtung in Norwegen

Norwegen hat in Sachen Energieeffizienz die Nase vorn. In keinem anderen Land der Erde sind so viele Elektroautos zugelassen wie in dem skandinavischen Staat. Nun hat man sich etwas Neues einfallen lassen: Derzeit läuft ein Projekt zur Einsparung von Energie bei der Straßenbeleuchtung. Auf einem 9 km langen Highway-Abschnitt in der Nähe der Stadt Hole wurden Straßenlaternen mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Sind keine Autos oder Radfahrer unterwegs, wird die Beleuchtung auf 20 Prozent gesenkt. Bei Verkehr dagegen steigt die Leistung auf 100 Prozent. Pro Woche lassen sich dadurch 2100 kWh Energie einsparen. Selbstverständlich sind die Straßenlaternen mit LED-Lampen ausgestattet. Die Kosten des Projekts sind zwar nicht bekannt, aber sie sollen sich nach etwa vier Jahren amortisieren. Das Projekt ist nicht das erste dieser Art. In Oslo gibt es bereits seit einiger Zeit einen Straßenabschnitt mit automatischer Beleuchtung.

Strom sparen bei der Weihnachtsbeleuchtung

Schätzungsweise 9 Milliarden zusätzliche Lämpchen und Lichter sollen auch in diesem Jahr deutschlandweit für eine festliche Adventszeit sorgen. Insgesamt verbraucht die Leuchtdekoration rund 760 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch einer Stadt mit 250.000 Einwohnern.

Wer möglichst energieeffizient durch die Weihnachtszeit kommen möchte, sollte bei der Lichterdeko auf LED-Lampen setzten und den alten Lichterschmuck mit herkömmlichen Glühlampen im Keller lassen. Dadurch sparen wir bis zu 90 Prozent Strom bei der Beleuchtung ein. Zudem ist Preis für die Leuchtdioden in den vergangenen Jahren gesunken und mit einer  Lebensdauer von 50.000 Stunden hat man die Anschaffungskosten schnell wieder drin.

Wichtig: Um Stromschläge und Brandrisiken zu vermeiden, beim Kauf von Lichterketten immer auf das Prüfsiegel achten.

Spartipps fürs Licht

Wir haben ein paar Tipps, wie Sie das Beste aus Ihrer Beleuchtung herausholen können:

  1. Streichen Sie Ihre Wände und die Decken möglichst in hellen Farben. Sie reflektieren das Licht und Sie können Lampen mit geringerer Leistung aufstellen.
  2. Helle Lampenschirme verstärken die Beleuchtung. Reinigen Sie die Schirme regelmäßig mit einem feuchten Tuch, denn Staub mindert die Leuchtkraft. Achtung: Vorher die Lampe ausschalten!
  3. Überschätzen Sie das Einsparpotenzial von gedimmten Licht nicht. Ein Dimmer sorgt zwar für eine gemütliche Atmosphäre, senkt aber den Stromverbrauch nicht im gleichen Maße wie die Helligkeit.
  4. Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum für längere Zeit verlassen.
  5. Wer zur Bequemlichkeit oder Vergesslichkeit neigt, sollte auf Bewegungsmelder zurückgreifen. Die Geräte eignen sich besonders für den Einsatz im Hausflur oder der Garage.
  6. Für die Beleuchtung des Aquariums oder des Gartens empfehlen sich Zeitschaltuhren, die zur gewünschten Zeit das Licht ausschalten.
  7. Verwenden Sie LED-Lampen, die sind am sparsamsten!

Viele Lichter im Advent

Zu keiner Jahreszeit werden in Deutschland mehr Lichter angeknipst als im Advent: Rund 500 Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen wir aktuell für die Festtagsbeleuchtung unserer Häuser und Straßen. Der Großteil davon geht dabei nicht etwa für die öffentliche Festbeleuchtung drauf, sondern für die Lichterketten, Weihnachtssterne und Lämpchen in privaten Haushalten.
Zum Vergleich: In den fünf Wochen zwischen dem ersten Advent und den Heiligen Drei Königen verbraucht ein Durchschnittshaushalt um die 190 kWh für seinen weihnachtlichen Lichterschmuck. Das entspricht etwa der Hälfte des Stroms, den wir sonst im ganzen Jahr für die Beleuchtung verbrauchen.
Tipp: Fans opulenter Adventsbeleuchtung können bis zu 80 Prozent sparen, wenn sie zu LED-Lämpchen statt auf herkömmliche Lichter zurückgreifen.

Quelle: ifed

Lichterketten sorgen für mehr Weihnachtsstimmung

Mehr Freude am Lichterglanz

Jedes Jahr zur Adventszeit erstrahlen Häuser und Wohnungen im hellen Lichterglanz. Für noch mehr Freude an der Beleuchtung, hier ein paar Sicherheits- und Spartipps:

•    Prüfsiegel wie das GS-Zeichen garantieren, dass die Lichtdekorationen den europäischen Sicherheitsanforderungen standhalten. Lichtdekoration für den Außenbereich sollten zusätzlich noch das Kennzeichen IP 44 enthalten.

•    Die Lichtdekoration aus den Vorjahren unbedingt auf Beschädigungen prüfen und defekte Lämpchen austauschen, sonst besteht ernsthafte Brandgefahr. Achten Sie dabei auf die zugelassene Wattstärke, so verhindern Sie Überhitzung.

•    LED-Lichterketten sind die energiesparendste Variante der Weihnachtsbeleuchtung. Zudem heizen sich LED-Lampen nicht so sehr auf und können gefahrlos auch in der Nähe von leicht entzündlichen Materialien verwendet werden.

Weitere Informationen zum Thema bietet die Initiative ELEKTRO+ unter www.elektro-plus.com.

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Licht steuert das Wohlbefinden

LED-Leuchten: Stimmungsheber und Sparwunder

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Licht erleichtert nicht nur das Sehen, es hat auch einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. An sonnigen Tagen hebt sich unsere Laune automatisch, und wir fühlen uns aktiv und leistungsfähig. Kein Wunder, denn Licht unterstützt die Bildung des Glückshormons Serotonin. Leiden wir dagegen unter Lichtmangel, fühlen wir uns schnell müde, sind unkonzentriert und anfälliger für Depressionen.

Licht beeinflusst aber auch unsere innere Uhr, also unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Dieser bestimmt, wann wir morgens aus den Federn kommen, wie leistungsfähig wir zu bestimmten Tageszeiten sind, und wann wir abends müde ins Bett fallen. Gesteuert wird der biologische Rhythmus im Wesentlichen von zwei Hormonen: Das mit zunehmender Dunkelheit freigesetzte Melatonin sorgt dafür, dass wir schläfrig werden. Im Gegensatz dazu hält uns das Stresshormon Cortisol tagsüber aktiv. Eine ausreichende Lichtdosis am Tag fördert aber auch die Ausschüttung von Melatonin in der Nacht und verhilft uns so zu einem erholsamen Schlaf.

Blau macht munter

Mit der entsprechenden Beleuchtung können wir unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden steigern. Das richtige Licht hilft uns tagsüber aktiv zu bleiben und abends zu entspannen. So stimuliert der hohe Blaulichtanteil im tageslichtähnlichen Licht die Zentren im Gehirn, die uns aktivieren und unsere Konzentration fördern. Daher eignen sich beispielsweise energieeffiziente LED-Lampen mit einem hohen Blaulichtanteil besonderes gut für den Arbeitsbereich.

Energieeffiziente Beleuchtungskonzepte

Innovative LED-Beleuchtungskonzepte arbeiten mit Tageslicht-, Zeit- und Anwesenheitssensoren. Je höher der Automatisierungsgrad der Beleuchtungsanlage ist, desto energieeffizienter ist sie. Im Vergleich zur herkömmlichen Beleuchtung können die Systeme bis zu 75 Prozent Energie einsparen. Die künstliche Beleuchtung arbeitet so, dass Lichtintensität, Farbtemperatur und Dynamik das natürliche Tageslicht simulieren. Die Veränderungen im Licht sind dabei so fließend, dass sie unbewusst wahrgenommen werden.

 

Licht beeinflusst die Stimmung und Atmosphäre

Die richtige Beleuchtung in jedem Wohnraum

Licht hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden: Sonnige Tage sorgen für gute Laune. Im Wohnbereich hilft eine optimale Beleuchtung beim Entspannen, fördert die Konzentration oder wirkt anregend. Darüber hinaus kann eine geschickte Lichtgestaltung unterschiedliche Raumwirkungen erzeugen und beispielsweise kleine Räume größer wirken lassen. Es lohnt sich also, sich über das Thema Licht Gedanken zu machen.

Warmes oder kaltes Licht?

Die Farbtemperatur einer Lichtquelle wird in Kelvin gemessen. Dabei sorgt eine hohe Farbtemperatur für kühles, bläuliches Licht. Niedrige Farbtemperaturen erzeugen dagegen warmes und gemütliches Licht.

Warmweißes Licht (ww), mit Werten unter 2.900 K, schafft eine entspannende Wohlfühlatmosphäre und eignet sich vor allem für Schlaf- und Wohnräume. Neutralweißes Licht (nw) besitzt eine Lichtfarbe zwischen 3.300 und 5.300 K. Es sorgt für eine sachliche Atmosphäre und empfiehlt sich daher für Räume wie den Hobbykeller oder die Garage.
Ab 5.300 K spricht man von Tageslichtweiß (tw). Das Licht wirkt anregend und eignet sich besonders für den Arbeitsbereich.