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Zu Weihnachten eine Bio-Gans

Weihnachten ohne die traditionelle Weihnachtsgans ist für viele von uns undenkbar. Immerhin 90 Prozent aller Gänse werden in der Adventszeit gekauft.

Wer mit gutem Gewissen einen Gänsebraten zum Weihnachtsfest zubereiten möchte, sollte ein Tier aus regionaler und artgerechter Freilandhaltung kaufen. Ein Biolabel gibt eine gewisse Sicherheit, dass die Tiere gesund gefüttert werden, genügend Platz haben und nicht unnötig mit Medikamenten behandelt werden. Dagegen stammt das billige Fleisch aus Polen oder Ungarn leider häufig von Gänsen, die auf engstem Raum leben und qualvoll gemästet werden. Zudem schneidet die die CO2-Bilanz solcher Tiere aufgrund des Transports schlechter ab.

Folgende drei Anbieter sind von Öko-Test mit einem „Sehr gut“ bewertet worden:

  • Landwirtschaftsbetrieb Heiko Müller, die Bio-Gans ist erhältlich bei Denn‘s Biomarkt, zertifiziert von Bioland.
  • Hof Kunath, die Bio-Gans ist erhältlich bei Denn‘s Biomarkt, zertifiziert von Demeter.
  • Bühler Bio-Gans, erhältlich bei Basic, zertifiziert von Bioland.

eine Kuh am Tag bis zu 300 Liter Methan produziert?

Kühe gelten als große Klimasünder, denn sie produzieren bei der Verdauung jede Menge umweltschädliches Methan. Allein die Milchkühe in Deutschland sind verantwortlich für einen Ausstoß von 14 Millionen Tonnen Methan im Jahr. Dieses Treibhausgas trägt bis zu 25 Mal stärker zur Erwärmung der Atmosphäre bei als Kohlendioxid.

Dabei könnte das ausgestoßene Methangas in der Biogasanlage zur Gewinnung von Strom und Wärme genutzt werden. Wissenschaftler suchen schon lange nach einer Methode, um die Abgase, die die Kühe produzieren, einzufangen und sie in kostbares Biogas umzuwandeln. Mit den 300 Litern Methan, das eine Kuh am Tag produziert, ließe sich zum Beispiel ein Kühlschrank 24 Stunden betreiben.

Bisher haben die Agrarforscher allerdings noch keine effiziente Zapfmethode gefunden, um die Kuhabgase in unsere Stromversorgung zu integrieren.

Grüne Suchmaschinen

Was viele nicht wissen: Internet-Suchmaschinen verbrauchen bei jeder Anfrage Strom. Entsprechend hoch sind die Energieverbräuche der Rechenzentren. Wie Google mitteilte, beläuft sich der Verbrauch einer Anfrage auf rund 0,3 Wattstunden. 100 Anfragen entsprechen in etwa dem Betrieb eines Notebooks mit 30 Watt Leistung über einen Zeitraum von einer Stunde. Das erscheint nicht viel, aber summiert sich bei weltweit Milliarden von täglichen Anfragen. Daher unser Energietipp, der zwar nicht den eigenen Geldbeutel schont, aber trotzdem dazu beiträgt Energie zu sparen: Suchmaschinen sollten nur genutzt werden, wenn unbedingt nötig.

Es gibt auch sogenannte „grüne“ Suchmaschinen, wie zum Beispiel Benefind oder Ecosia. Sie versprechen, ihre Werbeerlöse in Klimaprojekte zu investieren – denn Suchmaschinenbetreiber verdienen Geld über Banner- und Anzeigenschaltung. Bei Benefind wird jede zweite Suchanfrage mit einer Spende an eine Hilfsorganisation Ihrer Wahl unterstützt. Ecosia ist eine Suchmaschine, die mindestens 80 Prozent ihres Einnahmeüberschusses einem Aufforstungsprogramm zur Verfügung stellt. Der Haken an der Sache ist aber, dass sämtliche Anfragen auch dort im Hintergrund über gängige Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing abgewickelt werden.

Wer das Becken isoliert, kann Strom sparen

Mehr Effizienz im Aquarium (Teil 1): Beheizung

Fische sind sicherlich ein schönes, aber manchmal auch teures Hobby. Die Kosten der Aquaristik hängen nicht nur davon ab, ob man sich Goldfische oder tropische Zierfische hält.
Aquarien können – je nach Größe und Anzahl – einen erheblichen Anteil an den Stromkosten verursachen.

In der Regel gilt: Ein großes Becken benötigt auch mehr Strom als ein kleines.
Hauptverbraucher sind Heizung, Beleuchtung und Filterpumpen. Während sich beim Heizen und Beleuchten der Energiebedarf mit einigen Tricks drosseln lässt, kann man bei der Filterpumpe nur indirekt Energie sparen, indem man energieeffiziente Geräte mit kleiner Leistung nutzt. Zudem tragen Pumpen, die unter Wasser zum Einsatz kommen, zur Erwärmung des Beckens bei und entlasten so ein wenig die Heizung.

Die Beheizung eines Aquariums benötigt viel Strom, da sie permanent für eine gleichmäßige Wassertemperatur sorgt. Um hier zu sparen, gilt:

  • Das Aquarium nur so weit aufheizen wie notwendig.
  • Die Beckengröße bestimmt die Menge des Wassers, das erwärmt und immer wieder ausgetauscht werden muss.
  • Die Heizung gleicht den Temperaturunterschied zwischen dem Wasser und der Umgebungsluft aus. Die Wassertemperatur eines Aquariums liegt in der Regel zwischen 22 – 28 C°, hohe Temperaturunterschiede bedeuten einen höheren Stromverbrauch.
  • Die Haltung und Zucht von tropischen Fischen und Pflanzen erfordert auch tropische Temperaturen.
  • Wasserverdunstung hat einen hohen Anteil am Wärmeverlust, offene Becken verbrauchen  also mehr Energie als geschlossene.
  • Wärmeverluste an den Scheiben kann man reduzieren, indem man Seiten, die nicht einsehbar sind (Boden und Rückseite) mit Styroporplatten isoliert. Freistehende Aquarien verursachen entsprechend höhere Stromkosten.

 

Smart Strom sparen

Smartphones müssen – je nach Nutzverhalten – meist täglich aufgeladen werden. Braucht man sein Handy allerdings vor allem fürs Telefonieren und das Senden von SMS, können einige Funktionen justiert oder sogar ganz ausgeschaltet werden. Das spart Strom.

So verbrauchen Bildschirme, die auf der maximalen Helligkeitsstufe laufen, mit am meisten Strom. Schraubt man die Leuchtkraft des Displays etwas herunter, hält auch der Akku länger.

Oft nehmen wir das Smartphone nur in die Hand, um zu sehen, ob neue Nachrichten oder Anrufe eingegangen sind. In dem Fall lohnt es sich, die Abschaltdauer der Displaybeleuchtung (Dispaly-Timeout) möglichst kurz zu halten.

Ein großer Stromverbraucher ist der WLAN-Empfänger. Damit die Suche nach Funknetzwerken nicht unbemerkt den Akku leer saugt, sollte die Funktion außerhalb der Reichweite eines WLAN-Netzwerkes deaktiviert werden. Das gleiche gilt für Bluetooth und die GPS-Ortung, auch diese Funktionen sollte nur bei Bedarf angeschaltet werden.

Ebenfalls verkürzt häufiges An- und Ausschalten des Handys die Akkulaufzeit, den bei jedem Einschalten braucht das Gerät Strom, um sich in das jeweilige Mobilfunknetz einzubuchen.
Strom sparen lässt sich zudem, wenn man Spielereien wie die Tastentöne, animierte Hintergründe oder Handyspiele ausschaltet.

Energielabel

Das Energielabel

Private Haushalte sind für 26 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Rund die Hälfte davon verbrauchen Haushaltsgeräte wie Fernseher und Co. Beim Kauf eines neuen Gerätes sollten Sie daher immer auf niedrigen Strom- und Wasserverbrauch achten. Das spart bares Geld!

Zur Orientierung, wie viel Energie bestimmte Geräte verbraten, gibt es seit 1998 das von der EU vorgeschriebene Energielabel. Ein neues einheitliches EU-Label zur Kennzeichnung der Energieeffizienzklassen wird seit Ende 2011 schrittweise für verschiedenste Geräte verbindlich.

Das Label ordnet die Geräte in Energieeffizienzklassen von A+++ (niedriger Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch) ein. Achtung: Bereits die Unterschiede zwischen A+++ und A sind enorm. Zum Beispiel verbraucht ein neuer Kühlschrank mit der Kennzeichnung A+++ etwa 60 Prozent weniger Strom als ein A-Modell. Das spart immerhin 50 Euro pro Jahr ein.

Auch bei Fernsehgeräten lässt sich sparen, hier reicht die Skala derzeit von A++ bis F. Innerhalb von sieben Jahren – solange lebt die Flimmerkiste im Schnitt – können Sie mit einem A+-Fernseher gegenüber einem ähnlichen Gerät der B-Kategorie Stromkosten von knapp 350 Euro sparen. Gegenüber einem ganz alten Röhrengerät sind sogar über 1000 Euro drin!

Noch ein paar Fakten: Mit der Überarbeitung des EU Energielabels werden seit Dezember 2011 im Handel keine Waschmaschinen oder Geschirrspüler mehr mit der Energie-Effizienzklasse B angeboten. Seit Juni 2012 gibt es auch keine Kühl- und Gefrierschränke in der Energieeffizienzklasse A mehr, die Geräte gehören den Klassen A+ bis A++ an.

Falls Sie mit dem Gedanken spielen, sich demnächst einen neuen Staubsauger zuzulegen: Ab dem 1. September 2014 führt die EU auch ein Energielabel für Staubsauger ein. Ab dann dürfen nur noch Staubsauger mit einer Leistung von unter 1600 Watt in den Verkauf gehen. Der Verbrauch eines Gerätes in der besten Energieeffizienzklasse A liegt dann bei weniger als 850 Watt.

Mehr Infos und welche Geräte unter die Kennzeichnungspflicht fallen, erfahren Sie hier:

www.newenergylabel.com
www.hausgeraete-plus.de

 

Stromsparen

Stromspar-Tipps

Wir alle sind Teil der Energiewende. Aber wie kann man selber etwas tun und die eigenen Stromkosten senken? Tipps und Hinweise gibt die Website „Stromsparinitiative des Bundes“ – finden Sie heraus, wie viel andere Haushalte gleicher Größe verbrauchen – und wie viel Sie!