Bio-Unterwäsche: nachhaltig und sexy

Bio boomt in Deutschland. Was mit Lebensmitteln begann, hat schon längst Einzug in unsere Kleiderschränke gefunden. Kleidung aus Bio-Materialien ist nicht nur gesünder für die Haut, sondern auch für die Umwelt und die Textil-Arbeiter. Beim Bio-Anbau wird nämlich weitestgehend auf schädliche Pestizide oder Gentechnik verzichtet.

Vor allem bei der Unterwäsche sollten wir also chemiebehandelte Billigware links liegen lassen und lieber auf hautfreundliche Öko-Produkte setzen. Schließlich rückt uns kein anderes Kleidungsstück täglich so nah auf die Pelle. Bio-Wäsche aus Naturfasern ist atmungsaktiv und besonders sanft zur Haut, weil das Färben ohne schädliche Bleichmittel und andere toxische Chemikalien geschieht. Wer befürchtet, dass Bio untenrum nicht sexy oder nur was für Allergiker und Birkenstock-Träger ist, irrt. Mittlerweile haben sich viele Hersteller Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben und vertreiben sehr hübsche Unterwäsche und Dessous.

Gute Bio-Unterwäsche erkennt man übrigens an Zertifikaten und Güte-Siegel wie etwa GOTS oder OEKO-TEX. Die Siegel kennzeichnen ökologische und schadstoffarme Textilien aus Naturfasern sowie eine faire Herstellung und Verarbeitung. Bei folgenden Ökolabels werdet ihr fündig: hessnatur, Avocado Store, Aikyou, comazo, Grüne Erde, kleiderhelden.