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Gefördert: Ein neuer Wäschetrockner! Lust auf Austausch?

Tausch alt gegen neu. Raus mit dem alten Wäschetrockner und rein mit einem modernen Wärmepumpentrockner der Energieeffizienzklasse A+++. Und der wird noch mit bis zu 100 Euro bezuschusst. Neu gegen alt, das bedeutet Stromeffizienzpotentiale nutzen – eine Stromeinsparung von bis 65 Prozent im Vergleich zu Altgeräten. Energiekosten senken, gleichzeitig die Umwelt schonen und dann noch die Förderung. Da könnte man doch mal drüber nachdenken.

Wie bitte? Überhaupt noch keinen Wäschetrockner im Haus? Bequem wäre es doch schon?! Kein Aufhängen und Abhängen mehr, keine bunte Reihe von Wäschestücken im Keller oder gar im Badezimmer, keine öffentliche Zurschaustellung im sommerlichen Garten. Alles rein und er macht es schon. Raus kommt bügel- oder schrankfertige Wäsche. Den „Wäsche-verantwortlichen“ im Haushalt wird beides freuen.

https://www.hea.de/presse/foerderprojekt-fuer-austausch-von-waeschetrocknern

www.foerderung-waeschetrockner.de

WAHNSINN. Wir sind schon mehr als 21.000. Schnell. Komm ins Energieeffizienz-Team!

Lasst uns anstoßen auf das Überschreiten der 21.000-Fans-Marke! Schön wie aktiv Ihr dabei seid. Postet zum Jubiläum eure Gedanken, alles was euch so einfällt. Und teilt unbedingt diesen Post, damit wir noch weiter wachsen und gedeihen, sich noch mehr Energieeffizienz-begeisterte Menschen die wichtigsten Tipps und Infos für ein kluges und auch unterhaltsames Leben mit Energie hier abholen können. VIELEN DANK!

Bleibt Teil dieser ganz besonderen Bewegung und begeistert viele andere!

Die Wüste lebt! Geballte Energie beim Burning Man Event 2019

Einmal total verrückt sein und die unbändige Energie eines ganz besonderen Events spüren. Mitten in der Wüste, der Black Rock Desert im US-Bundesstaat Nevada, treffen sich alljährlich zirka 70.000 Menschen zu einem wirklich außergewöhnlichen Festival, Kunstausstellung und riesige Party zugleich – dem „Burning Man“ (deutsch „Brennender Mann“). Das Highlight findet am sechsten Festivaltag statt. Dabei wird eine sich jährlich verändernde überdimensionalen Statue – der Burning Man – feierlich verbrannt. Und alles bei bestem Wüstenklima. Im Sommer steigt die Temperatur auf mindestens 30, häufig auch deutlich über 40 Grad Celsius. In den Nächten kühlt es ab auf etwa 10 Grad. Kein Problem für die „Burner, wie sich die Teilnehmer nennen. Acht Tage lang pulsiert an diesem Ort intensiver Selbstdarstellung die größte „Wüstenparty der Welt“. Energie pur. Hat jemand Lust?

https://burningman.org

Und täglich grüßt der Akku. Smartphones energieeffizient aufladen und Nerven sparen.

Mindestens einmal am Tag schwächelt unser Smartphone, die Energie geht zur Neige. Die einfache Lösung, rein in die Steckdose oder an die Powerbank. Doch geht noch besser. Mit etwas Know-how wird jeder zum „Ladeexperten“, spart Nerven, Zeit und vielleicht sogar Geld! Was gilt es also beim Laden zu beachten, damit wir alles richtig machen und möglichst energieeffizient sind?  Vorsichtig oder schnell laden? Schadet ein niedriger Akkustand? Muss ein kaltes Smartphone vor dem Laden erst auf Körperwärme gebracht werden? Viele Fragen, die nur wenige richtig beantworten können. Machen wir uns  schlau, um Laufzeit zu maximieren und Akku zu schonen.

https://handy.de/magazin/handyakku-richtig-laden-so-gehts

Streusalz vermeiden

Bei Schnee und Eis werden Straßen und Gehwege schnell zu Rutschbahnen, im Winter herrscht daher Streupflicht. Etwa vier Tonnen Streusalz landen jährlich laut Bundesumweltamt auf deutschen Straßen. Was viele nicht wissen: Streusalz ist für Bäume, Tiere, Pflanzen und Gewässer sehr schädlich. Aber auch für Bauwerke und Fahrzeuge ist das Salz gefährlich.
Streusalz, das zum Großteil aus Natriumchlorid (Kochsalz) sowie Calcium- oder Magnesiumchlorid besteht, wirkt im direkten Kontakt ätzend. Gelangt es in den Boden, schädigt es die Wurzeln von Pflanzen. In vielen Städten und Kommunen ist der Einsatz von Streusalz deshalb verboten und wird mit einem Bußgeld bestraft. Grundstücksbesitzer, die für geräumte Bürgersteige sorgen müssen, sollten daher auf umweltfreundlichere Alternativen zurückgreifen. Da sich frischer Schnee am einfachsten entfernen lässt, sollte man ihn möglichst zeitnah mit Schippe und Besen beseitigen. Wartet man zu lange damit, tritt er sich fest und es drohen Vereisungen. Wer bei Eis und Glättgefahr streuen möchte, kann Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat verwenden. Der Blaue Engel hilft beim Einkaufen umweltfreundliche Produkte zu erkennen. Mehr Infos gibt es beim Umweltbundesamt.

Eiskratzen für Eilige

Für viele beginnt ein typischer Wintermorgen damit, erstmal das Eis von der Autoscheibe zu kratzen. Hier ein paar Tipps, wie das Morgenritual verkürzen und möglichst umweltfreundlich gestalten:

  • Vorbeugen: Abdeckfolie aus dem Baumarkt hält die Windschutzscheibe schnee- und eisfrei. Hände weg von Zeitungen und Kartons, die können auf der Scheibe festfrieren und sind schwer wieder abzubekommen.
  • Enteisersprays helfen zwar gegen die Eisschicht, sie enthalten aber Treibhausgase und sind daher nicht besonders umweltfreundlich. Also bitte sparsam verwenden. Bevor die Chemie zum Einsatz kommt, sollten wir erstmal auf den Eiskratzer und den Besen zurückgreifen, sonst bringt auch das Enteiserspray nichts.
  • Eiskratzer mit Messingklinge sind effektiver als Plastikkratzer.
  • Den Motor während des Eiskratzens warm laufen lassen? Lieber nicht, zum einen ist es nicht besonders umweltfreundlich, zum anderen drohen zehn Euro Bußgeld. Außerdem geht das Eiskratzen bei laufendem Motor nicht schneller, denn bis das Heizgebläsen die Eisschicht auf der Scheibe aufgetaut hat, haben wir diese schon längst freigekratzt. Auch ist es für den Motor nicht gut, ihn vor Fahrtbeginn warmlaufen zu lassen, denn das kalte Öl führt zur schlechten Schmierung im Leerlauf und zu einem hohen Kraftstoffverbrauch.
  • Bei Temperaturen bis Minus 4 Grad hilft ein Essig-Wasser-Gemisch die Eisbildung zu verhindern. Die Essigwasser im Verhältnis 3:1 einfach abends auf der Scheibe verteilen
  • Abzuraten ist von kochendem Wasser. Dieses kann zu Rissen in der Scheibe führen. Genauso wenig eignet sich kaltes Wasser, das zwar das Eis zunächst antaut, um dann zu einer dickeren Eisschicht festzufrieren.
  • Egal wie wir nun dem Eis zu Leibe rücken, eine freie Scheibe ist wichtig und dient der Sicherheit. Guckloch-Fahrer riskieren zudem ein Verwarnungsgeld von 10 Euro und eine Mitschuld bei einem Unfall.

Mehr Nachhaltigkeit im Neuen Jahr

Das Neue Jahr ist noch jung, doch die meisten unserer guten Vorsätze sind bereits von gestern. Beim Umweltschutz lohnt es sich allerdings dran zu bleiben, denn die guten Vorsätze lassen sich mühelos in den Alltag integrieren. In diesem Jahr sollten wir also

unseren Einwegbecherverbrauch runterschrauben. Rund 3 Milliarden Kaffeebecher landen in Deutschland jährlich auf dem Müll. Warum sich den Coffee-to-go also nicht in den eigenen Thermobecher abfüllen lassen? Immer mehr Cafés und Restaurants in großen Städten bieten mittlerweile zudem kostenlose Mehrwegbecher an.

mehr Tofu essen, denn Fleischkonsum schadet der Umwelt. So kommt eine neue Studie der Oxford Martin School für das Weltwirtschaftsforum (WEF) zu dem Ergebnis, dass die Rindfleischproduktion im Jahr 2010 für 25 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich war.

mehr Leitungswasser trinken. Die Qualität ist in Deutschland hervorragend und Plastikmüll ist mittlerweile zu einem riesigen Umweltproblem geworden. Für unterwegs also immer eine eigene Trinkflasche dabei haben oder auf Glasflaschen umsteigen.

nie ohne Tragetasche oder Rucksack in den Supermarkt gehen. Und in diesem achten wir natürlich darauf, möglichst loses Obst und Gemüse zu kaufen. Dadurch helfen wir, viel Müll einzusparen.

öfter mal auf dem Wochenmarkt einkaufen gehen. Saisonale und regionale Lebensmittel schmecken nicht nur besser, sie schonen auch das Klima.

darauf achten, dass unsere Elektrogeräte im Standby-Modus nicht unnötig Strom verbrauchen. Dadurch können wir bis zu 100 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

das Auto öfter stehen lassen und uns stattdessen öfter aufs Fahrrad schwingen oder zu Fuß gehen. Das kommt unsere Gesundheit, der Figur und der Umwelt zugute.

zu Silvester rund 5000 Tonnen Feinstaub freigesetzt werden?

Nun ist es wieder soweit: Ein Jahr ist vergangen und wir begrüßen das neue Jahr mit Feuerwerk und Sekt. Mit den Millionen Feuerwerkskörpern, die gleichzeitig um Mitternacht explodieren, gelangen ordentlich viele Feinstaubpartikel in die Luft. Das Umweltbundesamt schätzt, dass wir zwischen 100 und 200 Millionen Euro zum Jahreswechsel deutschlandweit in Form von Raketen und Böllern verpulvern. Dabei werden rund 5.000 Tonnen Feinstaub frei gesetzt, was in etwa einem Sechstel der gesamten jährlichen Feinstaub-Emissionen im Straßenverkehr entspricht.

Feinstaub ist in jeglichen Mengen gesundheitsschädlich, denn es fördert die Erkrankungen der Atemwege. Doch im Gegensatz zu der permanenten Belastung durch den Straßenverkehr, klingt das Silvesterfeuerwerk schneller wieder ab. Wie schnell, hängt von den Wetterbedingungen ab. Bei kräftigem Wind verflüchtigen sich die Schadstoffe besser. Ohne Wind bleibt der Feinstaub über viele Stunden in der Luft und reichert sich in den unteren Atmosphäreschichten an.

Weihnachtsbäume umweltfreundlich

In Deutschland werden jedes Jahr zu Weihnachten etwa 30 Millionen Weihnachtsbäume gekauft. Der Großteil dieser Bäume wächst in dafür eigens angelegten Christbaumkulturen. Leider verwenden diese für die Züchtung oftmals Insektizide, Düngemittel und andere Chemikalien, die der Umwelt schaden.

Wer also die Weihnachtszeit möglichst nachhaltig verbringen möchte, entscheidet sich beim Kauf für Ökobäume. Das sind Bäume, die auf Ökoplantagen gewachsen sind, auf denen keine giftigen Chemikalien zum Einsatz kommen. Ökobäume sind leicht an ihren Siegeln zu erkennen. Zu den vertrauenswürdigen Siegeln zählen Bio-, Bioland-, Naturland-, Demeter- oder FSC-Siegel.

Am umweltfreundlichsten sind Bäume, die natürlich gewaschen sind, also direkt aus dem Wald und aus der Region stammen. Viele Waldbesitzer, Förster oder auch verschiedene BUND-Gruppen bieten die Möglichkeit, gemeinsam im Wald unter den eigenen Baum zu schlagen.

Wer seinen Baum aber lieber kaufen als schlagen will, findet hier eine Liste über Verkaufsstellen.

Quelle: Umweltbundesamt

Lichterkettenglanz

Die weihnachtliche Lichterdekoration gehört zum Advent genauso wie Lebkuchen und Glühwein. Doch seit die gute alte Glühbirne aufgrund von EU-Verordnungen das Feld räumen musste, sind auch die klassischen Lichterketten mit Glühlämpchen nicht mehr so einfach zu bekommen. Zu Recht, LED-Lichter sind viel besser. Nicht nur sind diese viel energieeffizienter, sie haben auch eine weitaus höhere Lebenserwartung als die alten Glühbirnen. Und da so mancher Weihnachtsfan die gesamte Adventszeit (bis weit ins neue Jahr hinein) dazu nutzt, Lichterketten in allen möglichen Farben und Formen an Fenstern, Balkonen, Gärten, Bäumen und Tieren brennen und blinken zu lassen, kann es nicht schaden, denn Stromverbrauch im Auge zu behalten. Der kann durch den Einsatz von LED-Leuchten um bis zu 95 Prozent gesenkt werden. Zum Vergleich: Eine klassische Lichterkette mit Glühlämpchen kommt im Dezember bei acht Stunden Brenndauer pro Tag auf ungefähr 19 Euro Stromkosten. Knipst man eine vergleichbare LED-Lichterkette an, macht das nur noch etwa 1,20 Euro aus. Zugegeben, die Anschaffung ist erstmal etwas teurer, aber echte Liebhaber des weihnachtlichen Lichterzauber-Marathons haben das schnell wieder drin.

Nebenbei bemerkt: Um ihre volle Wirkung zu entfalten, sollten Lichterketten erst mit Einbruch der Dunkelheit zum Einsatz kommen und, aus Rücksicht auf die Nachbarn, auffällige Beleuchtung nicht die ganze Nacht durchblinken. Zeitschaltuhren helfen beim Timing und beim Stromsparen.

Egal welche Beleuchtung man nun wählt, um sich in Festtagsstimmung zu versetzen, bevor man die Lichterdeko der vergangenen Jahre hervorkramt und anwirft, sollte man sie auf Beschädigungen an Stecker, Kabel und Lämpchen prüfen. Defekte Teile müssen ausgetauscht werden, da man sonst Stromschläge oder Brände riskiert. Bei Neuanschaffungen bitte die Finger von Billig-Ware aus Ländern lassen, die unsere Weihnachtsbräuche nicht so ernst nehmen wie wir selbst. Sichere Produkte erkennt man an dem GS-Zeichen für geprüfte Ware. Außerdem sollte man unterscheiden zwischen Außen- und Innenbeleuchtung. Denn im Garten oder auf dem Balkon herrschen natürlich andere Witterungsverhältnisse als im heimischen Wohnzimmer. Für die Außenbeleuchtung ist das Kürzel IP 44 wichtig. Es zeigt, dass die Beleuchtung wetterfest ist. Übrigens schneiden LED-Lichter auch bei der Sicherheit besser ab als die Glühbirne. Sie entwickeln weniger Wärme und sind daher weniger brandgefährlich.