Aus Effizienzgründen auf den Kochtopf achten!

Entsorgen Sie verbeulte Töpfe: Liegt der Topfboden nicht eben auf der Platte, verlängert sich die Kochzeit und es wird unnötig Energie verbraucht! Der Durchmesser des Topfs sollte außerdem der Größe des Kochfelds entsprechen. Bei zu kleinen Töpfen gehen Wärme und Energie verloren, bei zu großen Töpfen dauert das Ankochen sehr lange.

Lassen Sie beim Kochen den Deckel auf dem Topf, sonst entweicht sinnlos Wärme. Das gleiche gilt für schräg aufliegende Deckel. Auch hier geht Energie verloren. Topfgucker können durch einen Glasdeckel in den Topf schauen, ohne dass sie ihn abheben müssen.

Töpfe mit einer gut leitenden Bodenschicht, wie z. B. einer Aluminiumschicht, sorgen für eine gute Wärmeübertragung von der Kochstelle zum Topf und helfen so, Energieverluste zu vermeiden.

Setzen Sie für Gerichte mit langen Garzeiten, z. B. Schmorgerichte, den Schnellkochtopf ein. So können Sie Energie und vor allem Zeit sparen.

Verwenden Sie beim Kochen immer nur so viel Wasser, dass die Speisen knapp bedeckt sind. Vier Portionen Kartoffeln werden auch mit nur einer Tasse Wasser gar!

Übrigens: Die Gewohnheiten des Kochs sind für den Energieverbrauch ausschlaggebend (Zeitpunkt des Zurückschaltens, Kochen mit Topfdeckel, Topfgröße und -qualität, usw.). Deshalb gibt es aktuell kein standardisiertes Verfahren zur Messung des Energieverbrauchs, das Ankochen sowie Fortkochen mit niedrigerer Leistung berücksichtigt. Das bedeutet, dass es keine vergleichbaren Messwerte und aus diesem Grund kein Energielabel für Kochfelder gibt.

Bildquelle: Miele