Archiv für den Monat: Juli 2021

KALT KOSTET! SPAR DIR DAS! Wenn Energie- und Geldsparen zur wahren Freude wird.

„Wann habe ich meinen Kühlschrank das letzte Mal von hinten gesehen? Oder Dichtungen gereinigt? Noch nicht mal beim Umzug. Brauch ich das? NEIN. Wenn es mir die Höhe meiner Stromrechnung gleichgültig ist.“

Hier vier einfache Tipps:

Kühl- und Gefriergeräte: Verschmutze oder beschädigte Gummidichtungen an der Gerätetür sorgen für Energieverluste.

Kühl- und Gefriergeräte: Lüftungsgitter an der Rückwand der Geräte frei von Staub halten und somit auf ungestörte Luftzirkulation achten.

Kühl- und Gefriergeräte: Geräte mit verstärkter Wärmedämmung haben den zusätzlichen Vorteil, dass bei einem Ausfall der Inhalt länger tiefgekühlt bleibt.

Kühl- und Gefriergeräte: Ausrangierte Geräte müssen fachgerecht entsorgt werden.

Jeder entscheidet selbst, wieviel Energie er in seinem Haushalt verbraucht. Und welche Geräte er benutzt.

Willst du Geld sparen? DU HAST ES IN DER HAND!

KÜHLEN KOSTET! SPAR DIR DAS! Wenn Energie- und Geldsparen zur wahren Freude wird.

„Hauptsache Kühlschrank. Alles rein und fertig, dachte ich. Wo, wie, wohin, was wohin – muss man sich darüber Gedanken machen? JA. Wenn der Stromgroßverbraucher weniger große Löcher in die Haushaltkasse reißen soll.“

Hier drei einfache Tipps:

Kühl- und Gefriergeräte: Kaufe ein Gerät in der Größe, die deinen tatsächlichen Bedarf entspricht. Ungenutzter Gefrierraum kostet!

Kühl- und Gefriergeräte: Weder neben die Heizung noch an einen sonnigen Platz stellen. Je niedriger die Umgebungstemperatur, desto geringer der Stromverbrauch.

Kühl- und Gefriergeräte: Lebensmittel gehören nur abgekühlt, abgedeckt oder gut verpackt in den Kühlschrank, mit Ausnahme von Obst und Gemüse bei Lagerung knapp über 0 Grad C.

Jeder entscheidet selbst, wieviel Energie er in seinem Haushalt verbraucht. Und welche Geräte er benutzt.

Willst du Geld sparen? DU HAST ES IN DER HAND!

BACKEN KOSTET! SPAR DIR DAS! Wenn Energie- und Geldsparen zur wahren Freude wird.

„Gut riecht es aus dem Backofen! Muss ich da noch mehr wissen? JA. Wenn ich beim Backen gleichzeitig Geld sparen will. Es braucht tatsächlich nur ein paar Kniffe.“

Hier drei einfache Tipps:

Backofentür nicht unnötig öffnen.

Nicht benötigtes Zubehör vor dem Betrieb aus dem Ofen nehmen.

Durch gleichzeitiges Garen mehrerer Gerichte oder durch Backen von zwei Kuchen nebeneinander auf dem Rost sparen Sie Zeit und Energie.

Jeder entscheidet selbst, wieviel Energie er in seinem Haushalt verbraucht. Und welche Geräte er benutzt.

Willst du Geld sparen? DU HAST ES IN DER HAND!

DESINTERESSE KOSTET! SPAR DIR DAS! Wenn Energie- und Geldsparen zur wahren Freude wird.

„Warum sollte ich mich mit „Topfgucken“ oder nicht beschäftigen? Ist doch unnötig, oder? NEIN. Nicht, wenn ich an meiner Stromrechnung schrauben will.“ J

Hier drei einfache Tipps:

Dünsten ist sparsamer als kochen mit viel Wasser.

Nachwärme bei strahlungsbeheizten Kochzonen und Kochplatten nutzen.

„Topfgucken“ vermeiden. Einfach einen Topf mit Glasdeckel verwenden.

Jeder entscheidet selbst, wieviel Energie er in seinem Haushalt verbraucht. Und welche Geräte er benutzt.

Willst du Geld sparen? DU HAST ES IN DER HAND!

KOCHEN KOSTET! SPAR DIR DAS! Wenn Energie- und Geldsparen zur wahren Freude wird.

„Dann mache ich das Essen in den Topf und los geht’s. Jetzt soll ich noch daran denken, Energie zu sparen? JA. Tatsächlich macht das richtig Spaß. Die Tipps sind so simpel. Und man sieht die Ersparnis mit der Stromrechnung.“

Hier drei einfache Tipps:

Das Kochgeschirr hat einen ebenen Boden und einen gut verschließbaren Deckel.

Der Durchmesser des Kochtopfs passt zur Größe der Kochstelle.

Schnellkochtopf bei lang kochenden Gerichten. Bis 50 Prozent Zeit und 30 Prozent Strom sparen.

Jeder entscheidet selbst, wieviel Energie er in seinem Haushalt verbraucht. Und welche Geräte er benutzt.

Willst du Geld sparen? DU HAST ES IN DER HAND!

HANDSPÜLEN: Klassisch Geschirr spülen – Nostalgie oder einfach nur teuer?

Beim Spülen werden Geschirr und Besteck von Speiseresten und Fremdstoffen gereinigt. Das Reinigungsergebnis ist, egal ob von Hand oder mit dem Geschirrspüler gespült wird, immer von den Faktoren Mechanik, Temperatur, Chemie und Zeit abhängig. Vermittelndes Medium ist das Wasser. Erst durch das optimierte Zusammenwirken der Faktoren ist ein gutes Spülergebnis möglich. Wird der Anteil eines Faktors verkleinert, z. B. durch Absenken der Temperatur, muss für ein gleich gutes Spülergebnis mindestens ein anderer Spülfaktor vergrößert werden.

Spülfaktoren: Wird einer der Faktoren verändert, muss durch Veränderung anderer Faktoren ein Ausgleich erfolgen, um eine gleich gute Reinigungswirkung zu erzielen.

Faktoren beim Handspülen

Wasser

Beim Handspülen wird das Geschirr in das Wasser eingetaucht, die Speisereste quellen an, werden weich und lassen sich leichter vom Geschirr trennen. Das Wasser dient dabei als Lösungsmittel und Übertragungsmedium. Es überträgt die Wärme auf das Geschirr, löst und transportiert das Spülmittel und die Speisereste.

Chemie

Beim Handspülen reichen Spülmittel aus, die Fettemulgatoren und neutrale Netzmittel enthalten. Emulgatoren sind chemische Verbindungen, die fetthaltige Speisereste im Spülwasser fein verteilen. Netzmittel vermindern die Oberflächenspannung des Wassers und sorgen dafür, dass sich die Speisereste besser lösen.

Mechanik

Das Spülergebnis beim Handspülen beruht überwiegend auf einer mechanischen Wirkung, die durch den Einsatz von Spültuch, Schwamm und Bürste erreicht wird.

Temperatur

Das Handspülen erfolgt bei Temperaturen, die zu Beginn des Spülens bei ca. 45 °C liegen und dann schnell absinken. Das bedeutet, dass gegen Ende des Spülprozesses, wenn das stark verschmutzte Geschirr gespült werden soll, die Temperatur bereits zu niedrig ist und somit das Spülergebnis nachlässt, wenn das Spülwasser nicht ausgetauscht wird.

Zeit / Kontaktzeit

Beim Handspülen setzt sich der Arbeitsaufwand für die Gesamtspüldauer aus verschiedenen Tätigkeiten zusammen:

Geschirr in das Spülbecken legen, spülen, abtrocknen mit dem Geschirrhandtuch, Geschirr auf die Arbeitsfläche stellen. Fallbeispiele haben ergeben, dass für das Spülen von Hand von 12 Maßgedecken mit Serviergeschirr fast eine Stunde benötigt wird.

Durch den gezielten und starken Einsatz der Mechanik ist die Kontaktzeit beim Handspülen kurz. Die Kontaktzeit ist diejenige Zeitspanne, in der alle Faktoren (auch Chemie, Mechanik und Temperatur) auf das Spülgut einwirken.

Ressourcenverbrauch

Anhand einer Untersuchung der Universität Bonn, Sektion Haushaltstechnik wurden folgende Verbrauchswerte für das Spülen per Hand – bezogen auf ein Maßgedeck – festgestellt:

  • Wasserverbrauch 6,06 Liter
  • Energieeinsatz 0,15 kWh
  • Spülmitteleinsatz 2,81 g
  • Zeiteinsatz 8,05 Min.

(Quelle: Stamminger, R., Elschenbroich, A., Rummler, B. & Broil, G. (2007) Washing-up Behaviour and Techniques in Europe. In Hauswirtschaft und Wissenschaft, 1, S. 31–40)

Neben der individuellen Art des Spülens per Hand müssen in die Kostenrechnung auch sämtliche Hilfsmittel, wie Spül- und Geschirrtuch, deren regelmäßige Reinigung sowie ggf. Handschuhe und Handcreme mit einbezogen werden.

Lohnt sich das noch? Rechnen wir mal!!

DIE MIKROWELLE – Wie funktioniert das eigentlich?!

Hier mal das wichtigste für Leute, die sich richtig reindenken möchten:

Um eine vollwertige und ausgewogene Ernährung zu sichern, ist es notwendig, einen Teil der täglichen Nahrung zu garen. Garen ist eine Wärmebehandlung von Lebensmitteln, die den Genuss- und Nährwert sowie die Bekömmlichkeit der Lebensmittel fördert.

Die Hauptaufgabe aller Geräte zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln besteht darin, die Temperatur des Lebensmittels zu erhöhen.

Physikalisch technische Grundlagen

Bei herkömmlichen Verfahren erfolgt die Wärmebehandlung durch drei Arten des Energietransports von der Wärmequelle zum Gargut: Durch Wärmeleitung, Wärmeströmung und Wärmestrahlung. Wärmeleitung, Wärmeströmung und Wärmestrahlung sind dadurch charakterisiert, dass Wärme an die Oberfläche des Gargutes übertragen wird.

Die Erwärmung des Lebensmittelkerns erfolgt bei allen drei Arten durch Wärmeleitung von außen nach innen. Bei der Mikrowellenanwendung dagegen dringen Mikrowellen unmittelbar in das Lebensmittel ein und erzeugen Wärme direkt im Gargut.

Wärmeleitung

Bei der Wärmeleitung erfolgt der Energietransport von Molekül zu Molekül. Wärmequelle, Wärme übertragendes Medium und zu erwärmendes Lebensmittel stehen in engem Kontakt. So gibt z.B. die erhitzte Elektrokochplatte die Wärme über den Geschirrboden an das Lebensmittel ab. Durch Zugabe von Wasser, Fett oder Öl wird die Wärmeleitung verbessert.

Wärmeübertragung von der Kochplatte zum Kochtopf durch Wärmeleitung

Wärmeströmung

Bei der Wärmeströmung (oder Konvektion) erfolgt der Wärmetransport durch ein erhitztes, strömendes Medium – Luft oder Flüssigkeit. Die Wärme wird von allen Seiten an das Lebensmittel gebracht, indem es vom heißen Medium umströmt wird. So erfolgt im Backofen mit Umluftbetrieb die Wärmeübertragung durch erzwungene Konvektion.

Wärmeübertragung durch erzwungene Konvektion bei Umluftbetrieb (Beheizung durch Ringheizkörper, Luftumwälzung durch Ventilator)

Wärmestrahlung

Bei der Wärmestrahlung sendet eine Wärmequelle energiereiche Strahlung aus. Die Wärmequelle kann z.B. ein Grillheizkörper sein. Trifft diese Strahlung auf ein Lebensmittel, so wird sie an der Oberfläche des Gargutes absorbiert und in Wärme umgewandelt.

Wärmeübertragung durch Strahlung beim Grillen

Mikrowellen

Die Mikrowellen dringen unmittelbar ins Lebensmittel ein und erzeugen dort Wärme. Mikrowellen sind ebenso wie Wärmestrahlung elektromagnetische Wellen, deren Ausbreitungsmechanismus auf einem ständigen Wechsel zwischen einem elektrischen und einem magnetischen Feld beruht.

Die unterschiedlichen Wirkungen elektromagnetischer Wellen ergeben sich aus ihrer unterschiedlichen Frequenz und Wellenlänge. Die Frequenz der Mikrowellen in Haushalts-Mikrowellengeräten beträgt 2450 MHz (2450 Mio. Schwingungen pro Sekunde); dies entspricht einer Wellenlänge in der Luft von 12,25 cm, d.h. eine Schwingung mit Wellenberg und Wellental hat eine Länge von 12,25 cm.

Alles klar?

ALLES TROCKEN? Der Kampf mit dem Trocknen.

Im Sommer kann man (scheint die Sonne mal) die Wäsche zum Trocknen schon mal raushängen. Doch oft schneller (und „kuschliger“) geht es mit einem Wäschetrockner. Ja, der kostet Geld und Strom braucht er auch.

Und der Einkauf ist nicht so einfach.

Heute werden drei Gerätetypen angeboten:

Ablufttrockner

Der Ablufttrockner hat eine Abluftführung aus dem Gerät (2 bis 3 Ausgänge), die feuchte Luft wird mittels eines Abluftschlauches/Abluftkanals nach außen abgeleitet.  

Kondensationstrockner

Der Kondensationstrockner fängt das kondensierte Wasser in einem Kondensatbehälter im Gerät auf oder führt es über einen Ablaufschlauch in den Abfluss. Die Kondensatorkühlung erfolgt über einen offenen Luftkreislauf

Wärmepumpentrockner

Der Wärmepumpentrockner ist ein Kondensationstrockner mit Wärmepumpentechnik. 

Alle Infos hier kompakt:

https://www.hea.de/fachwissen/waeschetrockner

WIE GEHT DAS DENN? Heizen mit kostenfreier Wärme aus der Erde

Eine erdgekoppelte Wärmepumpe arbeitet mit Wärme aus dem Boden, einer sauberen, unerschöpflichen Energiequelle. In der Erde herrschen ab einer gewissen Tiefe zuverlässig konstante Temperaturen zwischen 7 und 12 °C, die für die Heizung mit einer Wärmepumpe völlig ausreichen. Erdreich-Wärmepumpen heißen auch Sole-Wasser-Pumpen. Die Sole ein umweltfreundliches Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel – fließt durch Rohre im Erdreich, nimmt die dort vorhandene Wärme auf und gibt sie an die Wärmepumpe ab. Diese erzeugt daraus Nutzwärme, die sie schließlich an das Heizverteilsystem (Heizkörper und/oder Flächenheizung) in den Räumen des Gebäudes überträgt. Die abgekühlte Sole fließt in die Erde zurück, der Kreislauf beginnt von vorn.

Alle Antworten zu dieser besonderen Technik hier:

https://www.hea.de/presse/auch-fuer-kleine-grundstuecke-umweltfreundliches-heizen-mit-der-erdwaermepumpe