Archiv für den Monat: April 2019

DER ROTE KNOPF Standby-Verbräuche massiv reduzieren! Oder einfach weiter so?

Steckdosenleisten sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Was macht sie so praktisch? Fünf oder mehr Stromverbraucher können gleichzeitig angeschlossen werden. Der „Sieg über die Steckdosenknappheit“ kann aber auch zur Kostenfalle werden. Fernseher, Musikanlagen, Computer und Co. zählen zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Bleiben sie auch bei Nichtgebrauch am Netz, kostet dies bis zu 150 Euro im Jahr (je nach Ausstattung des Haushalts). Was tun? Sparwillige nutzen abschaltbare Steckdosenleisten und vergessen auch nicht, rechtzeitig den leuchtenden Kippschalter zu betätigen.

Aber Achtung: Steckdosenleisten sind immer nur eine „Notlösung“. Viele Steckdosen sorgen für mehr Sicherheit im Haushalt.

https://www.hea.de/presse/steckdosenleisten-immer-nur-eine-notloesung

Denken Sie schon darüber nach, wofür Sie das eingesparte Geld ausgeben wollen. Viel Spaß dabei.

Es tropft bares Geld!!

Ein paar Tropfen scheinen doch kein Problem, denkt der ein oder andere und lässt seinen Wasserhahn Tropfen für Tropfen eine nicht unerhebliche Menge von Wasser verschwenden. Oft übersehen wir auch einfach diesen „Verlust“ oder er erscheint uns wirklich unerheblich. Tropf der Wasserhahn einmal pro Sekunde, dann kommen an einem Tag bereits fast 22 Liter zusammen, in einem Jahr fast 8.000 Liter. Dies entspricht zirka 80 gefüllten Badewannen. Das kann schon ins Geld gehen. Es lohnt sich also mal nach der Ursache zu schauen. Oft kann eine neue Dichtung schon die Lösung sein. Wer noch keine Mischbatterie nutzt, also Kalt- und Warmwasser an zwei Hähnen solange mischt, bis die Wunschtemperatur erreicht ist, der verschwendet ebenfalls Wasser und Energie! Moderne Ausstattung sieht eben nicht nur gut aus!

Tropft es bei Ihnen?

SIE ROLLT UND ROLLT UND ROLLT … Die Rolltreppe wurde 125!

Jesse W. Reno erhielt 1892 das Patent auf die Rolltreppe. Sein erstes Modell des neuen Transportsystems war gerade einmal zwei Meter lang. Heute ist es in seiner Heimatstadt New York noch zu besichtigen.

Die früher und heute so genannte Rolltreppe (eigentlich Fahrtreppe) befördert Personen nach unten oder oben, überwindet somit Höhendistanzen. Jeder kennt sie und nutzt sie zum Beispiel in Kaufhäusern oder beim Weg von oder zur U-Bahn. Dieser beliebte „Transportbeschleuniger“ hilft auch in riesigen Flughäfen schneller ans Ziel zu kommen. Dort auch mal nur horizontal.

137 Meter Rolltreppe. Das wohl weltweit längste Exemplar befindet sich in St. Petersburg. Auch bei der Energieeffizienz entwickelte die Rolltreppe sich weiter. Moderne, wartungsfreundliche Antriebssysteme und der Start kurz vor der Nutzung sind nur zwei Aspekte zur Reduzierung des Energieverbrauchs.

„Keep rolling liebe Roll(Fahr)treppe – auf die nächsten 125!“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/rolltreppe-erhaelt-patent-vor-125-jahren-neues-highlight.932.de.html?dram:article_id=381256

„Hast du mal ‘nen Liter“? Wasser ist das neue Gold.

„Jeder Liter zählt“ möchte man sagen, denn unser Trinkwasserkonsum steigt und damit auch die Kosten. Etwa 120 bis 190 Liter Trinkwasser pro Kopf fließen täglich aus deutschen Haushalten in die Kanalisationen. Doch nicht nur der Wasserverbrauch ist ein Problem, sondern vor allem der Energieverbrauch, der damit einhergeht. Warum? Wasser muss bereitgestellt, teilweise erhitzt werden! Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich Wasser und damit auch Geld sparen.

Wie lange läuft ihre Dusche bis die angenehme Temperatur erreicht ist? Und vor allem: wie viele Liter sind dann schon ungenutzt „verbraucht“, sozusagen weggeschüttet? Schütten Sie von der Trinkwasserflasche erstmal etwas weg, bevor Sie den ersten Schluck nehmen? Wer Pflanzen im Haus hat, die könnten sich darüber freuen! Andere verwenden bereits genutztes Wassers zum Toilettenspülen: Badewasser, Wasser vom Duschen oder Händewaschen, Wasser vom Abwaschen von Obst, Nudel- oder Kartoffelkochwasser etc.

Sparen und Effizienz beim Wasser. Ein großes, weites Feld mit vielen Chancen für jeden, der die passenden Tipps recherchiert oder einfach den Experten fragt. Einfach mal rechnen oder ausrechnen lassen „was drin ist“ führt sicher zu der ein oder anderen Erkenntnis!

Wollen Sie sich überraschen lassen!?


Leuchtmittel-Experten gesucht! Wer kennt sich aus im „Lampenwald“?

Licht aus, Lampe kaputt. Schöne, aber sparsame Gewohnheit? Das Wechseln und dann wieder 1.000 Stunden warten. Bis zum nächsten Mal. Wer kennt sie denn wirklich – die Unterschiede zwischen Lampe und Leuchte, wer weiß um die Energiesparpotenziale? Oft gehört, aber nichts geändert kann viel Geld kosten. Aber der Reihe nach.

Lampe oder Leuchte?

Lampe, gleich Leuchtmittel, das ausgewechselt werden kann. Die Leuchte nimmt eine oder mehrere Lampen auf. Das EU Energielabel für Leuchtmittel teilt in Energieeffizienzklassen ein. LED-Lampen weisen einen besonders niedrigen Energieverbrauch aus. Sie benötigen 90 Prozent weniger Energie als die antiquierte Glühbirne. Dazu verfügen sie über eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden, halten siebenmal länger als herkömmliche Energiesparlampen. Die „gute alte“ Glühlampe brennt nur zirka 1.000 Stunden. LED-Lampe bedeutet zudem, keine gesundheitsgefährdenden Stoffe, keine Einschaltverzögerung bei hoher Lichtausbeute. Geht da ein Licht auf?

Was Sie über Beleuchtung alles wissen könnten oder wollen hier: https://www.elektro-plus.com/licht-und-beleuchtung