Archiv für den Monat: Januar 2019

Eiskratzen für Eilige

Für viele beginnt ein typischer Wintermorgen damit, erstmal das Eis von der Autoscheibe zu kratzen. Hier ein paar Tipps, wie das Morgenritual verkürzen und möglichst umweltfreundlich gestalten:

  • Vorbeugen: Abdeckfolie aus dem Baumarkt hält die Windschutzscheibe schnee- und eisfrei. Hände weg von Zeitungen und Kartons, die können auf der Scheibe festfrieren und sind schwer wieder abzubekommen.
  • Enteisersprays helfen zwar gegen die Eisschicht, sie enthalten aber Treibhausgase und sind daher nicht besonders umweltfreundlich. Also bitte sparsam verwenden. Bevor die Chemie zum Einsatz kommt, sollten wir erstmal auf den Eiskratzer und den Besen zurückgreifen, sonst bringt auch das Enteiserspray nichts.
  • Eiskratzer mit Messingklinge sind effektiver als Plastikkratzer.
  • Den Motor während des Eiskratzens warm laufen lassen? Lieber nicht, zum einen ist es nicht besonders umweltfreundlich, zum anderen drohen zehn Euro Bußgeld. Außerdem geht das Eiskratzen bei laufendem Motor nicht schneller, denn bis das Heizgebläsen die Eisschicht auf der Scheibe aufgetaut hat, haben wir diese schon längst freigekratzt. Auch ist es für den Motor nicht gut, ihn vor Fahrtbeginn warmlaufen zu lassen, denn das kalte Öl führt zur schlechten Schmierung im Leerlauf und zu einem hohen Kraftstoffverbrauch.
  • Bei Temperaturen bis Minus 4 Grad hilft ein Essig-Wasser-Gemisch die Eisbildung zu verhindern. Die Essigwasser im Verhältnis 3:1 einfach abends auf der Scheibe verteilen
  • Abzuraten ist von kochendem Wasser. Dieses kann zu Rissen in der Scheibe führen. Genauso wenig eignet sich kaltes Wasser, das zwar das Eis zunächst antaut, um dann zu einer dickeren Eisschicht festzufrieren.
  • Egal wie wir nun dem Eis zu Leibe rücken, eine freie Scheibe ist wichtig und dient der Sicherheit. Guckloch-Fahrer riskieren zudem ein Verwarnungsgeld von 10 Euro und eine Mitschuld bei einem Unfall.

Mehr Nachhaltigkeit im Neuen Jahr

Das Neue Jahr ist noch jung, doch die meisten unserer guten Vorsätze sind bereits von gestern. Beim Umweltschutz lohnt es sich allerdings dran zu bleiben, denn die guten Vorsätze lassen sich mühelos in den Alltag integrieren. In diesem Jahr sollten wir also

unseren Einwegbecherverbrauch runterschrauben. Rund 3 Milliarden Kaffeebecher landen in Deutschland jährlich auf dem Müll. Warum sich den Coffee-to-go also nicht in den eigenen Thermobecher abfüllen lassen? Immer mehr Cafés und Restaurants in großen Städten bieten mittlerweile zudem kostenlose Mehrwegbecher an.

mehr Tofu essen, denn Fleischkonsum schadet der Umwelt. So kommt eine neue Studie der Oxford Martin School für das Weltwirtschaftsforum (WEF) zu dem Ergebnis, dass die Rindfleischproduktion im Jahr 2010 für 25 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich war.

mehr Leitungswasser trinken. Die Qualität ist in Deutschland hervorragend und Plastikmüll ist mittlerweile zu einem riesigen Umweltproblem geworden. Für unterwegs also immer eine eigene Trinkflasche dabei haben oder auf Glasflaschen umsteigen.

nie ohne Tragetasche oder Rucksack in den Supermarkt gehen. Und in diesem achten wir natürlich darauf, möglichst loses Obst und Gemüse zu kaufen. Dadurch helfen wir, viel Müll einzusparen.

öfter mal auf dem Wochenmarkt einkaufen gehen. Saisonale und regionale Lebensmittel schmecken nicht nur besser, sie schonen auch das Klima.

darauf achten, dass unsere Elektrogeräte im Standby-Modus nicht unnötig Strom verbrauchen. Dadurch können wir bis zu 100 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

das Auto öfter stehen lassen und uns stattdessen öfter aufs Fahrrad schwingen oder zu Fuß gehen. Das kommt unsere Gesundheit, der Figur und der Umwelt zugute.